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Filmcowboy John Wayne: Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf

Bert Reisfeld/ DPA Wenn im Film die Colts rauchten, war er zur Stelle: John Wayne als notorisch maulfauler und schießwütiger Haudegen. Abseits des Kinos war er ein ultrarechter Macho und Rassist. Er starb vor genau 40 Jahren.
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#1 - 11.06.2019, 11:31 von Hans Hoss

Die Western mit John Wayne waren Breschnew´s Lieblings-

filme. Die wurden vom damaligen Politbüro mit Begeisterung angesehen.

#2 - 11.06.2019, 11:36 von Jakob Wetzler

Zu Foto 11:
Ich bin mir ziemlich sicher, daß Präsident Ford mit Vornamen Gerald hieß...

#3 - 11.06.2019, 11:36 von Sebastian Michel

Eigene Meinung

Ein Schauspieler, der seine Meinung sagt. Diese Meinung ist in dem Fall mal ausnahmsweise nicht links - also natürlich gleich ein Grund, dagegen zu schreiben.

#4 - 11.06.2019, 11:55 von Holly Wendland

Abseits des Kinos war er ein ultrarechter Macho und Rassist

Zitat:Abseits des Kinos war er ein ultrarechter Macho und Rassist....Ja, wir wissen schon, warum wir Ihn mögen.Ein echter Mann und eben keine typische Hollywood-Pussy

#5 - 11.06.2019, 12:09 von Eberhard Tölle

De mortuis

nihil nise bene. Schon mal gehört? .Was soll das ,die Ikone des amerikanischen Western jetzt und heute zu zerpflücken. Auch er war ein Produkt seiner Zeit, wenn auch ,wie sie beschreiben, rechts aussen. Klar ,wir besserwissende Nachgeborene erheben aus unserer heutigen Sicht ( zu Recht) den moralisierenden Zeigefinger. Aber was soll das im Nachhinein ändern, er wird für immer für die meisten von uns die Verkörperung des amerikanischen Western sein und bleiben.und niemand wird dabei Schaden nehmen.

#6 - 11.06.2019, 12:31 von Kai Bonte

@2, Jakob Wetzler

Vielen Dank für ihren Hinweis, wir haben das korrigiert.

#7 - 11.06.2019, 12:35 von Henry Henke

Hätte der Autor das von ihm verlinkte, kurze Video selbst gesehen, käme er vielleicht nicht ganz auf Fremdschämen. Gleichwohl, das stimmt, ist einiges darin nicht diskutabel, allen voran die Stellung der schwarzen Bevölkerung. Bitte aber einzuordnen. Wayne sagt, er wünscht den Schwarzen beim Thema Bürgerrechte "everything", also alles, und stimmt für die Ausweitung deren Rechte. Dass er dabei deren bisherigen Leidensweg verkennt, Ihnen sogar Weinerlichkeit ob ihres Loses unterstellt, das ist falsch und uneinsichtig. Um sich zu begründen vergleicht er Leid (was selbstredend nicht gangbar ist, aber erzkonservativ oft so gehalten), sieht seine eigene Not in jungen Jahren, mit zeitweise wenig Essen, meint es nütze nichts zurückzusehen und über Vergangenes zu Weinen.
Weiter meint er, Minderheiten sollen sich einfach als das fühlen was sie wären - Amerikaner wie alle anderen. Das sei, was ihn an der zunehmenden Beachtung der Minderheiten störe.
Was sein Frauenbild angeht bedauert er, dass ihm die Vorreiter des Feminismus das romantische Bild genommen haben, in dem ein Mann besondere Höflichkeit gegenüber Frauen zeigen müsste. Mir mag das Patriarchalische fremd sein, das Konservative von damals heute wie aus der Zeit gefallen. Doch wenn die Überschrift pauschal auf einen Rassisten zielt, als den er 'John Wayne' sieht, dann sollte der Artikel etwas besser hinterfragt sein. Die zitierten Textpassagen aus dem Playboy lassen sich mit dem Artikel selbst leider nicht einordnen. Fragestellung und Fortgang fehlen. Für sich allein, das stimmt, sind sie homophob und tatsächlich rassistisch.

#8 - 11.06.2019, 12:39 von Frank Widi

Als Kind ein großer Fan gewesen, aber im Gegensatz zu den Clint Eastwood Western kann man die John Wayne Western heute nicht mehr anschauen, sind einfach zu schlecht oder billig gemacht. Genauso wie die Karl May Western die ich als Kind verschlungen habe, heute sind die ja nur noch peinlich schlecht!

#9 - 11.06.2019, 12:55 von Christian Schemme

Platzpatronen

Ein Mann der es geschaftt hat, dass auf ihn Zeit seines Lebens nur mit Platzpatronen geschossen wurde, während er mit seinen pauschalen Äußerungen (Die Schwarzen) auch noch jene diskriminiert, die ihrem Land in unterschiedlichen Kriegen gedient und dies nicht selten auch mit ihrem Leben bezahlt haben.

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