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Aufbau und Inhalt: So gelingt der perfekte Lebenslauf

SPIEGEL ONLINE Als einer der wichtigsten Teile einer Bewerbung soll der Lebenslauf die Erfahrungen und Kenntnisse zeigen. Hier gibt es Tipps zu Aufbau, Inhalt und einige Finessen, auf die Personaler besonders achten.
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#1 - 02.02.2019, 10:23 von steveleader

Ein Lebenslauf...

sollte klar und eindeutig wiedergeben was ist. In dem Moment in dem man „schönt“ ist man auf der Verlierer Straße.
Mir ist jemand lieber bei dem nicht alles perfekt ist, der mir aber charmant und schlagfertig erklärt warum genau das eine Chance ist.

#2 - 02.02.2019, 11:36 von owjackjnr

Bewerbungsfoto

In angloamerikanischen Ländern ist es üblich sich ohne Foto zu bewerben, damit man wegen Aussehen nicht diskriminiert werden kann. Ist es in deutschsprachigem Raum nicht so weit?

#3 - 02.02.2019, 12:49 von katj.steinb

....Bewerbungsfoto...

...ist auch seit langem in Deutschland nicht mehr zwingend, dann aber landet die Bewerbung garantiert sofort in der "Mülltonne".
Die "perfekte" Bewerbung gibt's eh nicht, alles "Glücksache".
Als Bewerber ("Bittsteller") ist man so oder so der Willkür der Entscheider im Personalwesen ausgesetzt.

#4 - 02.02.2019, 15:05 von _gimli_

In diesem Artikel steht einiger Unsinn und wichtige Dinge werden vergessen.
Bewerbungsfotos sind heute vielleicht noch im inhabergeführten Mittelstand gefragt, nicht aber in modernen Konzernen. Ich kann mich gar nicht mehr dran erinnern, wann ich die letzte Bewerbung mit Foto auf ausgeschriebene Top-Stellen in der IT erhalten habe.
Folgendes wurde aber komplett vergessen: Sobald ich eine Bewerbung erhalte, schaue ich in einschlägigen Berufsnetzwerken (Linkedin, Xing) nach, ob der Bewerber dort zu finden ist. Finde ich ihn nicht, ist das ein dickes Minus. Finde ich ihn, erhalte ich dort einen detaillierten Überblick über sein Netzwerk, ggf. von Mitgliedern eingestellte Referenzen und übrigens auch sein Bild. Ich kann deshalb nur jedem Bewerber raten, seine Profile auf diesen Netzwerken zu pflegen und diese ggf. in der Bewerbung zu verlinken.

#5 - 02.02.2019, 17:47 von remedias.cortes

Alles gut....

bis auf Leistungssport. Sport ist zwar gut , wegen Gesunderhaltung , aber Leistungssport hat doch ein Verletzungs- und Ausfallrisiko . Ich kenne eine städtische Behörde , da wurde ein Fußballer lieber aussortiert.....

#6 - 02.02.2019, 18:12 von Sibylle1969

In einem anderen Ratgeber habe ich erst kürzlich gelesen, dass das Geburtsdatum auf gar keinen Fall auf die erste Seite solle, um Altersdiskriminierung zu vermeiden. Auch solle man nicht seine Adresse auf die erste Seite schreiben, nicht erwähnen, wenn man Kinder hat, und Hobbys gehörten auch nicht in einen CV. Wer schon jahrelang im Job ist, solle zudem alle länger zurückliegenden Jobs schlicht weglassen bzw. nur die Daten erwähnen, wo von wann bis wann. Ausführlich nur die aktuelle und vorherige Position. Die Ratschläge hier erscheinen mir veraltet, da der Trend immer mehr in Richtung amerikanischer CV geht.

#7 - 02.02.2019, 18:54 von flaffi

Ach nee

Als ich in den 70ern einen tabellarischen Lebenslauf abgab, weil mich der übliche Schwulst angeödet hat, da war ich ein absoluter Exot. Heute wird sowas dringend empfohlen. So ändern sich die Zeiten. LACH.

#8 - 02.02.2019, 19:30 von k70-ingo

Zitat von flaffi
Als ich in den 70ern einen tabellarischen Lebenslauf abgab, weil mich der übliche Schwulst angeödet hat, da war ich ein absoluter Exot. Heute wird sowas dringend empfohlen. So ändern sich die Zeiten. LACH.
Hoffentlich haben Sie sich nicht so kurz gefaßt, wie es in einem Lebenslauf getan wurde, der in unserer Abteilung eintraf.
Darin fehlten 15 Jahre, kommentarlos.

#9 - 03.02.2019, 09:21 von yyctomuc

Höchstens für Auszubildende...

Selten so viel Unsinn gelesen... und auch noch mit so vielen Schreibfehlern im Artikel - auf sowas bitte im Lebenslauf achten ;)! Eine Bewerbung nach den genannten Vorschlägen möchte ich höchstens von Auszubildenden bekommen, wo z. B. das Geburtsjahr noch eine gewisse Relevanz hat. Hobbies?? Bitte... Darüber kann man dann gern mit dem einstellenden Abteilungsleiter plaudern, wenn man sich halbwegs einig ist - ansonsten aktiviert man hier auch nur gängige Stereotype, wenn man nicht zufällig etwas macht, was für den Job (tatsächlich) relevant ist. Beiden Damen fehlt eindeutig aktuelle praktische Erfahrung in der Personalauswahl - mich gruselt es, wenn ich solche Bewerbungen bekomme... Ich lese übrigens auch gern mehr als eine Seite bei Menschen mit viel Erfahrung - Projekte und realisierte Verbesserungen kommen auch nach wie vor besser an als ein quietschbunter One-Pager mit Emojis und Sternchenbewertungen; ein bisschen Aufmerksamkeitsspanne darf man uns Personalern und ggf. auch der verwendeten Screeningsoftware schon zutrauen.

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