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Arbeitsrecht: Krankfeiern, aber richtig

Corbis Jetzt schallt er wieder durch die Büroflure, der fröhliche Dreiklang des Herbstes aus Husten, Niesen, Schnäuzen. Für alle, die krankheitsbedingt gleich ganz zu Hause bleiben, gelten besondere Pflichten. Dazu gehört nicht unbedingt, das Bett zu hüten.
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#1 - 15.11.2013, 16:53 von wackerdurchsaufen

Ähem ...

> Nee, der hat sicher erklärt, dass die Kündigung als *wirksam* gilt, wenn man nicht rechtzeitig Kündigungsschutzklage erhebt - sonst wäre er kein Arbeitsrechtler.

#2 - 15.11.2013, 17:07 von Walther Kempinski

Krankmeldung ab Tag 1

Was hier nicht steht: Arbeitgeber können auch verlangen, dass die Krankschreibung bereits ab dem ersten Tag erfolgen muss (ohne Begründung auch möglich). Dann kann man nicht einfach mal 3 Tage im Bett bleiben, dann muss man zum Arzt dackeln, unzwar gleich und sofort.

Und was ich nicht verstanden habe sind die 6 Wochen Krankheit in mehreren Jahren. Also gemeint ist wohl 6 Wochen pro Jahr, über mehrere Jahre...oder irre ich da?

#3 - 15.11.2013, 17:22 von trader_07

Doch steht da...

Zitat von Walther Kempinski
Was hier nicht steht: Arbeitgeber können auch verlangen, dass die Krankschreibung bereits ab dem ersten Tag erfolgen muss (ohne Begründung auch möglich).
Doch, steht dort im Artikel. Im Abschnitt "Attest".

#4 - 15.11.2013, 17:32 von leeberato

Krankfeiern

ist das falsche Wort. Ich bin momentan krank geschrieben, mit feiern hat das nichts zu tun!

#5 - 15.11.2013, 17:34 von danstgt

Krankmeldung

Vielleicht sollte man im Artikel besser klarstellen, dass der häufig pauschal gebrauchte Ausdruck "Krankmeldung" nicht die "gelbe" Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes meint, sondern das Inkenntnissetzen des Arbeitgebers bis üblichem Arbeitsbeginn (oder je nach betrieblicher Regelung) per Telefon, E-Mail, SMS (oder was sonst im Betrieb üblich ist).

#6 - 15.11.2013, 18:14 von myfriendboo

krank

wenn man krank ist, ist man krank. "normale" arbeitgeber lassen einem 3 tage zeit, um den arzt aufzusuchen und den "gelben" rauszuschicken. Fiese firmen verlangen eine krankmeldung+arztgesuch am ersten krankheitstag, eigentlich eine frechheit, da viele ärzte übervolle praxen haben und einen nicht "sofort" behandeln wollen. reine schickane der arbeitgeber, die sich dadurch erhoffen, krankheitsfälle zu minimieren (arbeiten is ja dann eher chilliger als beim doc zu betteln ob nen platz frei is und man den gelbschein direkt ausgestellt bekommt). naja, die zeiten haben sich ja geändert, so scheint es.

#7 - 15.11.2013, 18:17 von myfriendboo

überdies

sei klarzustellen, dass ein weiterarbeiten im Krankheitsfall gefährlich sein kann. verschlimmert sich das krankheitsbild dann noch, hat man keine Ansprüche auf schadensersatzleistungen dem arbeitgeber gegenüber. daher gilt: bei krankheit sofort krankmelden (bei arbeitsbeginn am besten telefonisch) und direkt zum arsch, äääh, arzt!

#8 - 15.11.2013, 18:20 von myfriendboo

und noch was...

es ist arbeistrechtlich gesichert, dass man per krankenschein vom arzt von der arbeit befreit ist und lohnfortzahlung erhalten MUSS!

#9 - 15.11.2013, 18:36 von Jom_2011

.

Zitat von myfriendboo
...Fiese firmen verlangen eine krankmeldung+arztgesuch am ersten krankheitstag, eigentlich eine frechheit, da viele ärzte übervolle praxen haben und einen nicht "sofort" behandeln wollen. reine schickane der arbeitgeber...
Ihr Aufreger impliziert, daß es nur "ehrliche "AN´s gibt. Das ist mitnichten so. Der AG hat einfach ein Recht darauf, da er schließlich den Ausfall bezahlen muß.

Wenn es nach mir ginge müßten wieder die Karrenztage eingeführt werden. Dann erübrigt sich jede Diskussion über die 3 Tage. Noch besser wäre die LFZ komplett über die KK zu bezahlen.

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