Forum
Gesundheit

Zwischen Nähe und Distanz: Partnerschaft mit einem Depressiven

Corbis Zugucken, wie der Partner immer weniger Freude empfindet - aber kaum etwas dagegen tun können: Angehörige von Depressiven sind häufig hilflos und wütend zugleich. Wissen über die Krankheit kann helfen, die schwere Zeit gemeinsam zu meistern.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/5    
#1 - 31.07.2013, 13:55 von frontmann22

was denn nun ?

Einerseits soll der Partner nicht den Therapeuten spielen, andererseits:
""Der Partner muss wissen, was eine Depression ist und was sie auslöst, erst dann kann er wissen, warum der Depressive so ist, wie er ist","

ne, das sollte ein Therapeut wissen.

Aber auch nach jahrelanger Therapie hat sich die Lage des Depressiven meist kaum verändert. Lediglich Tabletten helfen etwas.

#2 - 31.07.2013, 14:12 von agnostikerin

Hilfe vom Psychotherapeuten?

Hilfe im Umgang mit dem depressiven Partner finden Angehörige sowohl bei niedergelassenen Psychotherapeuten...
Denkste! Da wird man aufgefordert, sich zu trennen und schon nach wenigen Wochen gefragt, ob man schon jmd. neues hat. Wenn nicht, hat man angeblich ne frühkindliche Bindungsstörung.

#3 - 31.07.2013, 14:29 von Gorone

Zitat von frontmann22
Aber auch nach jahrelanger Therapie hat sich die Lage des Depressiven meist kaum verändert. Lediglich Tabletten helfen etwas.
Bitte geben Sie doch die Quelle zu dieser umfangreichen und hoffentlich seriösen Studie an, aus der sie grade zitierten. (?)

Oder haben Sie sich das gerade ausgedacht? Oder sprechen Sie lediglich von einem Ihnen bekannten Fall?


@agnostikerin
Haben Sie diesen "Psychotherapeuten" der Ärztekammer gemeldet? Das kann ja sein, dass der sowas von sich gibt. So jemand sollte seine Zulassung verlieren.

#4 - 31.07.2013, 14:43 von winkdon

...

Zitat von frontmann22
Einerseits soll der Partner nicht den Therapeuten spielen, andererseits: ""Der Partner muss wissen, was eine Depression ist und was sie auslöst, erst dann kann er wissen, warum der Depressive so ist, wie er ist"," ne, das sollte ein Therapeut wissen.
Natürlich muss das der Therapeut wissen. Der Partner aber eben auch, sonst geht die Partnerschaft kaputt. Nur weil man sich Kenntnisse verschafft, die ein Therapeut auch hat, heisst das nicht, dass man selber den Therapeuten spielt. Das ist wiederum eine ganz andere Rolle. Wenn man die Krankheit aber nicht kennt, dann kann man sie als Partner nicht mittragen. Im Zusammenhang mit Depressionen sind Medikamente sehr wichtig. Das sehe ich auch so.

#5 - 31.07.2013, 14:44 von glen13

Zitat von agnostikerin
Hilfe im Umgang mit dem depressiven Partner finden Angehörige sowohl bei niedergelassenen Psychotherapeuten... Denkste! Da wird man aufgefordert, sich zu trennen und schon nach wenigen Wochen gefragt, ob man schon jmd. neues hat. Wenn nicht, hat man angeblich ne frühkindliche Bindungsstörung.
Vielleicht traf das ja bei Ihrer Behandlung wirklich zu. Bei meiner lief es jedenfalls anders ab.

#6 - 31.07.2013, 14:56 von widower+2

Wissen und Depressionen

Zitat von sysop
Zugucken, wie der Partner immer weniger Freude empfindet - aber kaum etwas dagegen tun können: Angehörige von Depressiven sind häufig hilflos und wütend zugleich. Wissen über die Krankheit kann helfen, die schwere Zeit gemeinsam zu meistern.
"Der Partner muss wissen, was eine Depression ist und was sie auslöst, erst dann kann er wissen, warum der Depressive so ist, wie er ist", steht im Artikel. Woher soll der Partner wissen, was eine Depression auslöst, wenn das in sehr vielen Fällen auch Psychotherapeuten und Psychiater nur zu erahnen versuchen, aber in dieser Hinsicht gar nichts wissen.

Das Wissen um die Ursachen einer endogenen Depression ist noch äußerst lückenhaft und der Therapieerfolg oft fraglich. Ich habe das als Ehemann zehn Jahre lang mitgemacht. Den Ausgang der vielfältigen Therapiebemühungen kanm man meinem Nickname hier entnehmen.

#7 - 31.07.2013, 14:57 von SchwesterPolyester

...oh man !

"Der erste Ausweg ist eine genaue Kenntnis der Krankheit. Der Partner muss wissen, was eine Depression ist und was sie auslöst, erst dann kann er wissen, warum der Depressive so ist, wie er ist"

... da hat dieser 'Artikel' ja dann wirklich "sehr" geholfen, was ist los hier bei SPON nur noch Halbsätze, sind alle die was können im Urlaub !?

#8 - 31.07.2013, 15:08 von m.nordiak

Ich kann die Erfahrungen von "Agnostikerin" auch nur bestätigen. Seit 9 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen, seit 4 Jahren sind wir verheiratet und seit 8 Monaten haben wir eine gemeinsame Tochter. Bisher waren wir sehr glücklich. Der Gefühlszustand meiner Frau hat sich geändert mit Beginn der Schwangerschaft. Nach drei Sitzung bei Profamilia bei der Sie in den letzten Monaten alleine war, sieht der "Therapeut" schon eine Tendenz zur Trennung. Eine Paartherapie wäre nicht förderlich und eine Depression hätte Sie auch nicht... Vorschlag des Therapeuten, Sie muss aus der Wohnung ausziehen um zu sich zu kommen... Ich sage nur, dort wird man geholfen!!! Ich stelle die Kompetenz dieser Therapeuten deshalb stark in Frage. Kenn jemand einen Therapeuten, der eine Glückliche Beziehung führt. Die sind doch alle selbst verbittert und negativ...

#9 - 31.07.2013, 15:22 von xxbigj

optional

Ehrlichkeit ist das wichtigste in einer Beziehung! Wenn einer erkrankt, muss man das seinem Patner sagen. Entweder man einigt sich darauf das gemeinsam durchzustehen oder geht dann getrennte Wege. Allerdings kann dies in einer längeren Beziehung anders aussehen. Dort wird entweder verlangt oder vorausgesetzt das man sich um seinen Partner kümmert. Und nach meiner Meinung macht man das dann auch gerne weil man sein Gegenüber trotz allem so sehr liebt das man lieber mit dieser Person viel Traurigkeit erfährt, anstaat zu ertragen weg zu gehen in dem wissen das mein Partner nicht ohne mich auskommt. Verurteilen darf man niemanden der dieses nicht kann das bedeutet so viel zu opfern wie man sich nicht vorstellen kann. Aber bei meiner Frau wäre es mir mehr als Wert dafür ein Teil von mir abzulegen!

    Seite 1/5