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Ungewöhnliche DDR-Fluchten: Surfer im Todesstreifen

Karsten Klünder Mit selbst gebauten Surfbrettern machen Karsten Klünder und Dirk Deckert sich im Herbst 1986 auf eine lebensgefährliche Reise von Hiddensee nach Dänemark. einestages erinnert an die wagemutigsten Fluchtversuche aus der DDR.
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#1 - 20.10.2014, 12:56 von Frank Schmidtke

Offene Fragen

Mich hätte jetzt mal interessiert, was aus der Familie geworden ist. Die wussten zwar nichts von der Flucht, mussten aber sicher dafür leiden. Die Stasi war da ja wohl ziemlich gnadenlos.

Was ist aus den Angehörigen nach dem Mauerfall geworden? Haben sie ihm verziehen?

#2 - 20.10.2014, 13:18 von Uwe Anton

irgendwie paßt hier was nicht zusammen

- Menschen wie Klünder, der nicht in der Partei war, mussten auf einen einfachen Trabi bis zu 20 Jahre warten.

- Klünder ist allein mit der Angst ... Ein Ende mit 30 Jahren.

- Am 24. November 1986 fuhren Deckert und Klünder mit ihren selbst gebastelten Brettern in Klünders weißem Trabi ...

Der hat also seinen Trabi mit 10 oder weniger Jahren bestellt?

#3 - 20.10.2014, 13:34 von Matthias Gurgel

@ Uwe Anton

Doch, das kann durchaus zusammenpassen. Es gab solche Fälle (Autobestellung mit 10 Jahren).
Jedoch steht nirgendwo im Artikel, daß es sich um einen Neuwagen handelt. Gebrauchtwagen gab es aber auch im Osten.

#4 - 20.10.2014, 13:43 von Tobias Hübscher

@Uwe Anton

Schon mal was von Gebrauchtwagen gehört? Die könnte man nämlich auch ohne Wartezeit kaufen, allerdings am besten mit ein wenig DM zusätzlich zu einem Preis, der den Neuwert des Wagens teilweise deutlich überstieg, auch wenn der schon einige Jahre alt war...

#5 - 20.10.2014, 13:44 von Enrico Jankowski

@ Uwe Anton

Es war durchaus üblich dass die Anmeldung für eine Trabbibestellung von den Eltern kurz nach Geburt abgegeben wurde. MfG

#6 - 20.10.2014, 13:48 von Markus Heiartz

Was ist das nur für ein Land?

Was ist das für ein Land, das seine Bürger so behandelt, dass sie Fluchten planen, bei denen sie ihr Leben riskieren? Ich bin zutiefst beeindruckt von den beiden und ihrem Mut. und mich wundert, dass Hollywood den Stoff noch nicht entdeckt hat.

#7 - 20.10.2014, 14:02 von vorname nachname

Nicht zu vergessen...

...Peter Döbler, der Arzt und erfahrene Schwimmer, der nur im Neopren-Anzug und mit Taucherflossen 30 Stunden durch die Ostsee geschwommen ist... aber wahrscheinlich ist das zu anzüglich für eines Tages: der Mann hat das nämlich auf der Höchstdosis Amphetamine gemacht, sonst wäre das auch nicht zu schaffen gewesen...

#8 - 20.10.2014, 16:27 von Norbert Nicolaus

In meiner Erinnerung waren die "West-Auto-Fahrer" eher Ärzte, Handwerksmeister und Wirtschaftskarrieristen - seltener Parteifunktionäre. Das hatte viel mit den Preisen zu tun und so gut bezahlt waren die Funktionäre nicht.

#9 - 21.10.2014, 09:18 von Renate Hentschel

Das mit den Handwerkern stimmt,

unser Nachbar war Sattlermeister und hätte finanziell jeden Funktionär in die Tasche stecken können. Übrigens mussten einfache Parteimitglieder genauso lange auf einen Trabi warten wie andere Leute.

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