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"Vater und Sohn"-Zeichner Erich Ohser: "Möge der Fluch von hunderttausend Kindern auf

e.o.plauen-Gesellschaft Er hatte über die Nazis gelästert und kam dem Todesurteil zuvor: Vor 75 Jahren erhängte sich Erich Ohser im Gefängnis. Der Zeichner der "Vater und Sohn"-Bildgeschichten verachtete das Regime - und arbeitete doch für Goebbels.
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#1 - 05.04.2019, 14:40 von vincent sierralta

Bin tief bewegt über das Schicksal von Erich Ohser

Bin tief bewegt über das Schicksal von Erich Ohser. Möge diese dunkle Zeit niemals mehr wiederkommen.

#2 - 05.04.2019, 14:50 von Frank Kampmann

Danke für diesen Hintergrund...

seine Vater&Sohn-Geschichten waren ein prägendes Begleitmoment in meinen jungen Lebensjahren, da ich ja noch nicht lesen konnte...

#3 - 05.04.2019, 14:50 von

Ihn erwartete das Todesurteil durch den berüchtigten Strafrichter Rola

Freisler war bestimmt manches, aber mit Sicherheit kein Scharfrichter, Henker.
Er war "nur" der Richter.
Es sind diese Ungenauigkeiten in der Recherche, die zwar politisch korrekt, aber trotzdem beim Lesen der Zeilen die Frage aufkommen lässt, was noch alles falsch ist am Artikel.
Und dafür ist der Gegenstand zu Ernst, um sich Ungenauigkeit zu leisten.

#4 - 05.04.2019, 17:17 von günther ZARUBA

@henner 2 nach ihrem Kommentar

habich nochmal GENAU gelesen, da steht++ Ihn erwartete das Todesurteil durch den berüchtigten Strafrichter Roland Freisler.+++ STRAFRICHTER. Außer es wurde zwischenzeitlich korrigiert. Als Kind hab ich Vater und Sohn Geschichten auch gelesen.

#5 - 05.04.2019, 17:26 von Theo Verhülsdonk

@3

Ich unterstelle mal, dass jeder, der den Artikel liest, Roland Freisler "kennt" und zumindest weiß, dass er "der" Richter des Regimes und nicht Henker war.

#6 - 05.04.2019, 17:28 von Rid Cully

Hallo Ihr im journalistischen Elfenbeinturm

"...kaum zu glauben, dass derselbe Mann der Welt die berührenden "Vater und Sohn"-Bildgeschichten schenkte." So ist es einfach, das Leben, da gibt es nicht nur hehres Weiß und finsteres Schwarz ....

#7 - 05.04.2019, 17:54 von Elisabeth Conzelmann

@henner2

Freisler wird in dem Artikel als Strafrichter bezeichnet, nicht als Scharfrichter. Wo sehen Sie da eine Ungenauigkeit der Recherche? Und inwiefern soll diese angebliche Ungenauigkeit "politischer Korrektheit" geschuldet sein, wie Sie unterstellen?

#8 - 05.04.2019, 18:47 von Andreas Lorenz

@henner/Forist No.2 sollte gründlicher Zeitgeschichte studieren,

danach heftet Roland Freisler sehr wohl das Ettikett an, als Scharf- & Blutrichter zu gelten. Er war Zyniker und Menschenrechtsverächter höchstens Grades, ein sadistisches Ausführungsorgan der NSDAP. Als Kind bin ich mit Vater & Sohn aufgewachsen. Meine Kinder ebenso. Aus diesen Geschichten spricht pure Menschenliebe. Es war eben nicht alles schlecht im Dritten Reich. Nur die Guten, die den Mut hatten, Wahrheiten auszuprechen wurden eben ermordet, gehängt, geschändet - manche von Ihnen sind aber unsterblich geworden, im besten Sinne.

#9 - 05.04.2019, 20:59 von Theo Tiger

Es ist dringend notwendig, ...

dass sich Journalisten und Kustschaffende nie wieder vor den Karren der Herrschenden spannen lassen, wenn diese die Verfassung nicht mehr ernst nehmen.

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