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Deutscher Soldat beim D-Day: "Mensch, du lebst noch!"

privat Als 16-Jähriger musste Gotthard Neubert zur Wehrmacht und sah 1944 am Omaha Beach Tausende deutsche wie alliierte Soldaten sterben. Als einer der letzten Zeitzeugen erinnert er an das Grauen der Schlacht in der Normandie.
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#1 - 06.06.2019, 17:30 von Sandra Belms

Fesselnde Schilderung

Gut, dass wir das nicht mehr erleben müssen. Aber über einen Satz bin ich gestolpert: 1943 Einberufung zur Wehrmacht mit 16? Von den Kinderbataillonen weiß ich, das war aber 45, kurz vor Kriegsende.

#2 - 06.06.2019, 17:49 von

Anzahl der Toten ?

im text ist von 4000-6600 Toten die Rede, müssten es nicht weit mehr sein ?

#3 - 06.06.2019, 18:00 von Helmut Unger

@Sandra Belms

Es wurden schon 1942 15jährige eingezogen.
Lesetipp: "Meine gestohlenen Jahre" von Rudi Schürer. 1942 mit 15 eingezogen, 1955 nach 10jähriger Gefangenschaft als einer der letzten aus Kriegsgefangeschaft entlassen.
Wahrlich kein "Jubelbuch", sondern schon fast zu sachlich. Aber wohl nur mit einer solchen Distanz lassen sich diese Erinnerungen erzählen.
Rudi Schürer lebt noch und ist ein ziemlich beeindruckender Mensch.

#4 - 06.06.2019, 18:02 von Tobias Helmer

Die Generation meines Vaters

wie aus dem Artikel hervorgeht, alles noch Kinder gewesen, damals.
So alt wie meine Söhne heute. Und das alles wegen den Ideen eines einzigen...?
Viele konnten auch jahrzehntelang darüber nicht sprechen, weil es unerträglich war, überhaupt daran zu denken. Genauso wie mein Vater sicher nicht alles erzählt hat, was er hätte erzählen können. Und dann gibt es 75 Jahre später bereits wieder Tendenzen zum Nationalismus....
interessant, dass einem die Tränen kommen, wenn man darüber nachdenkt.

#5 - 06.06.2019, 18:10 von Christian Müller

Danke für...

...die breite Berichterstattung zum Jahrestag. Der Artikel ist beklemmend und lässt das Herz mit Dankbarkeit füllen, dass wir in Frieden leben dürfen und als Deutsche in den Ländern der Alliierten so offen empfangen werden.

#6 - 06.06.2019, 18:32 von Nik Schäfermeyer

@Glyon

Nein, müssen nicht mehr sein. Die Amis tun immer so, als hätten sie so viele Opfer gehabt, dabei haben sie im gesamten 2. Weltkrieg "gerade" mal 270.000 in Europa verloren (410.000 Gesamt). Nicht falsch verstehen. Jeder Tote ist einer zuviel, egal welcher Nationalität, aber bei 6000 Toten bei einer Landung gegen eingegrabene Feinde kann ich ehrlich gesagt nur mit der Schulter zucken, wenn das als hohe Verluste bezeichnet und ein unglaublicher Pathos drumherum gemacht wird (James Ryan, Band of Brothers,...). Insbesondere im Vergleich zu den Verlusten anderer Länder (allen voran die UDSSR).

Aber zum Thema: Es ist immer bewegend und erschütternd die Berichte von Zeitzeugen zu lesen und es wird viel verloren gehen, wenn diese Menschen von uns gegangen sind. Es muss einfach die absolute Hölle sein und ganz, ganz weit weg von den sauberen und glorifizierten Kämpfen auf der Leinwand und im Spiel.

#7 - 06.06.2019, 18:53 von walter lampka

aber bei 6000 Toten bei einer Landung gegen eingegrabene Feinde kann

ich nur mit den Schultern zucken?????
Haben Sie den Artikel nicht gelesen und verstanden?
Die sind ja nur an diesem Strandabschnitt gefallen.
Ich hoffe Sie zucken jetzt nicht mehr mit Ihren Schultern!

#8 - 06.06.2019, 18:54 von Volker Maerz

Ein sehr lesenswerter Erlebnisbericht,

insbesondere für die politischen Irrlichter, die so gerne vom Tag x und dem Bürgerkrieg delirieren.

#9 - 06.06.2019, 19:13 von Klaus Feinbein

Farbiger Soldat?

Es gab keine farbigen Soldaten waehrend des D-Days ausser in Barrage Ballon-Einheit und die sind nicht in die Bunker sondern haben Barrikaden am Starnd waehrend der Kaempfe errichtet. Zur Zeit in amerikanischen Medien zu lesen.

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