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Erkenntnisse eines Chefs: "Ich war ein Flopmanager"

Stephan Rudolph-Kramer/Upstalsboom Hotel + Freizeit Die Mitarbeiterbefragung war ein Schock für Bodo Janssen. Denn seine Angestellten wünschten sich vor allem - einen anderen Chef. Er flüchtete ins Kloster und merkte: Führen kann nur, wer die Richtung kennt.
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#1 - 25.04.2016, 05:37 von Rassek

Danke

Ein guter Ansatz. Besonders die Basis ist wichtig. Sie ist es, die mit dem Kunden zu tun hat und angenehm angetan sein muss vom Dasein im Betrieb. Stellen Sie z.B. auch Schwerbehinderte ein.
Karl Lagerfeld arbeitet seit ewig mit den gleichen Leuten, weil er dort Heimat hat. Im Grunde sind Sie ja der Arbeitnehmer. Und wenn die Mitarbeiter ihre Arbeit gern geben und Sie das fördern wird auch was daraus. Alles Gute

#2 - 25.04.2016, 05:48 von Gerd Palmdorf

Fremdschämen

ob der "Erleuchtung" nach ewig langen drei Tagen in der Welt der Wohlfühlseminare.

#3 - 25.04.2016, 06:11 von Miere

Gut dass er das selbst sagt:

Man fragt sich, wie es die Mitarbeiter zufrieden machen soll, wenn die Firma Schulen in Afrika baut, während die Angestellten knapp bei Kasse sind. (Oder: Ob es für die Putzhilfe wirklich das Weihnachtsgeld ersetzt, wenn der Manager mit dem Chef zum Bergsteigen fährt?)

Wie weltfremd muss man eigentlich sein, um da nicht selber drauf zu kommen?
Vermutlich etwa so weltfremd, wie man sein muss, um von Atheisten, Moslems oder Sikhs zu verlangen, dass sie einen Lehrgang im Kloster machen?

#4 - 25.04.2016, 06:20 von marcuro

Geld, Arbeitszeit und Flexibilität des Arbeitgebers müssen stimmen, dann wird auch der größte Hohlkopf als Chef weggesteckt. Dann hat auch ein wenig Druck auf Mitarbeiter einen positiven Effekt. Die Peitsche muss ja nicht immer die Neunschwänzige sein.

#5 - 25.04.2016, 06:41 von sabato.74

Tolles Interview

danke, Herr Janssen. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass der Fisch immer vom Kopf stinkt. Statt den Druck nach unten weiterzugeben, müssen sich die Führungskräfte fragen, was sie falsch machen. Und falls sie es nicht wissen, müssen andere ran. Punkt. Schön auch der letzte Absatz, in dem es um die Einkommen der einfachen Angestellten geht. Deren Gehälter zu kürzen, ist im Zeitalter des Neoliberalismus zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Dabei kann das der Firma schwer schaden. Sinnvoller wäre es sehr oft, an die Einkommen der Spitze und des Mittelbaus ranzugehen.

#6 - 25.04.2016, 06:50 von zuperzoom

Guten Morgen

"Für diese Weisheit hätten Sie sich nur einen Kalender mit Sprüchen kaufen müssen."

Der Tag ist gerettet! Danke dafür!

#7 - 25.04.2016, 06:54 von pusteblume123

Ein Traum. Wenn Führungskräfte im Personalbereich mal an die Menschen denken, die sie führen sollten ... Viel zu oft wird wird Humankapital nur als Kostenfaktor gewesen - selten als Kapital. Die Folgen können überall bestaunt werden. Besonders auch im Einzelhandel. Ich wünsche mir, dass soziales Engagement hier bei uns und nicht nur in Entwicklungsländern stattfindet.

#8 - 25.04.2016, 07:25 von Snozzlebert

Bei Familienbetrieben ist es halt oft so, das die von den größten Dullis geführt werden. Hört sich jetzt auch nicht wirklich besser an mit dem ganzen Esoterik Schwachsinn.

#9 - 25.04.2016, 07:30 von halitd

Aha

Jetzt verdient er mit diesem Geschwafel noch Geld. Und er wird weiterhin Billigkräfte beschäftigen. Gerade diese Branche spricht nur noch in der Chefetage deutsch. Deutsche Topmanager sind durch die Bank Flop. Es zählt nur das eigene Einkommen. Also lasst die Heuchelei uns gebt diesen selbstverliebten "Gutmenschen" nicht noch eine Plattform. Dieser Klientel glaube ich kein Wort.

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