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"Ich habe doch nichts verbrochen"

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#1 - 23.08.2010, 13:59 von

Meine Bemerkung: In den Gefängnissen und Straflagern der Sowjetunion (nach dem Krieg) wurden die Gefangenen kaum nach Gruppen getrennt- so saßen Nazis, Soldaten und Offiziere der Wehrmacht, Deutsche Zivilisten, NS Kollaborateure der SU, Antisowjetische Partisanen, sowjetische Verbrecher, Dissidenten, Bürger der SU, Soldaten der Roten Armee und andere Verurteilte oft in einem Arbeitslager. Auch das Strafmaß war oft das gleiche: 10 oder 15 Jahre Lagerarbeit. Viele Urteile waren fabriziert und die meisten Geständnisse erzwungen worden. Erst nach Stalins Tod wurden viele Urteile "überprüft" und viele Unschuldige (und Schuldige) freigesprochen.

#2 - 23.08.2010, 14:00 von

wie viel hat Russland entschädigung bezahlt???????

#3 - 23.08.2010, 19:40 von

Auch sehr interessant zu diesem Thema ist das das Buch und der Film
"Der internationale Gulag" von und mit Sir John Noble

#4 - 24.08.2010, 10:10 von

Vermißt in Stalingrad: Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager.

Dagegen ist dieser Artikel hier wirklich weichgespült. Wer sich mit den Bedingungen bei Stalingrad beschäftigt, u.a. sehr eindrucksvoll beschrieben in dem o.g.Buch, hat für viele heutige Probleme nur noch ein verächtliches Lächeln übrig.

#5 - 24.08.2010, 10:10 von

Wichtiger wäre die Frage, wie man hier in Deutschland mit diesen Menschen umgegangen ist und noch immer umgeht. Dabei denke ich besonders an die verschleppten Frauen!

#6 - 16.09.2013, 10:01 von Lutz Foerster

>Vermißt in Stalingrad: Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager.
>
>Dagegen ist dieser Artikel hier wirklich weichgespült. Wer sich mit den Bedingungen bei Stalingrad beschäftigt, u.a. sehr eindrucksvoll beschrieben in dem o.g.Buch, hat für viele heutige Probleme nur noch ein verächtliches Lächeln übrig.

#7 - 14.03.2014, 11:53 von Kai Bonte

"Ich habe doch nichts verbrochen"

Tausende Deutsche mussten nach 1945 in Stalins Straflagern schuften - auch Jugendliche. Als sie endlich zurück durften, war die alte Heimat geteilt in Ost und West. Karl Heinz Vogeley und Lothar Scholz machten in beiden deutschen Staaten die gleiche Erfahrung: Niemand interessierte sich für ihr Schicksal. Von Solveig Grothe

#8 - 03.03.2018, 21:58 von Mischa Kapustnikow

Ich verneige mich in tiefer Achtung vor diesen Menschen.

Sie haben mit ihrem Leben dafür gebüßt, was ein verbrecherischer deutscher Staat angerichtet hat. Ich verneige mich vor ihnen. Unser Land hat sie nachher wieder verraten und nicht ausreichend entschädigt.