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Gesundheit

Pestizid: WHO-Experten stufen Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein

DPA Das Plfanzenschutzmittel Glyphosat wird weltweit in großem Maßstab eingesetzt. Nun hat die Internationale Agentur für Krebsforschung hat das Pestizid als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Jetzt muss das Bundesinstitut für Risikobewertung nacharbeiten.
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#1 - 30.07.2015, 14:24 von Hochbeet

Na endlich!

Seit Jahren häufen sich die Studien mit negativen Ergebnissen zu Glyphosat, nicht nur zur Krebswahrscheinlichkeit sondern auch zur Gefährdung von Embryos bei Tieren. Die Kinder von Bauern in Entwicklungsländern kommen behindert zur Welt. Klar, bei richtiger Anwendung passiert nicht viel - aber die Summe machts, das Zeug bleibt im Körper. Und bei fast jedem Deutschen ist es nachweisbar. Verbieten!

#2 - 30.07.2015, 14:39 von kugelsicher

Das tolle BfR..

ist eh ein Papiertiger und IMO Interessen gesteuert.
Seit Ewigkeiten predigt man denen, das G. richtig schädlich ist.
Die haben auf Durchzug gestellt. Tante Erna kann es in jedem Baumarkt kaufen.

Kein Wunder, das BfR legt sich doch nicht mit Monsanto an.
Schlimmer noch, es erscheint sogar so, als ob man "gut zusammen arbeitet".

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...lten-1.2570374

Zitat: Das (BfR) allerdings sieht das anders (krebserregend) - und wertet bei seiner Einschätzung Leserbriefe von Mitarbeitern des Konzerns Monsanto als Studien.

Mehr muss man ja wohl nicht mehr sagen. Wie sang Bruno Jonas mal so treffend: Germany - Corupty Länd.

#3 - 30.07.2015, 15:42 von leserich

Schutz läuft aus

Keine Lizenzen mehr, kein Interesse mehr. Monsanto will seine Neuentwicklungen vermarkten und läßt Glyphosat jetzt zum Abschuss freigeben.

#4 - 30.07.2015, 15:46 von lemmy

Das BfR ist ein schlechter Witz

Dieses Amt sollte uns Bürger eigentlich schützen. Das Gegenteil ist der Fall. Seit Jahren bekannt, ist dieses Institut von Vertretern eben der Wirtschaft durchsetzt, die sie eigentlich überprüfen sollten. Absurd. So etwas gibt es wirklich nur in Deutschland. Wir machen den Bock zum Gärtner, vielleicht merkt´s ja keiner ?!
Dass Glyphosat, besser bekannt als "Round up" die Gesundheit ruiniert, ist schon seit Jahren bekannt und wissenschaftlich untersucht. Nichts ist passiert bis heute. Monsanto & Co. können weiter schalten und walten wie sie wollen. Alleine die Baumarktkette "Toom" hat das Produkt aus den Regalen genommen. Es wäre wünschenswert, wenn der restliche Handel in Deutschland nachziehen würde. Das wäre ein Anfang. Nicht erst auf politische Entscheidungen warten. Da kommt eh nichts. Wir alle wissen doch wie das läuft hier in Germany, im wirtschaftsfreundlichsten Standort ever, ever !?

#5 - 30.07.2015, 16:08 von AllesKlar2014

TTIP lässt grüßen!

dieser Breitbandkiller kann in fast jedem Bundesbürger in Form von N-(Phosphonomethyl)Glycin nachgewiesen werden. Wasserwerke unterlassen gleich die Analyse , in der Trinkwasserverordnung wird das Gift lieber gar nicht erst aufgeführt. Seit über 30 Jahren wird das Hammertoxid in der Landwirtschaft eingebracht und vergiftet unser Trinkwasser. Warum ist nur ein Labor (Bremen) technisch in der Lage, dieses überhaupt nachzuweisen. Die Rechtspunkte "Investorenschutz" und "vorsorgliche Gesundheitsmassnahmen" im TTIP zeigen wie brandgefährlich dieses Abkommen ist. Gegen die Vergiftung des Trinkwassers ist dann leider auch der allerletzte Bundespolitiker vollkommen machtlos. Wenn die Pharmaindustrie und Apotheken dann noch nicht mal mehr Altmedikamente zurücknehmen, ist unser kaum mehr kontrolliertes Trinkwasser mittlerweile der reinste Überraschungs-Chemie-Cocktail mit Folgen. Ich befürchte ich, dass, immer mehr Kinder hyperaktiv werden und Piloten gegen Berge fliegen.

#6 - 30.07.2015, 16:22 von Spiegelleserin57

und mal wieder ist Monsanto im Gespräch!!!

Zitat von leserich
Keine Lizenzen mehr, kein Interesse mehr. Monsanto will seine Neuentwicklungen vermarkten und läßt Glyphosat jetzt zum Abschuss freigeben.
es fällt auf dass schon wieder dieser Konzern im Gespräch ist.

#7 - 30.07.2015, 16:37 von kratzdistel

munition für oberverdachtsschöpfer oder ?

Ddas bundesinstitut für risikobewertung BfR sieht das nach Auswertung von über 1000 Studien anders wie das in der Wissenschaft üblich ist.das unten ist ein aktueller Extrakt
der Stellungnahme zum who bericht vom BfR. bei sachgemäßer Anwendung oder seltener Anwendung ist glyphosat unbedenklich. das BfR überprüft ständig die studienlage für die risikoeinschätzung in europa. deshalb muss es auch nicht nachbessern.das BfR berichtet regelmäßig über diese risikobewertungen

"Dazu folgende Erläuterung, die bei der Bewertung berücksichtigt werden muss:
1. Der Befund ist nur bei einer extrem hohen Dosis beobachtet worden, die oberhalb
der von der OECD empfohlenen Limit-Dosis von 1000
mg/kg Körpergewicht pro
Tag für Langzeit- bzw. Kanzerogenitätsstudien liegt.
2. Der Befund wurde in einem Mäusestamm beobachtet, der eine hohe Spontaninzidenz
an malignen Lymphomen aufweist, d.h. auch bei den unbehandelten Kontrolltieren
traten bei 20 % der männlichen und bei 36 % der weiblichen Tiere maligne
Lymphome auf.
3. In vier weiteren validen Kanzerogenitätsstudien an Mäusen wurde keine signifikante
Erhöhung von malignen Lymphomen beobachtet, d.h. der Befund war nicht
reproduzierbar"

#8 - 30.07.2015, 16:43 von lupenreinerdemokrat

Ceterum censeo

TTIP esse delendam!

Aber bei der von Korruption durchdrungenen Regierung und deren angeschlossener "Prüfstellen" ist zu erwarten, dass der mündige Bürger das selbst in die Hand nehmen muss.

#9 - 30.07.2015, 16:48 von wdiwdi

Alle schreien wieder

und ignorieren grundlegende Fakten. Das Glyphosat-Patent ist bereits vor über 15 Jahren ausgelaufen. Nix mit "Monsanto verhindert jetzt dass Generika-Produzenten Geschäfte machen". Und Monsanto stellt nur noch wenig Glyphosat her. Der globale Marktanteil von Monsanto für diese Chemikalie beträgt deutlich weniger als 10%. Die weitaus größten Hersteller sind Chinesen (und die BASF mischt auch noch mit). Aber vermutlich ist Monsanto ganz einfach ein eingängiger Schlachtruf, der immer irgendwie passt, ganz im Gegensatz zu Zhejiang Wynca Chemical Group Co. Ltd., Nantong Jiangshan Agrochemical & Chemical Co. Ltd., Shandong Weifang Rainbow Chemical und Anhui Huaxing Chemical Industry Co. Ltd, den wirklich großen Produzenten.

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