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"In meiner Kompanie ist nie einer durchgekommen"

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#1 - 13.07.2009, 12:37 von

Eigentlich unterscheidet diesen Menschen wenig von Eichmann oder Höß: kein "schiesswütiger Killer" aber erbarmungslos, karrieregeil, ohne Skrupel und jede Menschlichkeit.

#2 - 13.07.2009, 12:37 von

widerlich! Es ekelt mich an, wenn derartigen Menschen auch noch ein Forum geboten wird, in dem sich sich selbst auf die Schulter klopfen können. Gerade weil es so viele Herren wie diese gab und gibt, hatten die Schergen von Stasi und ihren Vorgängermodellen so ein leichtes Spiel. Werden wir an dieser Stelle demnächst auch über die erfolgreichsten KZ-Wärter lesen?

#3 - 13.07.2009, 12:54 von

Genau solche Menschen halten Diktaturen am Leben. Die auch heute noch offen vertretenen Äußerungen und die erfolgreiche "Neuanpassung" dieser Personen belegen, dass sich leider nur wenige in unserer Gesellschaft dafür rechtfertigen müssen oder wollen, Teil des Menschen verachtenden Systems der DDR gewesen zu sein.

#4 - 13.07.2009, 13:13 von

Leute wie Claus Schneller gehöhren für Ihre Taten ins Gefängnis. Breit grinsend auf dem Foto zu sehen bereut dieser Mann anscheinend nichts...
Er hätte auch auf seinen eigenen Sohn oder die Mutter geschossen, nachdem was er im Interview für Kommentare abgibt. Eine Frechheit das solche Menschen frei herumlaufen.
Wie wäre es für ihn nach Nordkorea auswandern und dort die Grenzen beschützen, dort wird er dann evtl. in seiner Diktatur glücklich und kann seinen Vorgesetzten treue Dienste leisten. Dumm und ohne Nachzudenken, das tun was die obrigen von ihm verlangen.

#5 - 13.07.2009, 13:13 von

Dieser Artikel ist mit Sicherheit sehr "demokratisch" entstanden und genauso demokratisch zu deuten und zu werten. Eine gewisse Dankbarkeit nach dem Motto (Herr Brecht möge entschuldigen: "Der Schoß ist fruchtbar noch, . . . und sieh, da sitzen sie! ist durchaus angetan. Es gibt sie noch die alten Geister. Zeigt mit dem finger auf sie! Trotzdem ist dieser Artikel von sehr vielen ehemaligen DDR Bürgern wahrscheinlich nur schwer zu verkraften. Es macht sich einfach - auch nach fast 20 Jahren Deutscher Einheit- nur wieder Ekel und eine gehörige Portion Ohnmacht breit. Wieder ensteht das flaue Gefühl im Magen einfach nichts machen zu können und nur Verhöhnung hinnehmen zu müssen. Das auszuhalten ist auch nach so vielen Jahren sehr sehr schwer.

#6 - 13.07.2009, 14:02 von

Schade, aber jeder Staat scheint auf dererleih Menschen angewiesen zu sein. Ansonsten er nicht zu funktionieren scheint. Wenn die BRD nun auch ohne jegliche Skrupel ehemalige Stasi-Leute beschäftigt, was sollen wir uns dann über einen linientreuen Grenzer wundern.

Wenn man dann in Diskussionen nur hört: "Irgendwann muss es auch mal gut sein, muss man auch verzeihen können!" Dann allerdings merkt man, warum solche Artikel wie "In meiner Kompanie ist nie einer durchgekommen" auf so wenig Resonanz stoßen. Für meine Person bleibt festzustellen, für mich gäbe es Berufe die ich nie ergreifen würde... der des Herrn Schnelle, wäre z.B. ein solcher!

#7 - 13.07.2009, 14:02 von

>Genau solche Menschen halten Diktaturen am Leben. Die auch heute noch offen vertretenen Äußerungen und die erfolgreiche "Neuanpassung" dieser Personen belegen, dass sich leider nur wenige in unserer Gesellschaft dafür rechtfertigen müssen oder wollen, Teil des Menschen verachtenden Systems der DDR gewesen zu sein.

In Serien wie JAG oder einschlägigen US-Filmen werden aber genau diese Einstellungen als positive Charakterzüge eines zackigen Soldaten propagiert.

Ganz offensichtlich hat er sich nicht neuangepasst, da er schließlich noch immer der gleichen Meinung ist wie vor 1989. Aber die Gedanken sind frei. Und für seine Meinung kann man ihn schlecht ins Gefängnis werfen oder die Pension kürzen.

Das "menschenverachtende" System ist letztlich ein Ergebnis des Krieges an dem das ganze deutsche Volk beteiligt war.

#8 - 13.07.2009, 14:02 von

>Eigentlich unterscheidet diesen Menschen wenig von Eichmann oder Höß: kein "schiesswütiger Killer" aber erbarmungslos, karrieregeil, ohne Skrupel und jede Menschlichkeit.

Wie bitte? Bezeichnen Sie ersnthaft die Ermordung von 6 Millionen Juden als ein wenig mehr? Man mag ja den Mauerbau kritisieren, aber ein Gleichsetzung mit Konzetrationslagern ist wohl unerhört!

#9 - 13.07.2009, 15:26 von

>Genau solche Menschen halten Diktaturen am Leben. Die auch heute noch offen vertretenen Äußerungen und die erfolgreiche "Neuanpassung" dieser Personen belegen, dass sich leider nur wenige in unserer Gesellschaft dafür rechtfertigen müssen oder wollen, Teil des Menschen verachtenden Systems der DDR gewesen zu sein.

>Genau solche Menschen halten Diktaturen am Leben. Die auch heute noch offen vertretenen Äußerungen und die erfolgreiche "Neuanpassung" dieser Personen belegen, dass sich leider nur wenige in unserer Gesellschaft dafür rechtfertigen müssen oder wollen, Teil des Menschen verachtenden Systems der DDR gewesen zu sein.

"Danke" Herr Kohl !
"Danke" Herr Schäuble !

Mein "Dank" gilt der bewusst (oder gemusst?) von Ihnen herbeigeführten Aushöhlung UNSERER Demokratie,
der Zerstörung tausender Biographien .....sowie zukünftiger Biographien (unserer Enkel) durch die Übernahme einer menschenverachtenden Diktatur !
Mein "Dank" gilt insbesondere den etablierten Parteien incl. der ehemaligen Blockflöten und solchen Figuren wie
IM?-Stolpe (der für seine "Leistung" von uns 15.000,- ?/Monat erhält und last not least unserer lieben Frau Frau Merkel mit Agitationshintergrund nebst STASI Bewachung.
Der Wähler wird sich hoffentlich bei der nächsten Wahl dafür - richtig - bedanken,
denn nur die Vergangenheit zählt bei der Beurteilung der Wählbarkeit von Parteien und Personen.

Die Streiter für Demokratie - die Mitglieder der WEISSE ROSE - denen unsere "demokratisch" Erwählten jährlich die "Ehre" erweisen, werden durch die "demokratisch gewählten" Parteien posthum nochmals getötet.

#10 - 13.07.2009, 15:26 von

>>Genau solche Menschen halten Diktaturen am Leben. Die auch heute noch offen vertretenen Äußerungen und die erfolgreiche "Neuanpassung" dieser Personen belegen, dass sich leider nur wenige in unserer Gesellschaft dafür rechtfertigen müssen oder wollen, Teil des Menschen verachtenden Systems der DDR gewesen zu sein.
>
>In Serien wie JAG oder einschlägigen US-Filmen werden aber genau diese Einstellungen als positive Charakterzüge eines zackigen Soldaten propagiert.
>
>Ganz offensichtlich hat er sich nicht neuangepasst, da er schließlich noch immer der gleichen Meinung ist wie vor 1989. Aber die Gedanken sind frei. Und für seine Meinung kann man ihn schlecht ins Gefängnis werfen oder die Pension kürzen.
>
>Das "menschenverachtende" System ist letztlich ein Ergebnis des Krieges an dem das ganze deutsche Volk beteiligt war.


Sie haben in Geschichte wohl etwas verpasst:
Diese menschenverachtende Diktatur enstand aus der STASIKPSED,
den rot umlackierten Braunen .......oder !?

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