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Deutschland: Wo die Masernkranken wohnen

Science Photo Library/ imago images Seit Silvester haben sich in Deutschland mehr als 230 Menschen mit den Masern infiziert. Während sich die Fälle in manchen Bundesländern häufen, sind andere noch gar nicht betroffen. Der Überblick.
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#1 - 09.04.2019, 13:31 von Nuvenor

Impfpflicht

Sollte es geben. Man sollte den KITA Platz daran binden ob das Kind geimpft ist oder nicht und Schulen auch diese Pflicht aufbrummen.

Dieses Schwachsinnsgeschwurbel der Impfgegner widert mich an. Riskieren die Gesundheit und je nach Impfung das Leben ihres Kindes und schwächen den Herdenschutz.

Selbst wenn, für das Argument, Autismus mit Impfungen zusammenhängt, dann hätte ich innerlich deutlich lieber ein Kind mit Autismus Spektrums Störung als ein totes Kind.

lg,
Nuv

#2 - 09.04.2019, 13:32 von spon-facebook-10000159648

Deutschland, das Land der Impfgegner,

Naturheilkundler, Okkultisten, Heilpraktiker und Homöopathen. Nirgendwo sonst gibt es mehr davon und zu den Folgen gehört nicht nur ein gelegentlicher Ausbruch der Masern. Es könnte auch mal viel schlimmer kommen.

#3 - 09.04.2019, 13:34 von rosinenzuechterin

Verursacherprinzip durchsetzen

Ganz einfach: Behandlungskosten von vermeidbaren Krankheiten bei Impfgegnern nicht mehr von Krankenkasse oder -versicherung zahlen lassen, sondern Impfgegner in Regress nehmen, zur Not bis hin zur Privatinsolvenz. Impfverweigerung nur noch gegen unterschriebene Kostenübernahmeerklärung, auch für angesteckte Unschuldige (z.B. Kleinkinder). Im Gegenzug die seltenen Fälle von Impfschäden finanziell besser absichern. Entzug der Erziehungsberechtigung für Eltern, die ihren Kindern gegen deren Willen Impfungen verweigern.

#4 - 09.04.2019, 13:36 von olix5555

Man sollte Ausbildung und Impfquote mal ins Verhältnis setzen ...

mit Sicherheit würde man sehen, dass in Regionen mit vielen Akademikern, die Impfquote nach unten geht. Meine Annahme: viele Akademiker bekommen Kinder später im Leben, diese sind dann Überbehütet und die Eltern lesen dann viel im Internet über die bevorstehende Impfung nach bevor auch nur eine Nadel in die Nähe der Kinder kommen. Wenn dann unter dem Deckmantel von Studien Zweifel aufkommen, die die Kinder auch nur mit geringer Wahrscheinlichkeit gefährden könnten, wird die Impfung nicht gemacht. Hinzu kommen bestimmt noch Verschwörungstheorien, wie z.B. der Arzt musste seine Autismusstudie zurücknehmen wegen der mächtigen Pharmalobby o.ä. und fertig ist das eigene Weltbild das eine Nichtimpfung logisch erscheinen lässt. Schlimm für all die, die sich nicht Impfen können auf Grund von gesundheitlichen Problemen.

#5 - 09.04.2019, 13:43 von jujo

....

Wer sein Kind nicht impfen lässt, setzt bewußt das Leben und die Gesundheit des Kindes aufs Spiel.
Jetzt komme niemand mit dem Argument das wäre Schicksal oder Gottes Wille oder ähnlichem Unsinn!

#6 - 09.04.2019, 13:46 von widower+2

Hildesheim

Mit seinen knapp über 100.000 Einwohnern ist Hildesheim keine Kleinstadt, sondern gilt als Großstadt. Selbst wenn die Einwohnerzahl unter 100.000 sinken würde, wäre Hildesheim eine Mittelstadt und immer noch keine Kleinstadt.

#7 - 09.04.2019, 13:50 von Emderfriese

Erinnerung

Bilde ich mir das jetzt nur ein, oder hatte ich als Kind Anfang/Mitte der 50er Masern - ohne dass irgendein Aufhebens davon gemacht wurde. Kinderkrankheit eben, wie auch Windpocken oder Mumps. Geimpft wurde ich damals nur gegen die wirklichen Pocken. Soweit jedenfalls meine Erinnerung, fragen kann ich niemanden mehr. Wieso sind die Masern dann heute so ein Problem?

#8 - 09.04.2019, 13:53 von varlex

Zitat von rosinenzuechterin
Ganz einfach: Behandlungskosten von vermeidbaren Krankheiten bei Impfgegnern nicht mehr von Krankenkasse oder -versicherung zahlen lassen, sondern Impfgegner in Regress nehmen, zur Not bis hin zur Privatinsolvenz. Impfverweigerung nur noch gegen unterschriebene Kostenübernahmeerklärung, auch für angesteckte Unschuldige (z.B. Kleinkinder). Im Gegenzug die seltenen Fälle von Impfschäden finanziell besser absichern. Entzug der Erziehungsberechtigung für Eltern, die ihren Kindern gegen deren Willen Impfungen verweigern.
Schräge Argumentation.

Dann müsste man ja jedem Sportler für eine Sportverletzung die Behandlungskosten aufbrummen...

Jedem Raucher seinen Lungenschaden...

Oder bei Fettleibigkeit, Diabetis Typ 2

usw usf.

Ich bin ja pro Impfpflicht, aber solche Vorschläge...

#9 - 09.04.2019, 14:00 von svenheinig

Zitat von widower+2
Mit seinen knapp über 100.000 Einwohnern ist Hildesheim keine Kleinstadt, sondern gilt als Großstadt. Selbst wenn die Einwohnerzahl unter 100.000 sinken würde, wäre Hildesheim eine Mittelstadt und immer noch keine Kleinstadt.
Ab 250000 ist man eine Großstadt geographisch gesehen.

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