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Posthume Filmproduktionen: Hauptdarsteller tot? Dreh geht weiter!

Corbis Was haben James Dean, Bruce Lee und Heath Ledger gemein? Alle starben während laufender Kino-Produktionen. Und weil das Showbiz keine Pause kennt, wurden die Filme trotzdem vollendet - mit oft verwegenen Methoden.
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#1 - 12.10.2015, 19:27 von Olga Ternow

Fauxpas oder Nichtwissen?

Makaber war, dass auch Bruce Lee's Sohn Brandon das Schicksal seines Vaters teilte (Die Krähe, 1993).

Dass dies hier keinerlei Erwaehnung findet sollte dem Autor eigentlich peinlich sein!

siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandon_Lee
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Crow_–_Die_Krähe

#2 - 13.10.2015, 00:14 von Sebastian Freund

monty python

evtl. erwähnenswert:
nach den tod von graham chapman wurden in liveauftritten sein part durch eine urne und eddie izzard ersetzt.

nicht direkt ein film, aber trotzdem clever und passend (ersteres)

#3 - 13.10.2015, 00:37 von Mario Monaro

Selbst im Film im Film starben schon Hauptdarsteller...

z.B. im wunderbaren La Nuit Americaine (Die amerikanische Nacht) von 1973, in der François Truffaut Regie führte und gleichzeitig den Regisseur spielte. Im Dreh um den es im Film geht geschieht es: sein Hauptdarsteller stirbt, sein angepeiltes kompromissloses Meisterstück endet in einem Gezerre zwischen Regisseur, Versicherung und Produzenten.

#4 - 13.10.2015, 12:29 von Hans Richard Edinger

Filmgeschichte auf Wikipedia:

Am 2. Mai 1999 starb Oliver Reed in Valletta auf Malta während der Dreharbeiten zu dem Film Gladiator an einem Herzinfarkt. Für verbleibende Szenen, für die er selbst nicht mehr zu Verfügung stand, wurde mit Hilfe von Computeranimation sein Bild aus bereits vorhandenem Filmmaterial nachträglich eingefügt.

#5 - 13.10.2015, 13:27 von Andreas Fotojaeger

Philip Seymour Hoffman

Ein aktuelles Beispiel hätte vielleicht auch nicht geschadet...

#6 - 15.08.2016, 10:04 von Arno Löffler

Gustl Bayrhammer

Was auch fehlt, ist das deutsche Beispiel "Pumuckl und der blaue Klabauter" (1994) von Alfred Deutsch und Horst Schier. Überall ist nachzulesen, Meister-Eder-Darsteller Gustl Bayrhammer sei nach Abschluß der Dreharbeiten verstorben (24.4.1993), aber in der ins Kino gekommenen Fassung ist der bereits zur Unkenntlichkeit abgemagerte und mit ausdruckslosem Gesicht herumstehende Bayrhammer nur in den Anfangsszenen, d. h. vor Pumuckls Abreise nach Passau zu sehen. Am Ende des Films (wahrlich kein Meisterwerk) kehrt Pumuckl (Hans Clarin) zwar zum Meister Eder zurück, aber Meister Eder taucht

#7 - 15.08.2016, 10:23 von Arno Löffler

Gustl Bayrhammer

Ein weiteres Beispiel ist "Pumuckl und der blaue Klabauter" (1994, Alfred Deutsch und Horst Schier). Meister-Eder-Darsteller Gustl Bayrhammer starb am 24.4.1993, "nach Abschluß der Dreharbeiten". Zu sehen ist der zur Unkenntlichkeit abgemagerte Schauspieler aber nur in den Anfangsszenen. Eders Stimme wurde von Wolf Euba komplett nachsynchronisiert. In einer Prologszene widmet Pumuckl (Hans Clarin) den Film "dem Meister Eder".

#8 - 15.08.2016, 16:32 von Verena Counihan

Hä?

Im ersten Absatz Heath Ledger erwähnen, aber im Artikel selbst nicht darauf eingehen? Und die Steilvorlage von Bruce zu Brandon Lee nicht verwandeln? Das hätte ein Schülerzeitungsjoyrnalist besser recherchiert, Junge-Junge...