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Seelisches Wohlbefinden: Die sechs Säulen des Glücks

Corbis Wer glücklich ist, ist gesund. Doch warum schützt seelisches Wohlbefinden vor Krankheiten? Psychologen finden immer mehr Antworten darauf - und haben Tipps, wie wir unser Wohlgefühl stärken können.
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#1 - 02.05.2015, 14:14 von capitain_future

Aus der Serie SPON sinnlose Artikel:das Glück

da habe ich auch meine persönlichen Vorstellungen v. Glück:

1. eine brauchbare Partnerschaft z.b. sich verstehen, ergänzen,guter Sex .
2. ausreichende Finanzmittel z.b. Existenz die funktioniert
3. gute Klima und Umweltbedingungen
4. viele freundliche soziale Kontakte
5. positive Zukunftsaussichten

#2 - 02.05.2015, 14:44 von ykarsunke

schön!

zum glücklichsein fehlt mir also nur - äh, das glücklichsein. nach krebserkrankung, pleite und scheitern der ehe brauche ich pro tag aber eine menge glücksmomente, um über meinen schuldenberg und die sehr unangenehmen nachwirkungen meiner krankheit lächelnd hinwegzusehen!

#3 - 02.05.2015, 14:49 von Newspeak

Tut mir leid, diese Erkenntnisse sind entweder Binsenweisheiten oder regelrecht zynisch, wenn man die Tatsache berücksichtigt, wieviele Menschen durch menschengemachte äußere Umstände und Ungerechtigkeiten genau diese Dinge nicht erleben. Wo ist die Selbstbestimmung in einer von Leiharbeit, Hungerlöhnen und Hartz-IV charakterisierten Arbeitswelt für Viele?

Am Ende stellt sich heraus, wer sowieso schon vermögend ist, durch Erbschaft, Beziehungen oder legaler Kriminalität, der kann sich auch Autonomie leisten. Und den anderen wird mit dem Hungerlohn auch die Würde genommen.

Der "pursuit of happiness" steht eben nur in der (amerikanischen) Verfassung. Im realen Leben schert man sich einen Dreck darum.

#4 - 02.05.2015, 14:50 von DrIngmeier

bekommt Kinder - das hilft!

Dann braucht man keine Pchychokurse! Platt aber wahr.

und darüber hinaus befriedigt auch Arbeit

#5 - 02.05.2015, 14:51 von BettyB.

Nun ja...

Da man nicht alles haben kann, sollte man zur Steigerung der eigenen Zufriedenheit erst einmal überlegen, was man alles nicht wirklich braucht und sowohl eigene Ansprüche und Hoffnungen reduzieren. Und siehe da, es funktioniert...

#6 - 02.05.2015, 14:59 von wagnemjp

Verhältnis 3:1 - längst korrigiert und falsch recherchiert

Schade, wenn wissenschaftliche Artkiel falsch verstanden bzw. falsch recherchiert werden und dann einem breiten Publikum längst zurück gezogene Ergebnisse präsentiert werden: Die von Ihnen zitierte Studie wurde von den Autoren teilweise zurück genommen (wie man beim gründlichen Lesen des unter Ihrem link angegebenen Artikels hätte merken können). Die "Retraction" findet man unter http://psycnet.apa.org/journals/amp/60/7/678/

Und natürlich wurde ausgerechnet das von Ihnen ausführlich hervorgehobene Verhältnis 3:1 von den Autoren ebenfalls zurück genommen.

Fazit: Fehler in der Wissenschaft - das passiert öfter, und ehrliche Wissenschaftler korrigieren sich dann. Wenn dann aber Journalisten schlecht recherchieren und überholte Ergebnisse präsentieren, ist das doppelt ärgerlich. So entstehen Mythen und das hat mit Wissenschafts-Journalismus wenig zu tun.

#7 - 02.05.2015, 14:59 von akmsu74

Herr Rossi...

Das erinnert mich irgendwie an die alten Trickfilme "Herr Rossi sucht das Glück" - wo der arme Kerl regelmäßig auf die Nase fällt, weil es "DAS" Glück eben nirgendwo gibt.
(Wenn ich mich da richtig erinnere - das müsste mittlerweile 30 Jahre her sein)

Ich halte es eher mit M.Müller-Westernhagen:
"Glück ist, alleine aufstehen und pinkeln zu können, Alles Andere ist Bonus."

#8 - 02.05.2015, 15:03 von DrStrom66

@Newspeak

Sie sind zynisch gemeint und in Deutschland nicht erreichbar, solange man nicht zur Elite gehört. Ich bin , wenn ich in Deutschland bin , habe ich immer irgendein gesundheitliches Problem . Das kommt vom Stress mit der Krankenkasse , Finanzamt und anderen Ämtern. Die ueber mich herfallen , wenn ich mal wieder in Deutschland bin. Ich muss leider reisen um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und wenn ich dann wieder da bin , kann ich meinen Feierabend nicht geniessen, weil diese Assgeier irgendwelche Frageboegen bearbeitet haben wollen. Ich habs einfach satt

#9 - 02.05.2015, 15:10 von moneysac123

Hier haben einige die Essenz des Artikels nicht verstanden. Auf den ersten Blick klingen alle psychologischen Erkenntnisse wie Binsenweisheiten, allerdings halten umgekehrt nicht alle Binsenweisheiten einer wissenschaftlichen Prüfung stand. Wichtig ist es, dass solche Erkenntnisse in der Gesellschaft ankommen, warum gibt es denn immer mehr psychischen Stress und mangelndes Stress coping? Für mangelndes Glück und mangelnde Zufriedenheit werden immer andere verantwortlich gemacht, dabei zeigt die Wissenschaft mehr denn je, dass jeder tatsächlich seines Glückes schmied ist. Glück wird allzuoft mit Konsum verwechselt, doch konsum ist nur eine art Ersatzdroge für etwas, macht aber gleichzeitig abhängig und entwickelt eine Toleranz. Wer die kleinen Dinge im Leben genießen kann und sei es nur eine warme Dusche (ja, die meisten menschen auf der Welt können sich diesen Luxus nicht leisten!), der hat einen ersten Schritt zu seiner persönlichen Zufriedenheit gemacht. Immer mehr bringt uns nicht weiter, auch wenn uns das Politik und Wirtschaft weismachen wollen. Weniger Konsum und Konzentration auf die wirklich wichtigen Dinge (zB Menschliche Nähe, soziales Verhalten, Altruistische handlungen, etc.) bringen uns persönlich voran.

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