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Atypische Arbeitszeiten: 25 Prozent der Beschäftigten arbeitet am Wochenende

Getty Images Woche ohne Ende statt Wochenende: Jeder vierte Beschäftigte muss regelmäßig samstags oder sonntags arbeiten. Auch abends oder nachts müssen viele Arbeitnehmer ran.
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#1 - 15.11.2018, 20:23 von Duffy73

Viele Angestellte im Gastgewerbe arbeiten oft an Wochenenden, Schichtarbeiter auch nachts. Da bin ich jetzt aber doch überrascht... wer hätte das gedacht.

#2 - 15.11.2018, 20:33 von bloßmolwassage

Ohne

Wochenendarbeit und jahrzehntelangem Urlaubsverzicht hätte ich mein bescheidenes EFH nach fast 40 Jahren bis heute nicht bezahlt.
Ist eben so, wenn man nichts erbt.

#3 - 15.11.2018, 22:53 von chris25ca

Schichtarbeit und Zeitumstellung

5,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Schichtarbeit und müssen ihren Tagesrhythmus mindestens ein Mal pro Woche um 8 Stunden umstellen. Aber die Politik kümmert sich um die 2,6 Mio. Hypochonder, die in Deutschland die halbjährliche Zeitumstellung um 1 Stunde nicht verkraften! Mir fällt nichts mehr ein, außer vielleicht: geht's noch?

#4 - 16.11.2018, 23:13 von mucki007

Was soll das ?

Ist ja voll die Überraschung. Hätte ich nicht gedacht, wenn ich am Wochende ins Restaurant gehe, dass da tatsächlich jemand arbeitet und mir leckeres Essen kocht.
Oder wenn mir am Wochende schwindelig wird, gibt es auch Menschen die sich um mich kümmern und mich medizinisch versorgen. Auch wenn's brennt, kommt tatsächlich auch am Sonntag die Feuerwehr. Das ist einfach unglaublich. Aber vielleicht können die Gewerkschaften was dagegen unternehem. Spaß beiseite:
Natürlich gibt es gibt es bestimmte Berufe, die für uns alle und um die Uhr da sind.
Es geht nun mal bei Feuerwehren, Polizei, Medizin, usw. nun mal nicht anders. Wir alle können diesen Menschen, die anderen rund um die Uhr helfen nur sehr dankbar sein und hoffen, dass Sie entsprechend entlohnt werden.

#5 - 16.11.2018, 02:39 von mens

Staat pennt

Und was ist, wenn die ZUSÄTZLICHE Mehrarbeit (!) am Wochenende gar nicht ausgeglichen oder vergütet wird, geschweige denn dafür Sozialabgaben geleistet werden? In vielen coolen Werbeagenturen und Medienberufen z.B. wird das den Angestellten wie selbstverständlich abverlangt. Diese Kombination aus Körperverletzung, Verstoß gegen Arbeitsrecht und Steuerbetrug interessiert die zuständigen Stellen jedoch gar nicht. Sehr eigenartig...

#6 - 16.11.2018, 07:29 von storchentante

auf die Arbeit

am Wochenende kann man sich einstelle, wenn man seinen Beruf gerne macht. Kräftezehrend ist das permanente Einspringen für kranke Kolleginnen die ständige Personalknappheit. Das unablässige Gefühl zu wenig Menschen für zuviel Arbeit zu sein. Die anvertrauten Familien nicht adäquat versorgen und betreuen zu können, weil man sich gleichzeitig um 4 werdende Elternpaare kümmern muss. Daß man auch am Wochenende meist keine Pause machen kann und 1x ein Schluck getrunken ist keine Pause...Daß die Nächte genauso aussehen wie die Tage nur klingelt das Telefon nicht so häufig. Würde mehr Personal eingesetzt für die entsprechenden Fallzahlen, wäre Nacht und Wochenendarbeit gar nicht so schrecklich...

#7 - 16.11.2018, 08:04 von teflonhirn

ist 25 % eigentlich noch atypisch?

Ich kann nach meiner Schicht einkaufen, weil die Schicht im Supermarkt bis 22:00 geht.

#8 - 16.11.2018, 08:13 von tantemartha

Wochenendarbeit an sich ist kein Problem ...

... wenn trotzdem noch Zeit für ein normales Privatleben bliebe. Wenn nicht zusätzlich zur normalen Arbeit noch (teils sogar doppelte) Rufbereitschaft geleistet werden müsste, auch an den eigentlich freien Tagen, natürlich ohne Freizeitausgleich. Ich liebe meinen Beruf (Pastoralreferentin), bin engagiert dabei, und mache auch die Rufbereitschaften (in meinem Fall: Krankenhausseelsorge und Notfallseelsorge) von Herzen gern. Und trotzdem bleibt immer wieder das doofe Gefühl: mein Dienstgeber fordert mehr und mehr, gleicht aber nichts aus, bzw. hat teilweise nicht mal Regeln für den Ausgleich. Und selbst da, wo es sie gibt, heißt es noch lange nicht, dass sie auch umgesetzt werden bzw. werden können. Damit ist das Privatleben oft erheblich eingeschränkt und funktioniert nur, wenn man sehr verständnisvolle Familie und Freunde hat.

#9 - 16.11.2018, 08:15 von muekno

Was heist hier atypisch

Die Christen feiern am Sonntag, Die Juden am Samstag, die Moslem am Freitag. Schon daraus ist zu sehen dass es weltweit kein einheitliches Wochenende gibt. Dann gibt es Berufe die eben 24x7 da sein müssen, Sicherheitsbehörden, Krankenversorgung,, Bahn, Luftfahrt, Schifffahrt, z.T. Fertigung weil Maschinen nicht abgeschaltet werden können etc.. Ich finde diese Feiertags bzw. Nachtarbeitsverbote wie es sie z.B. im Handel gibt nur blöd und verlogen. Lass doch jeden seine Firma aufmachen wie und wann er will. Lass doch jeden Arbeiten wie und wann er will. Wer zu für manche nicht normalen Zeiten arbeiten will wird wohl dann auch eine Stelle bekommen und wer zu für manche nicht normalen Zeiten Arbeiter/Angestellte braucht, wird sie bekommen notfalls bei entsprechender Bezahlung. Das geht z.B. in USA auch.
Wir leben im 21ten Jahrhundert in eine globalen Welt, wenn viel bei uns schlafen arbeiten woanders die Menschenganz normal.

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