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Karriere

Aufstiegsverweigerer: Karriere? Ohne mich!

Boris Schmalenberger Dickes Gehalt und Macht? Ach, lass mal... Konzerne machen gerade die verblüffende Erfahrung, dass viele Einsteiger die klassische Karriere meiden: kaum Freiraum und Freizeit, zu viel Druck, zu öde. Sie suchen anderswo ihr Glück. Oft gehen ausgerechnet die Talentiertesten.
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#240 - 27.11.2012, 18:55 von gandalf_guevara

Zitat von yamatochi
Quasi aus der Seele gesprochen. Und ich dachte, ich wäre mit der Denke alleine. Klar, ist ein wenig Geld mehr immer keine schlechte Sache, aber Freizeit ist einfach durch nichts zu ersetzen.
http://www.new-business.de/_data/hol...Balance-nb.jpg

Das finde ich richtig gut !

#241 - 27.11.2012, 18:59 von gandalf_guevara

Zitat von janne2109
...Ja-- soll es geben. Ich möchte keinen Karriereverweigerer zu Hause haben. Das ist mir dann zu wenig geistiger Austausch.

Sie könnten auch schreiben "Ich lasse mich nur von einem f....n der finanziell gestopft ist wie eine pommersche Weihnachtsgans am 20.12." - aber DAS trauen Sie sich dann doch nicht.

Und wenn Ihr "Nicht Karriereverweigerer" es vom Schaufler zum Vorarbeiter in der Gleisarbeiterkolonne gebracht hat - dann ist er für Sie reizvoller als der Chemieprofessor der seit 20 Jahren bei Roche in der Forschung den selben Job macht ?

Frauen gibt es, unglaublich....

#242 - 27.11.2012, 19:20 von gandalf_guevara

Zitat von tinu76
Zum Glück gibts auch noch Frauen, die nicht nur des Geldes wegen bei Ihrem Mann bleiben! ;-)
Unglaubliche News : Es gibt sogar Frauen, die bei einem Mann bleiben der weniger verdient als sie selbst. Nennt sich wohl "Liebe" oder so.

Meine Partnerin ist beruflich finanziell sehr gut gestellt, ich verdiene gut 25% weniger als sie - und trotzdem stellt das unsere Beziehung in keinster Weise in Frage.

Ausgaben teilen wir 50:50 - aber bei der Entscheidung "wie teuer" eine Reise oder Anschaffung sein darf nehmen wir gemeinsam Rücksicht auf mein (geringeres) Gehalt.

Und - wir sind glücklich damit. Das reicht uns.

#243 - 26.02.2013, 14:21 von osis1980

Meine Generation hat Eltern und erste Freunde mit Burnout im Bekanntenkreis.

Überstunden für Angestellte sind ein Zeichen von Missmanagement.

Es sind nur die Folgen der eigenen Unternehmenskultur. Also hört auf zu heulen.

#244 - 27.02.2013, 13:49 von pfbkj

Zusatz zu so isses

Sehr geehrter Autor dieses Kommentars, Sie ahnen ja nicht, wie Recht Sie haben. Erlebe das gerade am eigenen Leib. Bin in verantwortlicher Stellung als HR Director bei einem amerikanischen Unternehmen beschäftigt und kaum habe ich die 55 überschritten, wird mir jetzt gekündigt. Das ich mir die letzten 6 Jahre den Arsch aufgerissen habe, das zählt absolut nicht mehr. Es wird "gemanaged auf Teufel komm raus" ohne jeglichen Sinn und Verstand. Mir sind deshalb die Bestrebungen junger Menschen aus einem solchen System auszusteigen, mehr als eingänglich.

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