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Iran 1971: Als der Schah von Persien zur größten Party auf Erden lud

AP So viel Prunksucht war nie: 1971 veranstaltete Mohammad Reza Pahlavi ein gigantisches Fest in Persepolis. Dieser Größenwahn trug am Ende zum Schah-Sturz bei und ebnete der Islamischen Revolution den Weg.
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#1 - 14.02.2017, 16:47 von Hannelore Marschall

Iran wäre Weltmacht mit dem Schah.

Was für eine Weltmacht westlichem Antlitzes wäre der Iran heute, wenn man den Schah nicht sinnlos gestürzt hätte. Einer der großen Fehler der Weltpolitik im 20. Jahrhundert.

#2 - 14.02.2017, 16:59 von Peter Mainka

Man kann die Revolution

nachvollziehen...und die Herrscher aber auch Politiker sollten daraus lernen denn es wiederholt sich immer wieder...wer das Volk ausnimmt und verarmen lässt muss mit der Radikaliesierung dessen rechnen.

#3 - 14.02.2017, 17:18 von Klaus-Dieter Hollbecher

Der nahe Osten, auch Iran

Was wäre wenn...? Hätten die USA und die Briten nicht diese verfehlte Politik bis heute über den Nahen und Mittleren Osten gebracht, hätten sie nicht schon früh demokratische Bestrebungen gewaltsam unterdrückt (Mossadegh), wäre das, was aus der Büchse der Pandora kroch und kriecht nicht passiert.
Die Auswirkungen sind schrecklich.

#4 - 14.02.2017, 17:35 von Donata Trentano

Zitat:

Das ist grober Unfug. Das Haushaltsvolumen der Schweiz dürfte Anfang der 70er Jahre bei mehr als 100 Mrd. Schweizer Franken gelegen haben. Das ist das - über den Daumen gepeilt - tausendfache von angeblich 100 Mio. € für diese (dennoch aberwitzige) Party.

#5 - 14.02.2017, 18:08 von Lara Lara

Der Schah war

Schwach und seinen Strippenzieher zu mächtig. Er hat die Kontrolle über sein Land verloren.

#6 - 14.02.2017, 18:30 von frank loescher

Zum Einen

sollte auch erwähnt werden, wer dafür sorgte dass dieser Mann an die Macht kam und zum Anderen werden heute auch Millionen für Gipfeltreffen (Elmau) verschwendet!

#7 - 14.02.2017, 19:06 von Frode Lenten

@Hannelore Marschall

Wie bitte? Haben Sie den Artikel nicht gelesen? Dieser Mann hat die Bevölkerung verhungern lassen und das Land auf brutalste Weise ausgebeutet. Da ist mir sogar das jetzige Regime hundert Mal lieber.

#8 - 14.02.2017, 20:09 von Lieber Holzwurm

Und was haben sie im nahen Osten daraus gelernt?

Damals war es der Iran, heute ist es Saudi-Arabien. Dafür aber in tausendfachem Verschwendungsstil, das im Iran waren höchstens die kleinen Vorspeisebrötchen. Und wer ist einer der größten Handelspartner dieser Regierung, also Mitverursacher ? Richtig, bevor sich irgend jemand aus Deutschland aus dem Fenster lehnt fragt lieber mal in Berlin nach, am besten ganz oben.

#9 - 14.02.2017, 22:18 von Andreas Stofer

Budget

"Das Budget für die Party entsprach etwa dem Haushalt der Schweiz für zwei Jahre" kann nicht stimmen. Das schweizer Budget betrug etwa 10 Milliarden Franken oder 2 Milliarden Dollar. Die 100 Mio Dollar entsprachen etwa 2 Wochen, nicht 2 Jahren.

http://www.eso.uzh.ch/modul2/StaatSoz/BundesUS_400.png
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Franken#/media/File:USD_rate_to_CHF.svg

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