Forum
einestages Blogs

Transsexuellen-Ikone Romy Haag: "Ich wollte nie ein Freak sein, ich wollte Respekt"

ullstein bild Sie war Showbiz-Göttin, Bowie-Muse, Nein-Sagerin. Als schrille Diseuse mischte Romy Haag West-Berlins Nachtleben auf. Heute ist sie eine Diva von 69 Jahren - und hasst das Modewort "Transgender".
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 18.05.2017, 13:08 von Daniel Hoffmann

Eine beeindruckende Persönlichkeit,

Ich hoffe, Frau Haag wird uns noch viele Jahre Freude bereiten und unsere mitunter graue Welt ein bisschen farbenfroher machen.

#2 - 18.05.2017, 14:29 von Klaus Weitermeier

Modewort

Alle Gute zum Geburtstag an Frau Haag.

Und ja, das Modewort Transgender legt undifferenziert über völlig unterschiedliche Menschen einen Begriff, der überflüssiger ist. Die klassische Unterscheidung in Transsexuelle mit geschlechtlicher Angleichung auf der einen Seite und Crossdresser/Transvestiten/Fetischisten auf der anderen war und ist hilfreicher, als ein vereinheitlichender Begriff.

#3 - 18.05.2017, 15:28 von Frank Steinmüller

Traurig, aber wahr

Zitat: "Noch nie fühlte ich mich so wenig akzeptiert wie heute. Wir leben in einer Zeit der wachsenden Unfreiheit. Leute, geht auf die Straße, wehrt Euch!"

So empfinde ich das auch. Je mehr Theater über die hinterletzte 0,0001% Minderheit mit eigenem Toilettenanspruch gemacht wird. Je mehr Sternchen, Unterstriche, Innen etc hinzugefügt werden, desto mehr zeigt das meiner Ansicht nach, wie wenig gemeinsam wir sind, mit, mal ehrlich, marginalen Unterschieden. Ich finde, die Ausgrenzung, auch die Eigenausgrenzung, wächst täglich, in der vagen Hoffnung auf Sonderrechte.

#4 - 18.05.2017, 15:36 von Wolfgang Wigands

Damals: Mit den Taschen voller Bafög zu Romy Haag.

Romy ist witzig, geistig superschnell, hat ein enormes Wissen und Romy ist wunderschön!
Warum hat Frau Haag nicht eine eigene TV Sendung?

#5 - 18.05.2017, 21:04 von zeichen kette

Erst wenn wir alle verschieden sind

sind wir alle gleich.

#6 - 19.05.2017, 09:12 von Paul Müller

"Eine Transe!" Umgangssprachlich wird nicht fein unterschieden.
Eine biologische Frau welche sich wie ein Mann, der sich als Frau fühlt, kleidet hat, glaube ich, die Eigenbezeichnung "Drag King".
Umgangssprachlich eine Transe, oder politisch korrekt ein Transgender.
Die Eigenbezeichung, die politisch korrekte Bezeichnung und die Umgangssprache beissen sich nicht.
Die Kraftausdrücke für Dragking haben wohl auch eine Berechtigung.

#7 - 21.05.2017, 11:24 von mimi dito

Hoch soll sie leben, dreimal hoch!
Alles Gute, Romy ♥

#8 - 22.05.2017, 17:36 von Lotty Maria Wergin

Korrekturen

@Frank Steinmüller, so marginal wie Sie es darstellen sind die Unterschiede nun doch nicht. Ob jemand Geschlechter ablehnt, eine dritte Toilette fordert, ein Gender-Gap (Ärzt_in) benötigt um sich angesprochen zu fühlen oder ganz einfach als Frau bzw Mann anerkannt leben möchte sind schon gravierende Unterschiede. Wer seine Genitalangleichung an sein Geschlecht hinter sich hat, hat mit diesem Transi hier und Transi da, wie Frau Haag es so treffend schreibt, die Nase gestrichen voll.
@Paul Müller. Frauen und Männer mit transsexuellem Hintergrund oder mit einer transsexuellen Vergangenheit als Transe zu bezeichnen, ist an Frechheit kaum zu überbieten. Äußern Sie sich immer so über Menschen mit einem Geburtsfehler?

#9 - 05.06.2017, 00:14 von Hans kracht

Überproportioniert

Wieso füllt dieses Thema von dem schätzungsweise 0,2% der Bevölkerung betroffen ist (das wären ca. 160.000 in Deutschland) gefühlt mittlerweile jede zehnte Boulevard-Seite die sich um die Sexualität des Menschen dreht?
Hat sich da bei den Journalisten oder in der Gesellschaft was über die Jahre angestaut, oder geht es den Verlegern nur darum, ihre politische Haltung im Sinne der Randgruppen-Romantik zu postulieren?

Wenn es sich dabei nämlich noch um neutrale und ausgewogene Berichterstattung handeln soll, wieso haben dann andere vom klassischen Fortpflanzungsmodell abweichenden sexuellen Haltungen (wie z.B. Pädophilie oder Zoophilie), die teilweise eine vergleichsweise höhere statistische Relevanz in der Gesellschaft haben, nicht die gleiche Aufmerksamkeit in den Medien?

    Seite 1/2