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Hilfe für Kranke: Tiere in therapeutischen Diensten

DPA Sie sollen die Einsamkeit bei Alt und Jung stoppen, demenzkranken Menschen neue Lebensqualität schenken oder verhaltensauffälligen Kindern helfen, Vertrauen aufzubauen. Für viele Therapeuten sind Vierbeiner wertvolle Helfer.
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#1 - 12.06.2013, 02:05 von henriette246

Und die Tiere??

"Mit Hilfe der Klinikkaninchen könnten Schlaganfallpatienten lernen, Tiere richtig zu halten und dabei gezielt zu greifen." - Wer sich auch nur etwas mit Kaninchen auskennt und Tiere prinzipiell achtet, kriegt bei solchen Sätzen sicher wie ich das kalte Grausen... Dazu ein Zitat von der sehr informativen Internetseite zu Kaninchenhaltung Kaninchen Info - Neue Kaninchen "Für Kaninchen ist das Hochnehmen mit sehr viel Stress und sogar mit Todesangst verbunden. Als reine Bodenbewohner verlieren sie nicht gern den Boden unter den Pfoten. Wenn sie hochgenommen werden, glauben sie instinktiv, dass sie von einem Fressfeind (Greifvogel) gefangen wurden und sterben müssen." Da sich die Klinikpatienten außerdem ständig ändern, kann man davon ausgehen, dass die Kaninchen permanentem Stress ausgesetzt sind und somit leider einmal mehr die Bedürfnisse von Tieren völlig unwichtig sind - Hauptsache, ein paar Menschen fühlen sich besser... Tiere haben wie der Mensch ein Recht darauf, ein möglichst artgerechtes Leben zu führen - es ist Unrecht, sie in den Dienst des Menschen zu zwingen!