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Ignorierte Impfstoff-Risiken: Nebenwirkung Vertrauensschwund

AP Der Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat jahrelang Hinweise auf Nebenwirkungen seines Schweinegrippe-Impfstoffs ignoriert. Das ist doppelt fatal: Für die Betroffenen - und für die Debatte um Impfungen allgemein.
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#1 - 21.09.2018, 17:36 von i.dietz

Nebenwirkungen

werden in der Regel verschwiegen und/oder sogar bagatellisiert !
Seit Jahrzehnten misstraue ich deshalb mittlerweile jeder sogen. Vorsorgeimpfung; die letztendlich nur einem Zweck dienen:
Gewinnerhöhung der Pharma-Giganten und aller sonst. am Gesundheitsdienst verdienenden Sparten !

#2 - 21.09.2018, 17:41 von Velociped

Runter von der Impfhysterie und Impfhetze

Impfen ist eine medikamentöse Behandlung, die Wirkungen und Nebenwirkungen hat. Um die "Impfmüdigkeit" zu beheben, werden die Risiken gerne klein geredet und die Impfgegner*innen verteufelt. In vielen Fällen sind die Vorteile des Impfens deutlich und in vielen Fällen wäre Impfen deutlicher Unsinn. Die Ständige Impfkommission wägt die Vor- und Nachteile ab und empfiehlt bestimmte Impfungen. Aber bei medikamentösen Behandlungen haben die Patient*innen das letzte Wort und können sich über offizielle Empfehlungen hinwegsetzen. Niemand kennt den eigenen Körper besser als die betroffenen Personen selbst und niemand leidet unter den Folgen einer falschen Entscheidung mehr als die betroffenen Personen.
Daher ist es wichtig, zu einer rationalen und liberalen Behandlung des Themas zurückzukehren. Der Fall ist daher gut, um die immer engstirnigere Stimmung in der Bevölkerung wieder ein wenig liberaler werden zu lassen. Der Debatte hilft es, in die Realität zurück geholt zu werden. Dass damit die Antworten nicht mehr so einfach sind, mag richtig sein. Aber die einfachen Antworten sind heutzutage meistens nicht nur falsch sondern auch fatal.

#3 - 21.09.2018, 17:45 von demolator

Einzelfall

"Jetzt leiden rund 1300 der Geimpften lebenslang an Narkolepsie, einer schweren neurologischen Erkrankung, die sie immer wieder unerwartet einschlafen lässt. [...] Nicht nur könnten Impfgegner dadurch neuen Stoff für Verschwörungstheorien bekommen."
Nee klar, das ist ein Einzelfall. Bis jetzt ist noch nie ein Konzern auf die Idee gekommen, Risiken Ihrer Produkte, die den Absatz schmälern könnten zu verscheiern. Auch bei Impfungen, die "heute ja viel, viel sicherer sind als früher". Aber - waren die früher nicht auch schon "absolut sicher" ???

#4 - 21.09.2018, 17:47 von Runkel 1830

oh jee

Jetzt ist etwas akzeptiert, was vor Kurzem noch als Verschwörung galt.
Es sollten einige ihre Augen öffnen, das Impfen ist nicht nur ein kleiner Piecks. Jeder sollte kritisch fragen, was ich meinem Kindern und auch mir zumute. Eine individuelle Risikoanalyse sollte jeder durchführen, der vor einer Impfentscheidung steht.
Kein Mensch weis, was alles immunologisch im Körper passiert, wenn geimpft wird.

#5 - 21.09.2018, 17:49 von spon_2937981

Also noch eine Klugscheißerin, die IM NACHHINEIN erklärt, was die richtige Entscheidung gewesen wäre.
Frau Hackenbroch, bitte treffen doch SIE bei der nächsten Pandemie-Gefahr die Entscheidungen. Wenn dann alles gut geht, können Sie weiter klugscheissen.
Wenn nicht (und leider weiß man NICHT VORHER, wie es ausgehen wird), dann werden Sie u.U. Gesundheitsschäden oder gar den Tod vieler tausend Menschen zu verantworten haben.

#6 - 21.09.2018, 17:57 von demolator

Folgen

... das eigentlich interessante des Themas kommt ja noch. Werden Diese Narkolepsiefälle einestages als Impfschaden anerkannt? Ich kenne in der weiteren Verwandschaft mehrere Fälle von schweren (Autoimmun-)Krankheiten, die direkt nach einer Impfung aufgetreten sind. Die wurden vom impfenden Arzt sofort abgebügelt: Zusammenhang vollkommen unmöglich. Die Kosten zahlt am Ende die Allgemeinheit über steigende Krankenkassenbeiträge.

#7 - 21.09.2018, 18:02 von Wulf Eisenschwert

Zu #4

Impfen ist das , was in der Natur jeden Tag passiert. Ohne Impfungen , ob ungewollt oder gewollt,hätte die Menschheit nicht überlebt. Bei Impfhysterikern und -gegnern, die sich und ihren Kindern das Impfen verbieten und nachher als biologische Langzeitzünder rumlaufen , besteht jedenfalls die Hoffnung, daß diese Spezies sich durch Nichtstun selbst den Garaus macht. Für mich ist Impfen ein klarer medizinischer Fortschritt, wie z.B. auch pränatale Diagnostik. Muß natürlich alles lückenlos erforscht und dokumentiert sein. Aber diese Impfzustimmung oder _ablehnung nimmt ja sowieso schon hysterische Züge an. Wahrscheinlich glauben Impfgegner auch an den Erstickungsgefahr durch Dieselabgase?

#8 - 21.09.2018, 18:09 von drehtuere

Runter von der Impfhetze

Es klingt so einfach, "bei medikamentösen Behandlungen hat der Patient das letzte Wort". Genauso das letzte Wort, wie der Waschmaschinen-Benutzer seine Waschmaschine repariert, der Auto-Fahrer sein Auto selbst zusammenschraubt und der Internet-User sich selbst seinen Server programmiert.
Man kann die Geschwindigkeit der Zulassung dieses Schweinegrippe-Impfstoffes kritisieren - im Nachhinein ist man klüger. Man kann sich auch fragen, was man nach den ersten 10.000 Toten sagen würde, hätte die Schweinegrippe den befürchteten Verlauf genommen, und hätte man keinen Impfstoff gehabt.

Runter von der Impfhetze ist aber kein schlechtes Stichwort...
An der spanischen Grippe sind mindestens 25 Millionen Menschen gestorben. An Pocken starben im 18. Jahrhundert 10% der Kinder. Rund jeder 1000ste Masern-Erkrankte stirbt.
Man kann natürlich freiwillig krepieren wollen, man kann natürlich hoffen, dass nicht man selbst sondern jemand anders stirbt. Man kann aber auch das - vorhandene, aber im Vergleich zum Nicht-Mehr-Leben geringe Risiko in Kauf nehmen.

Impfen rettet mehr Leben als es Nebenwirkungen gibt!

#9 - 21.09.2018, 18:09 von weitergedacht2.0

Leider einen Bärendienst erwiesen

Der Kommentar benutzt schlecht recherchierte Fakten und zerstört mehr als dass er nutzt. Leider haben Sie, Frau Journalistin, hier der gefährlichen Impfmüdigkeit in Deutschland einen weiteren Bärendienst erwiesen.
Solche Kommentare sind unverantwortlich in SPON.... und mit Verlaub, mit Ihrem journalistischen Halbwissen können Sie retrospektiv die damalige Lage gar nicht beurteilen. Berechnen Sie mal, wieviel Prozent 1300 von 30 Mio sind. Das ist also ein SEHR SICHERER Impfstoff. Viel sicherer, als jede medikamentöse Therapie.

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