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#1 - 11.07.2008, 22:08 von

Ihr Kommentar zum Bild von Iwo Jima suggeriert, dass der Fotograf eine größere Flagge wollte, um ein besseres Bild zu bekommen.
Allerdings ordnete die Battalionsführung an, auf dem Berg eine größere Flagge zu zu hissen, da die Flagge relativ klein und damit schwer zu erkennen war und Rosenthal wurde mitgeschickt, um Fotos zu machen.

#2 - 12.07.2008, 10:30 von Hagen Peters

Auf dem Photo, welches Beirut kurz nach der Bombardierung zeigt, kann ich eigentlich nicht mehr Rauch entdecken. Der Bildausschnitt ist anders, der Rauch auch, aber die Bildunterschrift unterstellt dem Phototgraph, er hätte die Aussage des Bildes signifikant verändert - was aber eher nicht der Fall ist?

#3 - 12.07.2008, 20:31 von

Die Ausstellung "Bilder die Lügen" habe ich beim ZDF in Mainz gesehen und ich hatte bei dem Bild der 3 Soldaten (Irak-Krieg) den Eindruck, dass diese Szene gestellt war. Die Uniformen sehen glatt und sauber aus, wie frisch aus der Kleiderkammer. Ich habe dieses Bild für einen redaktionellen Beitrag der Ausstellungsmacher gehalten. Gibt es zu dieser Vermutung Informationen?

#4 - 22.11.2011, 15:38 von

>Auf dem Photo, welches Beirut kurz nach der Bombardierung zeigt, kann ich eigentlich nicht mehr Rauch entdecken. Der Bildausschnitt ist anders, der Rauch auch, aber die Bildunterschrift unterstellt dem Phototgraph, er hätte die Aussage des Bildes signifikant verändert - was aber eher nicht der Fall ist?


Das ist ganzplump gemacht und schon ein skandal das es keinem Bildredakteur aufgefallen ist... ja der rauch sieht anders aus, Stempelfunktion in Photoshop machts möglich, deshalb die regelmässigket der Wölkchen im manipulierten Bild. Schon meine Oma hat gesagt, man soll nicht alles glauben was in der Zeitung steht... ist aber bei den meisten menschen in vergessenheit geraten... im Kunst-und Grafikstudium hab ich mich dann wieder dran erinnert. den meisten ist gar nicht bewusst was heute auch filmisch machbar ist, in bewegten bildern, denen wir mehr aus Unwissenheit vertrauen schenken!

Link zu Stargate Studio Greenscreen Effect

http://www.youtube.com/watch?v=1mKck5PnEIk

#5 - 14.03.2014, 11:57 von Kai Bonte

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Kann man seinen Augen trauen? Mit gefälschten Bildern wird Politik gemacht - wie gerade wieder im Fall der manipulierten Raketenfotos aus Iran. Eine Revue der krassesten, bizarrsten und peinlichsten Fälle.

#6 - 22.07.2014, 09:46 von Markus Mathieu

Manipulative Geschichten über Bildmanipulation

Der Schweißfleck der Kanzlerin und der Bayerischer Rundfunk.
Ich kenne die Geschichte hinter dieser Geschichte recht gut, war aber selbst nicht involviert und da es schon einige Zeit her ist, könnte ich mich in Details vielleicht auch ungenau erinnern.

Aber sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Manipulation Grundlage für eine andere wird.

Besagtes Bild wurde von einem Online-Redakteur nicht für eine politische Geschichte, sonder für eine bunte Bilder-Show (Roter Teppich) über die Festspiele verwendet. Besagter Redakteur ist sehr kritisch, und alles andere als 'parteilinientreu' - gut möglich dass er deshalb noch selbst Geschichten während einer Tagesrandschicht 'bastelte'.
Dass er die Schweißflecken der Kanzlerin wegretuschiert hat, war ein Fehler, der wohl der Tatsache zuzuschreiben ist, dass er auch Kavalier ist (was einem Journalisten nicht passieren sollte) und er das extrem prominente Detail im Zusammenhang der Geschichte wohl intuitiv als störend, zu persönlich empfand.
Radio-Reporter haben er im Laufe der Geschichte des Rundfunks aus tausenden Interviews Hüsteln, Niesen etc. herausgeschnitten, was natürlich auch Manipulation ist, aber wohl dem Konsens folgte dass unwillkürliche Körperfunktionen nicht zwingender Teil der Berichterstattung sind. In dieser Tradition kann man das auch sehen.

Es bleibt unbestritten ein Fehler, aber wer die Produktionsabläufe im Onlinebereich kennt, wird glauben, dass das schon rein zeitlich keine tiefsinnig durchdachte Manipulation gewesen ist. Schon gar nicht von oben verordnete politisch motivierte Berichterstattung.

Erst durch die Herstellung des Zusammenhangs 'Kanzlerin', 'Bayerischer Rundfunk' und die (falsche) Behauptung, dass dort die einzige manipulierter Version des Bildes entstand wird das Thema politisch und entsteht eine zweite Manipulation, die diese uralte Geschichte beachtenswert macht. Die subtile aber falsche Unterstellung bewusster Manipulation durch diese Konnotationen ist in meinen Augen mindestens ebenso verwerflich, wie der Fehler als solcher.

Das Radio-Beispiel oder auch die Frage ob man 'rote Augen' korrigieren dürfte, oder ob die Manipulation nicht da beginnt, wo aus 100ten Bildern das beste ausgewählt wird, zeigen wie komplex das Thema ist.
Dass Journalisten, damals der Spiegel, oder heute Ausstellungsmacher, solche Geschichten in eine Reihe mit Lenins versuchen der Geschichtsmanipulation stellen ist insofern bemerkenswert, als sie damit genau ins gleiche Muster verfallen, das sie den Übeltätern vorwerfen. Klingt gut, wird aus einer Quelle abgeschrieben, peppt die Geschichte auf...
Nachrecherchieren und Dinge im Zusammenhang lassen? Fehlanzeige. Da wie dort.

#7 - 08.12.2014, 14:09 von Herbert Dunkner

"Die Ausstellung "Bilder die Lügen" habe ich beim ZDF in Mainz gesehen und ich hatte bei dem Bild der 3 Soldaten (Irak-Krieg) den Eindruck, dass diese Szene gestellt war. Die Uniformen sehen glatt und sauber aus, wie frisch aus der Kleiderkammer. Ich habe dieses Bild für einen redaktionellen Beitrag der Ausstellungsmacher gehalten. Gibt es zu dieser Vermutung Informationen?"
Der Beitrag ist zwar sehr alt, aber da die Bildunterschrift seither nicht korrigiert worden ist, will ich auch nochmal Zweifel anmelden an deren Darstellung. Es scheint sich hier eher um ein exemplarisches Bild zu handeln, anscheinend authentisch, aber die Aussage, dass sowohl der linke als der rechte Auschnitt veröffentlicht wurden, scheint mir eher unwahrscheinlich und eine Hinzudichtung zu sein.

#8 - 03.06.2016, 16:07 von knut hansen

Über das Bild aus Iwo Jima gibts ja auch einen Film. Die Insel war zum Zeitpunkt der Aufnahme noch garnicht wirklich eingenommen.Und soweit ich mich erinnere sind sogar ein paar von den abgebildeten Soldaten noch am gleichen Tag gefallen.

#9 - 02.05.2017, 19:56 von Gerhard Dünnhaupt

Nachkriegspropaganda

Die Sondernummer "Deutschland" des Magazins 'Life" brachte kurz nach dem Krieg ein Foto von Schulkindern bei Freiübungen, als sie sich tief beugten, um die Schuhe mit den Fingerspitzen zu berühren. Die Bilduntershrift lautete: "Deutsche Kinder müssen sich stets vor ihren Lehrern verbeugen." -- Man kann also auch mittels der Bildunterschrift irre führen, ohne das Bild selbst zu manipulieren.

#10 - 09.05.2018, 07:18 von Peter Szydlak

Hmmm

Gehen Sie eigentlich davon aus, daß alle 6 Monate die Leserschaft wechselt ? Hier werden turnusmäßig olle Kamellen verwurstet. Diesen und viele andere Artikel gab es hier genau so bereits.. Gähn.. !!