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Finnischer Scharfschütze Simo Häyhä: Der weiße Tod

Finnish Military Archives Ein Schuss, ein Treffer - der Finne Simo Häyhä gilt als einer der gefährlichsten Scharfschützen der Geschichte. Im sowjetisch-finnischen Winterkrieg, der vor 75 Jahren begann, fielen ihm mehr als 500 Rotarmisten zum Opfer.
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#40 - 01.12.2014, 21:28 von Heiko Kaminski

Ein großer Held

im Ueberlebenskampf eines tapferen Volkes. Die überwiegende Mehrzahl der Kommentare zeugen von großer Dekadenz. Den Finnen wurde ein Krieg aufgezwungen und er hat alles gegeben, um seine Heimat zu verteidigen und hier wollen sich einige darüber empören. Wie armselig.

#41 - 01.12.2014, 21:38 von Alexander Gemke

Bei allem Respekt zu den pazifistisch und humanistisch gesinnten Kommentatoren, der Mann ist ein Held sowie ganz Finnland im Winterkrieg. Alleine gestellt gegen das ganze stalinistische Reich, da sind alle denkbaren Methoden erlaubt. Es gab nun mal keine Zeit für Ressentiments, als man gegenüber den sowjetischen Okkupationskräften stand.

#42 - 02.12.2014, 18:24 von Reinhard Kupke

Ein guter Mann

Er hat sein Vaterland gegen einen Aggressor verteidigt. Und er hat das getan ohne sein eigenes Leben oder seine Gesundheit zu schonen. Ein echter Patriot eben.

#43 - 02.12.2014, 18:31 von Reinhard Kupke

Noch zwei Dinge

Der Schnee wird nicht vom Rückstoß des Gewehres aufgewirbelt sondern von den hochgespannten Verbrennungsgasen die das Geschoß beschleunigen. Außerdem waren es keine russischen Soldaten sondern doch eher sowjetische Soldaten.

#44 - 02.12.2014, 21:45 von Ali Özcan

Ganz Klar ein Held !

Er war kein "eigentlicher Scharfschütze" in dem Sinne mit kimme und Korn liegt die effektive Reichweite bei höchstens 150m-250m je nach Bedingung. Scharfschützen von heute töten aus einer Entfernung von bis zu 1500m. Und genau deshalb ist er ein Held jedesmal hat er sich in Gefahr begeben und ich wette die meisten seiner Abschüsse waren unter 100m. Einfach weil es anders nicht möglich ist effektiv ein Ziel zu treffen. Dazu kommt natürlich noch der Umstand, dass der schnee perfekte Tarnung ermöglicht hat ansonsten wäre man als Scharfschütze, der auf 100m ziele ins Visier nimmt schnell Tod.

#45 - 02.12.2014, 22:59 von Anton Bruckner

Gefälschte Opferzahlen

Zum Gedenken an die finnischen Helden wurde vor der Oper in Helsinki ein Denkmal errichtet , mit einer Tafel auf der die Zahl der getöteten Rotarmisten angegeben war.Diese Tafel musste nach Protesten umgeschrieben werden, da die Zahl nach Ansicht der Finnen zu niedrig angegeben war, wohl die Sowjet Version. Die neue Tafel enthielt dann die höhere finnische Version.

#46 - 03.12.2014, 11:41 von

Der Mann ist für sein Volk als Kämpfer ein Held - ohne Frage. Ihm ein Denkmal zu setzen nur weil er besonders gut im Töten war halte ich für fragwürdig. Die Zahl der von ihm Getöteten als eine Art Trophäenstatistik dem Denkmal hinzuzufügen empfinde ich jedoch als absolut geschmacklos.

#47 - 03.12.2014, 17:18 von Richard Jas

@44 man kann auch weiter weg treffen

Ich kann mangels Vergleich nicht sagen wie gut ich in der Disziplin war aber man kann ohne Zielfernrohr sehr wohl auch auf größere als von Ihnen genannte Entfernungen einen Helm treffen.Ich mußte das als Bürger in Uniform auch üben.Die größte Entfernung damals waren 300 Meter,das Ziel war ein Blech in Form und Größe eines Stahlhelms.Das habe ich immerhin quasi ungeübt so oft getroffen daß es dafür Sonderurlaub gab und das obwohl mein G3 älter war als ich und spürbar ausgeleiert.

#48 - 03.12.2014, 20:59 von Ali Özcan

Ich hatte 150m-250m geschrieben auf bewegliche Ziele ! 300m auf bewegliche Ziele mitten im Krieg und bei diesen Wetterbedingungen ist schlicht unrealistisch. Und ein G3 ist im verföeich zu den Waffen des zweiten Weltkriegs auch viel moderner und hat allein durch das 308. Kaliber eine höhere Präzision. Ich bin übrigens im Schützenverein
Lg

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