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Wartezeiten auf einen Therapieplatz: Wie ein Lobbyverband psychisch Kranken schadet

Studio Pong/ DER SPIEGEL Psychisch Kranke müssen ewig auf einen Therapieplatz warten, weil das System eine Behandlung von Menschen mit geringen Leiden fördert. Besserung ist nicht in Sicht - ein mächtiger Lobbyverband verhindert jede Reform.
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#140 - 30.03.2019, 12:20 von Dr. Ehrlich, PP

Zitat von Asciii
Bin fachfremd habe jedoch selten einen Artikel eines Fachmanns für Psychiatrie gelesen, der so von Behauptungen, Anschuldigungen und Polemik gegenüber einer anderen Berufsgruppe behaftet ist wie dieser. Ich vermute das Interesse einer Art von Machtausübung dahinter und da steht die BPtK den eigenen Interessen im Weg. Ich habe einst als Patient die Online Petition unterzeichnet, weil ich der Meinung bin, dass genau das was Herr Lütz da fordert für mich als Patient ein Rückschritt ist und das bin ich nach wie vor, sogar noch mehr nachdem ich diesen Artikel gelesen habe. Der Gang zum Psychotherapeuten ist schon genug mit Scham versehen und keinesfalls zur Mode gekommen aber gut ich habe jetzt auch keine Quelle oder Fakten dazu wie der Fachmann dieses Artikels hier.
Naja, es zeigt sich hier halt sehr schmerzhaft, dass die akademische Ausbildung der Ärzteschaft eine ausschließlich praktische ist. Wissenschaftliches Arbeiten ist da wenig verbreitet. Entsprechend sieht hier auch die Argumentation aus. Es werden die zahlreichen Studien, die es gerade im deutschsprachigen Raum zum Thema gibt, überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Ein sehr beeindruckender Kollege, den ich vor Jahren an der Uni kennenlernte, pflegte zu sagen: "Das Problem mit den Medizinern ist, dass sie Analphabeten sind. Sie lesen einfach nichts". Nun will ich nicht so polemisieren, aber wie hier an den Tatsachen, die empirisch in der Routineversorgung untersucht worden sind, ignoriert werden, ist wirklich schmerzhaft und unwürdig. Im Endeffekt ist es wirlich lachhaft, wie seit vielen Jahren die Ärzteschaft nicht verwunden hat, dass mit dem PsychThG ein akademischer Heilberuf außerhalb der Ärzteschaft geschaffen worden ist. Und in der Reform der Therapeutenausbildung hat ja die Ärzteschaft ihr Bemühen um eine Unterwerfung der Psychotherapeuten erneut angestrebt (Ausbildung unter Oberherrschaft der Mediziner). Daraus resultieren sicherlich viele Kränkungen. Ebenso die Kränkung, dass nach einem ersten Staatsexamen zum Abschluss des Psychotherapie-Studiums die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut" lauten soll. Womit - so die Haltung der Ärzteschaft einschl. respektabler Professoren wie Michael Geyer - wittert, dass die Ärzteschaft aus der Psychotherapie herausgedrängt werden solle. Was ein bemerkenswerter Vorwurf ist, da die Ärzteschaft kaum Ambitionen zeigt, sich in der schlecht vergüteten Psychotherapie zu engagieren. Zudem hat die Bundesärzteschaft mit ihren Umgestaltungen Ihrer Ausbildungsordnung und der Einführung der fachgebundenen Psychotherapie ihre Teilhabe an einer seriösen Psychotherapie durch das brutalae Eindampfen der Ausbildung im Sinne einer möglichst anspruchslosen Schnellbesohlung selbst beschnitten. Was ich tatsächlich bedauere. Aus meiner Sicht wäre es durchaus wünschenswert, gut ausgebildete ärztliche Kollegen im Berufsstand zu wissen - und mit Ihnen berufspolitisch ebenso an einem Strang zu ziehen, wie ich es glücklicherweise mit den Kollegen in der Praxis oft erlebe.

#141 - 30.03.2019, 12:44 von Dr. Ehrlich, PP

Ihre Erfahrungen bedauere ich sehr, wenngleich es mir natürlich fehlt, Ihren Einzelfall in Ermangelung von Detailwissen beurteilen zu können. Dass Kollegen einfach so den Hörer hinschmeißen, geht natürlich gar nicht. Dass man als Therapeut nicht jederzeit allen Anliegen gewachsen ist, ist hingegen menschlich und in meinen Augen spricht es eher für eine professionelle Selbsteinschätzung, wenn man vernünftig (!) mitteilt, was man nicht gut kann.
Ich will mal ein Beispiel geben. Ich hatte vor Jahren einen sehr netten ärztlichen Kollegen, der ein paar Kinder hatte. Seine Frau kämpfte jahrelang mit dem Krebstod. Als sie endlich krebsfrei war, wurde bei ihm Krebs festgestellt. Viele Jahre konnte er nicht arbeiten. Als er endlich wieder zu arbeiten begann, war der erste Patient, den er behandeln sollte, ein onkologischer. Der Kollege rang lange mit sich, ich bot ihm dann an, die Fälle zu tauschen, weil ich den Eindruck hatte, es täte weder Therapeut noch Patient in der Situation gut, miteinander zu arbeiten. Die größten Probleme einen Therapieplatz zu finden haben wohl Borderliner. Das hat verschiedenste Gründe - inhaltliche wie pragmatische. Auf der pragmatischen Seite steht, dass bei keiner Patientengruppe so viele Termine ausfallen wie bei Borderlinern. Was wirtschaftlich schmerzhaft für einen ambulanten Therapeuten ist und zusätzlich problematisch, weil die Patienten oft selbstgefährdend sind und man sich als Therapeut dann immer fragt: Was ist nun mit dem. Inhaltlich sind die Patienten natürlich sehr fordernd und die Erfolgsaussichten selbst unter Idealbedingungen vergleichsweise mittelprächtig, wenn man sich z.B. die DBT- Metaanalyse (Kliem, Kröger, Kosfelder, 2010) anschaut.
Ichmuss gestehen, dass ich mich nicht für sonderlich talentiert halte in der Arbeit mit Borderlinern, obwohl ich einige Weiterbildungen zum Thema gemacht habe. Ich sehe meine Stärken bei anderen Patienten, mit denen sich auch viele meiner Kollegen schwer tun (z.B. Narzissten oder chronisch Depressive). Ich gebe mir Mühe, mit allen Patienten einen Sprechstundentermin zu finden und mir den Einzelfall anzuschauen. Dennoch muss man auch seine Schwächen ehrlich eingestehen, die nicht immer aus eigenen Traumate herrühren. Manchmal ist es einfach die Erfahrung, dass man oft nicht so gut war, wie man hätte sein sollen. Vor jedem Kollegen, der um seine eigenen Grenzen weiß, habe ich höchsten Respekt. Auf der anderen Seite bin ich teilweise auch sehr positiv überrascht gewesen. Während der Ausbildung hat man es als männlicher Psychotherapeut teilweise schwer, an Traumapatientinnen zu kommen. In der Niederlassung hatte ich dann einige, habe sie anfangs darauf hingewiesen, dass meine Kenntnisse theoretischer Natur waren - sie ließe sich dennoch darauf ein (in Ermangelung einer Alternative möglicherweise) und es lief erstaunlich gut. Heute arbeite ich - in gewissem Umfang - sehr gern mit dieser Klientel.

#142 - 30.03.2019, 16:22 von Dipl.-Psych.

Herr Lütz bedient seine Lobby und promotet seine Bücher

Herr Lütz macht hier seinen Job als Lobbyist des GKV-Spitzenverbandes mal wieder mit Bravur. Dessen Pressesprecher zeigte sich begeistert. Zudem promotet Herr Lütz auf diese Art noch seine Bücher. Herr Lütz stellt die ambulante Psychotherapie als faul, unmoralisch und geldgierig dar. Wer sich eingehender mit der Thematik ambulante Psychotherapie beschäftigt hat, wird beim Lesen des Artikels schnell feststellen, dass hier polemisch an der Realität vorbei geschrieben wurde. Schon der Vergleich von durchschnittlichen Patientenzahlen von Psychiatern und Psychotherapeuten ist leicht als großer Unsinn erkennbar. Der Psychiater behandelt Patienten im Minutentakt, eine Therapiestunde eines Psychotherapeuten dauert nach Gesetz mindestens 50 Minuten plus Dokumentation und Administration wie Berichte und Anträge. Auch die Aussage, die Psychotherapeuten hätten eine starke Lobby (übrigens nachweislich eine der am schlechtesten bezahlten Arztgruppen, merken Sie was?!) ist ein eher schlechter Witz, was auch Herrn Lütz klar sein sollte. Aber warum veröffentlicht der Spiegel solch eine Polemik und gibt einem, definitiv in diesem Thema nicht neutralen, Lobbyisten wie Herrn Lütz hier Raum, Dinge zu behaupten, die jeder gute Fachjournalist sofort kritisch widerlegen könnte?

#143 - 30.03.2019, 17:06 von klara_mueller

Richtigstellung

Lütz äußerte sich schon häufiger in Interviews in unerträglicher Weise über die Psychotherapi. Da er als seriöser Experte wahrgenommen wird (obwohl er ja auch als Komiker tätig ist) schädigt er das Ansehen der Psychotherapie. Ich hoffe sehr, das noch öffentliche Gegendarstellungen und Distanzierzungen folgen, dass kann so nicht stehen bleiben. Die Stellungnahme der DPtK (weiße Männer) reicht nicht.
Egal ob Psychologe oder Arzt, mit seiner Aufteilung der Patienten in behandlungswürdig und nicht behandlungswürdig kann wohl niemand einverstanden sein. Er erwähnt nicht, welche Psychodignostik seiner Aufteilung zugrunde liegt. Nur Leidensdruck und Einschränkungen der Teilhabefähigkeit am Berufs - und Privatleben nennt er als Kriterium nicht, schließt es sogar ausdrücklich aus: "Scheidungsopfer" und "Burnout". Das ist so plakativ und verharmlosend. Woran er die Schwere einer Erkrankung eigentlich festmacht bleibt sein Geheimnis. Aus irgendeinem Grund scheinen Psychotherapeuten für ihn die Sündenböcke für das was im Gesundheitswesen falsch läuft zu sein.

#144 - 30.03.2019, 17:26 von klara_mueller

Woher haben Sie die Info, dass der Pressesprecher des GKV-Spitzenverbandes begeistert ist? Was sehr auffällt ist, dass Herr Spahn ja zunächst ähnliche Dinge angeführt hat. Er sprach von Schwerkranken mit Schizophrenie oder schwerer Depression, die keine Therapieplätze bekämen. Wieso hat Lütz so einen Einfluß obwohl seine Meinungen nicht auf seriösen Quellen oder Studien beruhen?

#145 - 30.03.2019, 18:43 von Asciii

Warum wundert er sich über shitstorm?

Der Author wundert sich über shitstorm aber mal im Ernst, wenn er wirklich das was er hier veröffentlicht hat an anderer Stelle schon gebracht hat braucht er sich darüber auch nicht wundern, das hat meiner Ansicht nach keine Hand und Fuß, sondern ist einfach nur Polemik gegenüber Anderen. Derartiger Populismus scheint sich aber heutzutage gut zu verkaufen und sorgt für Klicks. Darüber, dass ich beim Augenarzt, Frauenarzt oder egal wo genausolange warte äussert er sich aber nicht.

#146 - 31.03.2019, 12:22 von gast2002

Wenn Dr. Lütz am Fließband 1000 Patienten pro Jahr im Minutentakt Medikamente verordnet und daraus schlussfolgert die Ärztelobby expandieren zu müssen muss ich mir an die Stirn langen. Zur Information 50 Minuten dauert die ambulante psychotherapeutische Behandlungseinheit. 1000 Patienten anzufertigen ist da schlichtweg nicht möglich. Zudem ist doch klar, dass psychisch schwer Erkrankte meistens erstmal zur Stabilisierung in die Klinik müssen, bevor sie zum ambulanten Therapeuten kommen. Die Wartezeit kann so sinnvoll überbrückt werden, da in den Kliniken die Wartezeit oft entfällt. Zudem setzen sich viele Patienten aus Frustration oder Abschreckung erst gar nicht auf die Warteliste und bleiben dann noch länger unbehandelt. An den Ausbildungsinstituten sind junge motivierte Therapeuten unter Supervision, wo Sie oft auch schneller einen Therapieplatz bekommen. Die Behandlungsqualität leidet nicht darunter.

#147 - 31.03.2019, 16:29 von klara_mueller

Herr Lütz bekommt durch solche Pamphlete sehr viel Aufmerksamkeit. Vielleicht ist auch genau dieses die Intention dahinter. Leider bleibt das an sich wichtige Anliegen dabei auf der Strecke. Das Kind mit dem Bade ausschütten, so nannte man das früher. Auch nach der Psychiatrie-Enquete 1975 ist die Sensibiltät für das Thema psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung immer noch hoch. Das liegt daran, das es früher eher eine Mißhandlung als eine Behandlung für Menschen mit seelischem Leiden gab. Ich war vor drei Jahren auf einem Vortrag von Dr. Dr. Ursula Lehr, ehemalige Bundesministerin. Sie wies darauf hin, dass die Berührungsängste, insbesondere älterer Menschen, die sich noch an den "Affenberg" in Frankfurt erinnern, mit dem Thema psychische Erkrankungen immer noch hoch seien und deren psychotherapeutische Versorgung stark verbesserungsbedürtig. Auch der Psychologe Martin Hautzinger hat sich der Depression im Alter angenommen, da die Hemmschwelle für diesen Personenkreis. immer noch hoch ist. Positive konstruktive Ideen für eine menschenwürdige Versorgung aller Patientengruppen sind gefragt. Die starke Resonanz auf das Pamplet des Herrn Lütz zeigt, dass der Schutz und die angemessene Versorgung der Patienten ein Thema ist, dass viele Menschen nicht kalt läßt.

#148 - 06.06.2019, 20:30 von thomas.steinbuechel

Das passt doch eigentlich nicht zu Herrn Lütz

Woher so viel Haß und Halbwahrheiten? So ein groteskes Feindbild? Und warum nur so halb durchdacht?
Inzwischen gibt es neue Therapierichtlinien, die das angesprochene Problem der Wartezeiten entschärfen sollen: Jeder Psychotherapeut erbringt sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunden 100 Minuten pro Woche. Hierdurch sehen nun auch analytische Kollegen mehr neue Patienten als sie behandeln können. Dadurch werden die angeblichen "nicht Kranken" wartenden auf andere Hilfsmöglichkeiten verwiesen! In dem Fall machen das aber die Psychologen selbst und nicht ein Arzt, so wie es Herr Lütz gerne möchte. In diesen Stunden wird auch die Dringlichkeit einer Behandlung eingeschätzt. Hieraus ergibt sich sogar ein Anspruch des Patienten auf eine baldige Behandlung und Platzvermittlung durch die KV. Sogar eine Akut Behandlung gibt es nun. Da darf der Therapeut schneller behandeln und muss nicht auf die Genehmigung der Krankenkasse drei oder fünf Wochen warten. Die Wartezeiten sind in verschiedenen Regionen unterschiedlich. 5 Monate sind traurige Einzelfälle, wer mehrere Kollegen kontaktiert, schafft es schneller. Die sind inzwischen auch alle darüber hinaus 100 Minuten persönlich oder durch eine Angestellte erreichbar!
Gesellschaftlich wäre dringender, dass Herr Lütz sein eigenes System - der Psychiatrie bzw. Ärzte - kritisiert. Warum arbeiten hier nicht genügend ausgebildete approbierte Psychotherapeuten? Warum gibt es in Psychiatrien häufig nur Medikamente und keine wirklich gute Psychotherapie? Wenn ich sage, ein Patient braucht mehr als ambulante Therapie, dann gibt keine Plätze! Da warten Menschen zwei Jahre auf einen guten stationären Traumatherapieplatz. Warum dominiert hier eine biologistische Sicht auf Krankheit und Gesundheit? Kein Wunder, dass diejenigen die aus einer Psychiatrie entlassen werden, oft wirklich dringend einen Psychotherapeuten brauchen, aber das ist eher der wirkliche Skandal! Menschen mit Alltagssorgen melden sich eigentlich nicht bei mir, so wie er es in den Medien verbreitet. Mit denen zu plaudern, wäre mir eigentlich auch zu langweilig. Da behandle ich lieber wirklich schwer leidende Menschen. Die meisten Störungen, die der Psychologe behandelt, haben oft schon lange Vorgeschichten, meist leiden die Menschen Jahre, bevor sie einen Schritt zur Therapie machen. Der muss dann nicht wirklich innerhalb von drei Tagen passieren...Dass sollte oder müsste Herr Lütz eigentlich wissen... Aber was ist wenn man ein psychiatrisches oder kardiologisches oder anderes lebensbedrohliches Problem hat?
Wie lange wartet man auf einen Kardiologen- oder Psychiatertermin? Meist gibt es diese schlicht nicht. Aber hier würde ich sagen, eigentlich gibt es genug Fachärzte, aber die nehmen wirklich lieber ihre schon bekannten Patienten ("Kontrolle") als Neue dringende Fälle (denn die machen wirklich Arbeit, aber bringen nicht mehr Geld). Das ist tatsächlich ein Skandal in unserem Gesundheitssystem, dass hier die Politik und ärztliche Selbstverwaltung und Krankenkassen unfähig sind ein besseres Steuerungssystem zu etablieren, welches Behandlungsqualität und Sinnhaftigkeit fördert ...

#149 - 03.07.2019, 21:48 von kaspar_relluem

Verwirrt

Dass dieser Psychiater und Chefarzt zwei fiktive Patienten, die sich suizidiert haben (Anna Karenina/Werther) in seinem jüngsten Interviewbeitrag in der 3-Sat Kulturzeit vom 3.7.2019 wie folgt kommentiert: Die ganze Romanliteratur würde eigentlich, wenn man sagt, psychische Belastungen führen dazu, dass man in Therapie muss. Dann wäre die gesamte Romanliteratur hinfällig. Anna Kareninna würde antidepressiv behandelt,äh, die Leiden des jungen Werther würden auf einer geschlossenen Psychiatrie stattfinden ... " ist ehrlich gesagt schwer nachvollziehbar/verwirrend (ich will dem Mann ja nicht unterstellen, dass er so ein paar Suizide ganz gut findet, um hinterher tolle Romane darüber zu lesen). Natürlich sind Menschen, deren Leiden subjektiv so quälend ist, dass sie bereit sind, ihrem Leben ein Ende zu setzen, therapiebedürftig!

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