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"Pippi Langstrumpf"-Star Inger Nilsson: Widdewidde, sie macht jetzt, was ihr gefällt

AP/ ullstein bild Als bärenstarke Anarcho-Göre begeisterte Inger Nilsson Millionen Kinder weltweit. Nun wird die schwedische Schauspielerin 60. Hier erzählt sie, warum ihre größte Rolle mehr Fluch als Segen war - und wieso "Herr Nilsson" beim Dreh nervte.
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#1 - 03.05.2019, 12:30 von Frank Dürrach

Plutimikation?

#2 - 03.05.2019, 12:45 von Andre Villiers

Das schönste an Pippi Langstrumpf fand ich immer die langweiligen Erwachsenen, die trotteligen Polizisten, Gauner und Piraten sowie die nervige Tante Prüsseliese. Wenigstens Letztere ist uns ja im real life erhalten geblieben in Form von Claudia Roth von den Grünen.

#3 - 03.05.2019, 13:15 von Zelda Hut

Verrückt

Also nicht die Schauspielerin sondern die Tatsache, dass sie keine anderen Rollen bekam...
Jeder sollte doch wissen was Film und Realität ist. Ein Schauspieler/in ist nur ein Mensch mit eigenem Charakter der eben etwas vorspielt. Die Filme sind gut gewesen.

Bei den Schauspielern von Harry Potter hat das scheinbar besser geklappt.

#4 - 03.05.2019, 13:31 von Max Fischer

Meine erste Liebe...

...war Pippi Langstrumpf. Als ich dann so Ende der 70er einen Artikel über sie las musste ich jedoch enttäuscht feststellen, dass Inger Nilsson ja deutlich älter war als ich, somit wohl nicht an mir interessiert.
Also: wenn ich schon als Kind Schauspielerin und Rolle auseinderhalten konnte, warum nicht andere?

Aber ich denke, so ging es den allermeisten Kinderstars.
Žaneta Fuchsová (Luzie der Schrecken der Strasse) war es auch nicht vergönnt, Lidija Kovačević (Die Rote Zora) wollte zu ihrem Glück scheinbar gar nicht weiter machen und wurde Gymnasiallehrerin, etc.

Das Pippii Langstrumpf in anderen Ländern nicht so erfolgreich war wundert mich aber auch nicht so sehr. Wärend das Langstrumpf-Lied auf Deutsch doch eher anarchistisch war, ist es z.B. auf Spanisch ein langweiliger Kinderkitsch, eine pure Beleidigung der grossartigen Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza Efraimstochter Langstrumpf!

#5 - 03.05.2019, 15:45 von Theo Verhülsdonk

@1

Ein echter Kenner, Hauptsache mal gemeckert. Da Pippi rein gar nichts mit Formalbildung zu tun hatte, interessierte sie sich auch nicht für Multiplikation oder der richtigen Aussprache derselben. Sie haben also alles verstanden, worum es in den Büchern und Filmen geht, sehr gut.

#6 - 03.05.2019, 16:04 von Thomas Hamacher

Mein Mitgefühl!

Man muss sich das vorstellen: Man bekommt eine Kinderrolle, die schlecht bezahlt ist, und muss dann bist zum Ende aller Zeiten den unendlich vielen Idioten dieser Welt blöde Fragen beantworten. Sie hat mein volles Mitgefühl, und ich bewundere die Würde, mit der sie dieses absurde Schicksal der moderne Medienwelt mit ihrer ganzen geistig-seelischen Degeneration erträgt.

#7 - 04.05.2019, 07:18 von Simone Peter

Frage

Hieß sie nicht Pfefferminza?
Oder ist das eingach eine andere Übersetzung/ Ausgabe gewesen?

#8 - 04.05.2019, 10:05 von Robert Nagel

@1 Plutimikation

2*3=4, widdewiddewit und 3 macht 9e... Ich hoffe, Sie verstehen. ;-)

#9 - 04.05.2019, 18:46 von Klaus Mnatrid

Der Fluch der guten Leistung

Dass Zuseher Rolle und Realität nicht auseinanderhalten konnten, mussten auch andere Schauspieler erleben, z.B. Heinz Schubert (Alfred Tetzlaff) oder Larry Hagman (J.R. Ewing), die beschimpft wurden, weil sie ihre Mitmenschen (in ihren Rollen) so mies behandelten. Eigentlich ist das eine hohe Form des Lobes. Die geringe Gage wäre mal etwas für das Europaparlament gewesen, als der Urherberschutz behandelt wurde, Während z.B. mit den Pipp-Langstrumpf-Filmen durch Rechte-Händler weiter gutes Geld verdient wird, gehen die Schauspieler leer aus.

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