Forum
einestages Blogs

NS-Kriegsgräuel in Griechenland: Die Hölle von Hellas

In wenigen Ländern wüteten die NS-Besatzer so brutal wie in Griechenland. Doch lange sprach die Bundesregierung nur von "angeblichen" Kriegsverbrechen. Für die Opfer gab es kaum Entschädigung - anders als für einen der Täter.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 1/4    
#1 - 04.02.2015, 14:42 von Joseph Greeks

Man liest immer, dass Griechenland.....

.....den 2+4 Vertrag akzeptiert und daher keinen Anspruch hätte. Ich habe das im Internet nicht bestätigt gefunden.

Auch scheint ein zwischenstaatlicher Vertrag schwierig, der Geld in die Obhut bekannter maßen korrupter Regierender überweist um Verbrechen gegen einzelne Bürger zu entschädigen. Das ist als würde man auf die Zahlungen aus Waffengeschäfte bestehen, die man durch Bestechung bekam.

#2 - 04.02.2015, 14:48 von Gangolf. Freisberg

Es ist beschämend, dass man nicht endlich mal zu den Kriegsverbrechen steht und dieses kleine Land pordentlich entschädigt.
Deutschlland kann durch eine grosszügige Zahlung nur gewinnen.

#3 - 04.02.2015, 14:52 von dr. reuter

manchmal ...

Hin und wieder findet sich auch online im Spiegel ein lesenswerter Artikel. Danke.
Man sollte einen Ausdruck davon allen überheblichen Deutschen übersenden, und davon gibt es eine Menge - wie sich hier immer wieder zeigt.

#4 - 04.02.2015, 15:28 von Frank Weiß

typischer ablauf , der skandal um den

diese leute haben den krieg und den holocoust doch erst möglich gemacht. das getriebe, welches sie leiteten, sorgte für ausplünderung und spätere ermordung der gegner und der jüdischen bevölkerung. es ist nicht erstaunlich,daß die deutsche justitz die "beihilfe zum mord" gerade für diese millionenfachen massenmörder im jahr 1960 verjähren ließ.selten haben solche leute selbst abgedrückt, die "schreibtischtäter" waren fein raus, denn die kriegte eine überaus wohlwollendende justitz höchstens für beihilfe dran.lager wie auschwitz und andere hätten niemals ohne die "investitionen" der industrie enstehen und betrieben werden können. die ig-farben hatte fast 1 mrd reichsmark in die fabriken aus dem auschwitzgelände investiert und bekam dafür hundertausende jüdischen zwangsarbeiter zum auspressen. die ss kassierte 4 rm pro tag von ig-farben/krupp und anderen. ein geschäft für alle beteiligten, außer den millionen opfern!

#5 - 04.02.2015, 15:54 von W N

Wenn ich mich recht erinnere war es mit Griechenland ähnlich wie in Nordafrika. Italien hat Griechenland bereits 1940 überfallen, weil Mussolini nicht als Dummer da stehen wollte, und eine Niederlage erlitten, so dass wie in Afrika Deutschland seinem Verbündete zu Hilfe kommen mußte. Komisch an Italien erinnert sich keiner mehr in diesem Zusammenhang.

#6 - 04.02.2015, 16:01 von Rolf Radicke

Mich erstaunt,

dass es immer noch Deutsche gibt, die die griechischen Ansprueche ablehnen.
Ich kann mich des eindrucks nicht erwehren, dass das die gleichen Leute sind, die "Nach 70 Jahren muss endlich Ruhe sein" rufen.
Den Autoren danke ich dafuer, dass sie offen gelegt haben, wie "patriotisch" die deutsche Buerokratie handelt.

#7 - 04.02.2015, 16:05 von Joachim Lehmann

Geld hilft nicht

Das Geld selbst wird keinen Frieden schaffen. Die Zeit, sich ernsthaft entschuldigen zu können, ist auch schon lange vorbei, das hätte man vor 50 Jahren tun müssen. Mein Großonkel war als SS-Mitglied in Griechenland und ist dort von Partisanen getötet worden. Daher ist mir die Geschichte, auch die sehr beschämende der SS-Schergen in Griechenland, nur zu gut bekannt. Mich hat immer gewundert, dass dieses Land aus den Erzählungen so gern ausgeklammert wird.

#8 - 04.02.2015, 16:25 von Rudolf Berger

Der Artikel ist ein....

....ein wahrer Augenöffner! So wundert man sich nicht mehr, wie und warum deutsche Politiker in Griechenland so dargestellt werden, wie es geschieht. Vielleicht ungerecht, aber total verständlich.

#9 - 04.02.2015, 16:41 von Jan Sobieski

Mensch Fleischer

Was soll eigentlich diese Bemerkung: "In keinem anderen nichtslawischen Land wüteten SS und Wehrmacht so brutal wie in Griechenland"?

Es gab nur ZWEI slawische Länder, in denen die Nazis tatsächlich gewütet haben: Polen und die Sowjetunion, in jedem von ihnen aus völlig unterschiedlichen Gründen.
Durch die Absage des Militärbündnisses mit Nazi-Deutschland hat Polen (durch den dadurch aufgezwungenen Zweifrontenkrieg!) schon zu Beginn des Krieges die Niederlage des Dritten Reichs de facto besiegelt. Kein Wunder, dass Hitler komplett "abgeschrieben" hat.
Die "jüdisch-bolschwistische" Sowjetunion sollte dagegen zum Lebensraum im Osten" degradiert werden.

Tschechien, wo die Nazis kaum gewütet haben (im Vergleich z.B. zu Griechenland) ist slawisch. Slawische Länder wie Bulgarien, Slowakei, Kroatien waren sogar treue Verbündete Nazi-Deutschlands.

    Seite 1/4