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Arbeitsmarkt: So werden Frauen bei der Bewerbung diskriminiert

Getty Images/MITO images Noten, Alter, Sozialkompetenzen - offenbar unwichtig: Wenn sich Frauen bewerben, werden sie systematisch benachteiligt. Wissenschaftlerin Dorothea Kübler hat das Vorgehen von Personalchefs untersucht.
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#10 - 25.02.2019, 18:15 von Saunarr

Das ganze Leben dreht sich bei diesen Frauen

um den eigenen Bauchnabel.

"Huch, was sind wir Opfer und die Männer sind böse."

Dass man die hier beschrieben Tussis nicht in einem Betrieb brauchen kann (weil sie den eigenen Bauchnabel in den Mittelpunkt stellen und nicht die Aufgabenerfüllung) liegt jenseits deren Vorstellung.

Sie s i n d ungeeignet. Wie es auch querulantische Männer sind.

#11 - 25.02.2019, 18:15 von aurian

zu riskant

Ich arbeite bei einer Firma, die weltweit agiert. Allein in unserer kleinen Abteilung (ca 60 Mitarbeiter) wurden in den letzten 2 Jahren 10 Frauen schwanger. Mittlerweile werden nur noch Frauen über 45 eingestellt und Männern. Das spricht niemand aus, ist aber offensichtlich.
Der Arbeitsinhalt ist komplex und man braucht 6-12 Monate, um sich halbwegs einzuarbeiten. Wir anderen Mitarbeiter tragen die Last permanent mit, dass auch in der Schwangerschaft schon viel gefehlt wird, was einfach in der Natur der Sache liegt. Danach geht es erstmal in 2-3 Jahre Elternzeit mit anschließender Teilzeit und dann wird das nächste Kind nachgelegt. Ich als Frau kann die Führungskräfte (ebenfalls Frauen, allerdings ohne Kinderwunsch) vollkommen verstehen, dass sie das Risiko nicht mehr eingehen. Dass das keine Rolle spielt, ist reine Phantasievorstellung. Wer soll das denn jemals kompensieren können?

#12 - 25.02.2019, 18:18 von trackingerror

Ich habe es in meinem bisherigen Berufsleben nicht einmal erlebt, dass (deutsche) Frau benachteiligt würde. Ausländer aber umso mehr.

#13 - 25.02.2019, 18:21 von zeisig

Ein Punkt wurde nicht erwähnt.

Es klingt vielleicht hart, aber es ist so: Männer werden nicht schwanger. Das mag unterschwellig durchaus auch ein Grund sein, warum sich ein Personalchef im Zweifel lieber für einen Mann entscheidet. Die Gründe liegen auf der Hand.

#14 - 25.02.2019, 18:30 von großwolke

Bisschen dürr

Zuerst mal eine generelle Bitte: wenn Ihr, egal in welcher Form, über irgendwelche Studien berichtet, verlinkt bitte die Studie selbst. Das Interview ist in dieser Kürze und Flachheit leider überhaupt nicht geeignet, um die Qualität der Studie auch nur näherungsweise einschätzen zu können, man hat gar keine andere Wahl, als die Hauptaussage zu glauben oder eben auch nicht. Dabei hat das Thema ein paar Haken, die zu beleuchten interessant wäde. Es gibt beispielsweise bei der Einstellung von Frauen bekanntermaßen eine Alters- und Kinderdiskriminierung. Da wäre zum Beispiel interessant gewesen: befinden sich die Musterfrauen im "kritischen" Kinderwunsch-Alter, oder haben sie vielleicht sogar Kinder, aus denen der Personaler, natürlich inoffiziell und nicht nachvollziehbar, einen erhöhten Krankenstand konstruieren könnte? Dazu kommt noch, dass die Methodik hier interessant wäre. Von einer VWL-Professorin kann man vermutlich eine solide Arbeit erwarten, aus der sich auch was lernen ließe. Bezüglich des Fachkräftemangels übrigens noch ein ketzerischer Nachsatz: Solange die absolute Menge der Arbeitsstunden halbwegs konstant bleibt, gibt es doch eigentlich gar keinen Grund, auf mehr Durchmischung in den Berufen zu drängen...

#15 - 25.02.2019, 18:31 von ThomasS79

Das geht ja gar nicht...,

dass den Frauen immer noch der Weg in eine erfolgreiche Laufbahn im Tiefbau oder als Gießereifacharbeiterin verbaut wird! Tja, vielleicht hat es auch damit zu tun, dass so mancher Arbeitgeber sich schwer damit tut, eine zweite Umkleide und Toilette zu installieren, oder, völlig undenkbar, vielleicht doch der Meinung ist, dass ein Mensch mit 20% mehr Muskelmasse und etwas weniger Extravaganz schlicht besser in seinen Trupp passt! Aber danke SPON, jetzt wissen wir ja zumindest woran es liegt, mit dem Nachwuchs in der Baubranche! Da die aktuelle Feminismusbewegung es ja augenscheinlich eh auf höher gestellte Jobs abzielt, dürften die Ergebnisse verschmerzbar sein! Vielleicht wissen die Personaler aber auch, dass Mädchen und Frauen in feminisierten Schulen besser bewertet werden als ihre männlichen Kollegen - quasi als ausgleichende Gerechtigkeit!

#16 - 25.02.2019, 18:31 von hellas16

Schwangerschaft ist kein Problem!

….wohl aber, dass viele Frauen sich ab dem 1. Tag der Schwangerschaft krankmelden und die Ärzte dabei mitmachen. Die anderen Mitarbeiter und -innen könnten dann kotzen. Schwangerschaft ist keine Krankheit. Meine Mutter fing nach 6 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten. Genauso wenig ist es nötig, ständig daheim zu bleiben, nur weil das "Wunderkind" einmal Schnupfen hat.

#17 - 25.02.2019, 18:31 von sagichned

Kann ich nur bestätigen

Bei uns in der Metallbaufirma arbeitet keine einzige Frau an der Bandsäge, den Schweißgeräten, der Biegemaschine und es gibt Winkelschleifer, die wurden noch nie von einer weiblichen Hand angefasst. Die wenigen Frauen, die wir haben, müssen leider drinnen im Personalbüro sitzen. Unser Chef ist sowas von Sexist.

#18 - 25.02.2019, 18:32 von rleu

Überschrift

Hatte das Geschlecht der Personalverantwortlichen einen Einfluss?

#19 - 25.02.2019, 18:33 von tommix68

Nicht nur Frauen

Auch Männer ab 50, selbst in Berufen wie in der IT-Branche. Soll mir bloß keiner mit Fachkräftemangel kommen!

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