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DAK-Auswertung: Weniger Fehltage wegen psychischer Probleme

imago/Westend61 Frauen sind von Depressionen, Burn-out und anderen Seelenleiden häufiger betroffen als Männer, meldet die Krankenkasse DAK. Insgesamt haben sich die Fehlzeiten im Job wegen psychischer Probleme jedoch verringert.
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#1 - 28.01.2019, 11:21 von unaufgeregter

Arbeitsplatz gewechselt oder in Rente?

Wer einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, an Burnout oder einer Depression zu erkranken, findet anschließend andere Wege. Meine Ehefrau hatte eine Leitungsposition in einer Behörde und ist nach Jahren, in denen ihr immer mehr Aufgaben aufgehalst wurden, zusammengebrochen. Es dauerte Jahre, bis sie wieder "die Alte" war. Heute arbeitet sie an einer anderen Stelle in Teilzeit als Sachbearbeiterin. Dort ist sie massiv unterfordert, will aber keinesfalls mehr in die Burnout-Falle geraten.

#2 - 28.01.2019, 11:26 von vikking

Das Ergebnis der Auswertung verwundert nicht, wenn man die Vorgehensweise der DAK bei psychischen Erkrankungen kennt. Da diese Erkrankungen längerwierig sind, werden Erkrankte gerne mal am grünen Tisch per Federstrich gesund geschrieben.

#3 - 02.02.2019, 10:35 von Tessa_schmitt

Frauen leiden, wie schon lange bekannt ist, nicht häufiger unter seelischen Erkrankungen als Männer. Der Unterschied ist lediglich, dass Frauen etwas dagegen unternehmen und sich behandeln lassen. Aus genau diesem Grund ist die Selbstmordrate bei Männern wesentlich höher. Sie holen sich aus Stolz und Scham keine Hilfe. Die Gesellschaft suggeriert ihnen, dass sie alleine klarkommen müssen, so psychischer Schnickschnack, das sei doch nur Hysterie, eben was für schwache Frauen. Artikel wie diese, die nicht darauf aufpassen wie sie dies formulieren, tragen hierzu auch noch bei in dem sie es so ausdrücken, als sei es ein Fakt, dass Frauen eben häufiger an diesen Erkrankungen leiden und die Männer eben nicht. Man kann jedoch klar sagen, das dies einfach nicht stimmt.