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Für Kita-Kinder: Brandenburg beschließt Masern-Impfpflicht

Daniel Karmann/ DPA Wer sein Kind in eine Kita oder andere Betreuung geben möchte, muss in Brandenburg künftig Masern-Impfungen vorweisen. Die Vorgabe soll gelten, bis bundesweite Regelungen existieren.
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#1 - 12.04.2019, 12:24 von Europa!

Sehr vernünftig

Brandenburg macht damit einen wichtigen Schritt für die Gesundheit unserer Kinder. Es ist nicht akzeptabel, dass ungeimpfte Kinder Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas benutzen.

#2 - 12.04.2019, 12:34 von Mr Gaga

Na endlich,

Kinder gehören nicht ihren Eltern, sondern diese sind sorgeberechtigt. Und wer sich gegen die Realität stemmt, verliert am Ende immer. Mit Freiwilligkeit erreicht man eben nie alle, das ist hier aber erforderlich.
Und niemals vergessen: Es geht hier um Schutzbefohlene, die keine Masern bekommen dürfen!

#3 - 12.04.2019, 12:43 von seeberger.h

Schutzlücke durch Impfung

"Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt, Kinder innerhalb der ersten zwei Jahre zweimal gegen Masern impfen zu lassen: Das erste Mal zwischen dem elften und 14...."

Damit sind Säuglinge bis zu 11. Monat nicht geschützt, da geimpfte Mütter keinen zuverlässigen Nestschutz bieten können. Eine frühere Impfung bringt kaum etwas, da das Immunsystem von Säuglingen erst reifen muss. Hinzu kommt eine seitens der Stiko zugegeben Quote von bis zu 8 % Impfversagern (Impfung spricht nicht an). Das Ziel der Ausrottung der Masern setzt aber eine *weltweite* Durchimpfung von 95 % voraus. Das bedeutet, dass dieses Ziel momentan garnicht zu erreichen ist (siehe z. B. Zerstörung staatlicher Strukturen im nahen Osten und jetzt auch drohend in Südamerika).
Es bleiben also bei erheblicher globaler Migration die Säuglinge und die Impfversager ungeschützt.

#4 - 12.04.2019, 12:45 von samjohanson

Welch frohe Botschaft

Sehr Vernünftig... Sehr erfreulich... Zum Schutze aller Mitmenschen...

#5 - 12.04.2019, 12:49 von stasy

...und Gleiches für die Schule!

Sehr gut, endlich wird mal gehandelt damit dieses asoziale Verhalten ggü der Gesellschaft eingedämmt wird. Sicher - es gibt begründete Ausnahmefälle, dass ein Kind nicht geimpft werden kann und das soll auch so bleiben. Aber der Standard sollte sein, dass die Impfung durchgeführt wird. Und am Besten wäre es, dass eine fehlende Impfung auch zum Schulausschluss führt. Da wir in Deutschland Schulpflicht haben, sollten die Erziehungsberechtigten nicht geimpfter Kinder im Extremfall in Beugehaft genommen werden können da sie ihr Kind nicht zur Schule schicken. Aus die Maus!

#6 - 12.04.2019, 12:51 von kraftmeier2000

Die andere Variante wäre

dann, Kinder welche nicht geimpft sind stehen vor der Kita oder auch Schule. wie gestern in den Nachrichten von einem Impfgegner gesagt wurde, "es kann auch eine schöne Erfahrung sein" solche eine Krankheit zu bekommen, schlägt ja wohl dem Fass den Boden raus. …

#7 - 12.04.2019, 12:52 von stolte-privat

Der richtige Weg

Das ist der einzig richtige Weg. Eine Wiedereinführung der allgemeinen Impfpflicht ist längst überfällig.

#8 - 12.04.2019, 12:54 von katja78

Sehr gut!

Ich hatte beim Krippenkind, welches aufgrund des Alters natürlich noch nicht durchgeimpft ist, immer Angst, dass es von älteren Impfverweigerern angesteckt werden könnte.

Endlich hat die latente Angst ein Ende.

#9 - 12.04.2019, 12:58 von Frittenbude

Impfrate

Nanu, Impfrate in Brandenburg lt RKI 73,5, während das Landesgesundheitsamt eine Impfquote von 90,6 Prozent nennt? Was stimmt denn?!

https://www.morgenpost.de/berlin/article216939607/Berlin-will-keine-Impflicht-fuer-Kita-Kinder-einfuehren.html

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