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KZ-Auschwitz: Platz zum Morden

Gabriele Senft/Edition Ost Anfangs sollte das KZ Auschwitz nur die überfüllten Gefängnisse in Polen entlasten. Dann wurde es zum größten der Vernichtungslager. Ein bisher unbekannter Lageplan zeigt die Strukturen des Todeslagers - und belegt, wie Rüstungsminister Speer dessen Ausbau vorantrieb.
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#1 - 26.01.2015, 12:43 von Georg Schmidt

normalerweise kann

ein normal Denkender garnicht erfassen, was sich in diesen Lagern ereignet hat, daher sicher auch diese Abwehr, würde man es erfassen, würde man den Glauben an die Menschheit verlieren, wer hier von Vergessen spricht, tut es nicht nur aus Dummheit, sondern auch , weil ers nicht begreifen kann ! Schmidt Georg Lollar!

#2 - 26.01.2015, 13:01 von Zeljko Klaric

Und an alle, die sich offensichtlich an der Berichterstattung stören (siehe die vielen unsäglichen Kommentare bei facebook!):
Ja, das Thema ist nicht nur aktuell, sondern die Befreiung jährt sich zum 70. Mal!
Ich kann nicht verstehen, wie man sich über so etwas aufregen kann, und/oder gleich den Holocaust relativieren kann.

#3 - 26.01.2015, 13:07 von Julian Göhren

Hätte man währen der Nürnberger Prozesse (1945-1949) über diese Unterlagen verfügt, so hätte man Speer wohl auch zum Tode verurteilt. Rüstungsminister, aber keine Ahnung wohin millionen von Mark, tausende von Zwangsarbeitern und abertonnen von Baumaterial gehen? Bei Himmlers Rede in Posen 1943 (wo die Massenvernichtung der Juden offiziell angesprochen wurde) war er bei genau der entscheidenden Stelle nicht anwesend? Sehr unwahrscheinlich... Die Ratte hat sich aber gekonnt aus der Verantwortung gestohlen und hat nach seiner Haft noch weiter Karriere gemacht.

#4 - 26.01.2015, 13:45 von Jens Habermann

Stehlen

" Julian Göhren, heute, 13:07 Uhr
Hätte man währen der Nürnberger Prozesse (1945-1949) über diese Unterlagen verfügt, so hätte man Speer wohl auch zum Tode verurteilt. Rüstungsminister, aber keine Ahnung wohin millionen von Mark, tausende von Zwangsarbeitern und abertonnen von Baumaterial gehen? Bei Himmlers Rede in Posen 1943 (wo die Massenvernichtung der Juden offiziell angesprochen wurde) war er bei genau der entscheidenden Stelle nicht anwesend? Sehr unwahrscheinlich... Die Ratte hat sich aber gekonnt aus der Verantwortung gestohlen und hat nach seiner Haft noch weiter Karriere gemacht."

Aus der Verantwortung gestohlen hat sich m. M. nach die gesamte Kriegsgeneration, die halb Europa in Schutt und Asche gelegt und an der Verfolgung von Juden, Sinti, Roma und polit. Unliebsamen mehr oder weniger aktiv mitgewirkt hat.

Hinterher wussten diese egistischen Verräter dt. Kultur von nichts, niemand ist es gewesen, aber dann den Rand aufreißen von wegen: "Wir haben den Wohlstand Deutschlands erarbeitet, weil wir alles aufgebaut haben!" - Von wegen: Das war die verdammte schei... Pflicht und das Mindeste, was ich von denen verlange oder verlangt hätte.

Deshalb hat diese Generation solche Manifestationen ihrer kranken Hirne, wie bspw. Auschwitz, völlig aus der eigenen Wahrnehmung gedrängt.

#5 - 26.01.2015, 14:05 von Peter Vogel

Ich finde es sehr richtig und gut, dass in allen Medien über diesen Jahrestag so umfangreich berichtet wird! Mich stört allerdings, dass in allen Medien immer nur von den "Nazis" gesprochen wird, als ob das eine Spezie von einem fernen Planeten gewesen wäre!
Die Nazis waren ein sehr großer Teil das deutschen Volks, unsere Väter, Großväter und Urgroßväter! Das sollte in den Medien vielleicht auch mal wieder klar erwähnt werden, denn die junge Generation liest immer nur von den Nazis in dritter Person, als wären sie eine Spezie, die ausgestorben ist. Sie haben diese unvorstellbaren unmenschlichen Grausamkeiten verübt! Wenn alleine Ausschwitz 8800 Soldaten zur Bewachung eingesetzt hat, dann möge man diese Zahl bitte einmal auf all die anderen Konzentrationslager hochrechnen und wird auf eine Zahl von Wissenden, die es gesehen haben und es genau wußten, stoßen, die verstörend hoch sein wird! Die Mähr von den vielen Deutschen, die keine Ahnung hatten, was da so vor sich ging, kann also so gar nicht richtig sein. Aber um sich auf ganzer Linie rein zu waschen, passen solche Fabeln natürlich gut, dass es die Nazis waren.
Dass nach so einem ungeheuren Massenmord nur so wenige Leute zur Rechenschaft gezogen wurden und die meisten Mittäter sich unbehelligt wieder in die Gesellschaft integriere konnten und auch Posten in Justiz, Politik und Wirtschaft begleiteten, macht es umso nötiger immer wieder ausführlich über diese große Schande unserer Vorfahren zu berichten und aufzuklären! Dass es nur die Nazis waren, das ist zu einfach.

#6 - 26.01.2015, 14:14 von Clemens Kisselbach

Als meine Familie in den 60er Jahre.... Nach D-Land kam, was ja

nicht so lange her ist, da sagten viele noch in Deutschland:" das hat der Hitler gemacht..!". So leicht machten es sich die Ewiggestrigen -und Ende. A.Speer und viele viele mehr sind rehabilitiert aus der NS Geschichte gekommen (..nicht nur in Amerika ging es ihnen sehr gut, auch in der deutsche Justiz, im Krankenwesen etc.). Ich war als junger Mann einmal in Mauthausen (Österreich) Arbeitslager, mit einer medizinischen Experimentierabteilung und natürlich einem Krematorium. Die Götter in Weiß waren auch über all. Zurück zu Speer, es gibt in D-Land die älteste Architektur Zeitung "Bau Welt" hatten die etwa ihr Archiv gereinigt?

#7 - 26.01.2015, 16:11 von Hans Georg Trebbien

Herr Vogel, Sie haben Recht!

Doch Ihre Schlussfolgerung ist rückwärtsgewandt. Bitte bedenken Sie, dass diese unfassbaren Verbrechen auf einem lange vorher existierenden Antisemitismus aufgebaut werden konnten. Bedenken Sie, dass die gesetzliche Grundlage bereits 1933 durch die Nürnberger Rassegesetze geschaffen, und durch anschließende Rechtsverordnungen kontinuierlich ausgebaut wurde. Bedenken Sie, dass die Bevölkerung systematisch über die letzte Konsequenz, den Völkermord, hinweggetäuscht wurde. Denn der wäre nicht akzeptiert worden. (Selbst heute können Sie bei spontanen Erzählungen von Zeitzeugen noch hören: "Die Juden kamen dann fort.") Bedenken Sie nicht zuletzt, was aus den wenigen Zeitgenossen wurde, die sich nicht täuschen ließen und Widerstand leisteten.
Sicher kann man das kontrovers bewerten. Ich meine aber, dass unsere kollektive Aufmerksamkeit der Gegenwart, und den Anfängen einer solchen Entwicklung gelten muss: Wir dürfen nie wieder zulassen, dass Menschen in unserem sozialen Umfeld nach ihrer Gruppenzugehörigkeit bewertet werden.

#8 - 26.01.2015, 16:34 von Rolf Piper

Wieder stellt spon die falschen Fragen!

Wer hat es geplant! Wer hat es gebaut. Wer hat davon profitiert!
Also bitte, spon! (Antwort: Namen, Namen, Namen, und was geschah mit diesen nach 45?)

#9 - 26.01.2015, 22:28 von Clemens Kisselbach

No. 7....

Was für eine Milde haben sie mit der breiten deutschen Bevölkerung von damals übrig. Es bricht mir das ganze Herz. Sicher,verurteilen sie hier sehr konsequent einen Maler und Anstreicher -Österreicher Abstammung und einen ebenfalls aus dieser gegen stammenden Geistlichen katholischer Bauart,welche sich Die Endlösung der Juden beim Knödel Essen mal eben ausgedacht haben und dann motiviert durch die vorherige Armenien Frage; simpel und geheim die Tat umgesetzt haben... Ohne das je ein deutscher etwas davon mit bekommen konnte. Sie beschämen mich sehr!! Clemens Kisselbach

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