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Erste Hilfe Karriere: Die besten Argumente für mehr Gehalt

Corbis Ein Gehaltsgespräch kann sehr kurz sein. Auf die Frage: "Warum sollte ich Ihnen mehr zahlen?" sollte Ihnen mehr einfallen als: "Weil ich das Geld brauche". Gehaltsberater hat die besten Trümpfe gesammelt, für die Chefs gern etwas springen lassen.
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#1 - 13.02.2013, 13:14 von dumb nut

Ladenhüter?

Bei dem vorgestellten Buch handelt es sich wohl berechtigterweise um einen Ladenhüter, der noch beworben werden muss.

#2 - 13.02.2013, 14:07 von Arktuss

Zitat von sysop
Lassen Sie sich keinen Fachartikel entgehen, der die Entwicklung Ihrer Branche behandelt. Machen Sie Ihren Chef auf Trends aufmerksam und schlagen Sie entsprechende Fortbildungen für sich vor.[/url]
Ich kann viele Fortbildungen vorschlagen, die findet mein Chef sicher auch toll, wenn ich sie selbst bezahle und in meine Freizeit mache.

Ich will mehr Geld weil ich deutlich mehr als 50h die Woche arbeite um die vorhandene Arbeit zu schaffen und weil es mich nervt das Abends um halb Zehn mein Privathandy klingelt weil was nicht funktioniert uns niemand anderes weis wie es zu reparieren ist.

Die Antwort von meine Chef dürfte wie immer sein, Fortbildung darf ich gerne am Wochenende machen und mehr Geld gibt es nicht da kein Budget vorhanden ist.

#3 - 13.02.2013, 14:26 von stefansaa

Zitat von Arktuss
Ich kann viele Fortbildungen vorschlagen, die findet mein Chef sicher auch toll, wenn ich sie selbst bezahle und in meine Freizeit mache. Ich will mehr Geld weil ich deutlich mehr als 50h die Woche arbeite um die vorhandene Arbeit zu schaffen und weil es mich nervt das Abends um halb Zehn mein Privathandy klingelt weil was nicht funktioniert uns niemand anderes weis wie es zu reparieren ist. Die Antwort von meine Chef dürfte wie immer sein, Fortbildung darf ich gerne am Wochenende machen und mehr Geld gibt es nicht da kein Budget vorhanden ist.
Dann sollten Sie kündigen ;) bzw. das ganze mal ansprechen...klar kann der Chef Sie gehen lassen aber was hat er davon?

Aber falls es Ihnen ein Trost ist: Mein Chef ist genauso. Das schlimme ist eigentlich nur noch, dass er nie da ist und selbst lieber Urlaub macht. Im Kalender stehen eher private als geschäftliche Termine...wobei eine Afrika-Reise kann sicherlich auch was geschäftliches sein...

#4 - 13.02.2013, 14:29 von tart

depp vom dienst

manche der Ratschläge machen einen zum Depp vom Dienst oder zum Arschkriecher....lol

aber für kohle machen wir ja alles...

#5 - 13.02.2013, 14:43 von ag999

Das beste Argument ist ein besseres Angebot.

#6 - 13.02.2013, 14:48 von les2005

Nett gemeint

Zitat von sysop
Ein Gehaltsgespräch kann sehr kurz sein. Auf die Frage: "Warum sollte ich Ihnen mehr zahlen?" sollte Ihnen mehr einfallen als: "Weil ich das Geld brauche". Gehaltsberater Martin Wehrle hat die besten Trümpfe gesammelt, für die Chefs gern etwas springen lassen.
Im Artikel wird so getan, als bestünde die Heruasforderung darin, dem Vorgesetzten klarzumachen welchen Beitrag man liefert.
Leider geht das völlig am Problem vorbei. Nach meiner Erfahrung und der unzähliger anderer gibt es mehr Gehalt hauptsächlich in drei Situationen:

1. beim Jobwechsel
2. bei Beförderungen
3. wenn die Firma ernsthaft befürchtet daß man wechselt, weil man grob unterbezahlt ist.
Bei Mitarbeitern, deren Abwanderung nicht zu befürchten ist, werden einem Chef immer Gründe einfallen, warum es dieses Jahr leider nix wird mit mehr Geld. Und tatsächlich stehen die Firmen ja auch vor dem Problem, daß die Gehaltskosten im Rahmen bleiben sollen, gleichzeitig Jeder aber mindestens etwas Inflationsausgleich erwartet - dann bleibt für weitergehende Maßnahmen schlicht kein Geld im Pot.

So oder so, Gehaltsgespräche kann man sich meistens sparen.

#7 - 13.02.2013, 15:14 von AcrossTheUniverse

Schön wäre es...

der Artikel vergißt allerdings:
Der Chef gibt NUR, und zwar nur - zumindest in Konzernen - Geld wenn:

1.) Die Nase paßt
2.) ER/SIE etwas davon hat - was das Unternehmen davon hat ist dabei egal - was der Chef davon hat, zählt (für sein Ansehen, mehr Geld, Bouns etc. als Folge der Anstrengungen des MA mit Gehalterhöhung)
...neben den bekannten normalen, standartisierten Gehaltserhöhungen in Großkonzernen.

#8 - 13.02.2013, 15:24 von iStone

Ziemlich bescheidene Tipps

Das Fazit der Tipps ist, dass man mehr zusätzlich arbeitet oder noch mehr Verantwortung übernimmt, um bei der Gehaltserhöhung was zu erreichen.

Da stecken mindestens zwei fatala Irrtümer drin:
- meistens kann man zeitlich-organisatorisch nicht mehr drauf satteln
- wenn man Zusätzliches macht (z.B. Fremdsprache), kostet mich das sowieso zusätzlich viel Zeit und teilweise Geld. Damit wäre eine Lohnerhöhung gar keine, sondern nur Entlohnung für zusätzliche Arbeit. Wenn man Glück hat, ein Nullsummenspiel.

Ziemlich schwachsinnige Tipps, wie ich finde.
Man sollte eher über eine bessere Selbstdarstellung nachdenken, als über mehr zusätzliche Arbeit.

#9 - 13.02.2013, 15:25 von zweiundvierzig

Das beste Argument ist:

Lebenszeit ist wertvoll! Sogar so wertvoll, dass sie genau betrachtet unbezahlbar ist. Wenn ich diese Lebenszeit dafür opfere, dass ich irgendeinem Unternehmer dabei helfe, Geld zu verdienen, sollte der in Demut meinen Hintern küssen und mir mit freuden jeden einigermaßen angemessen Lohn bezahlen, den ich fordere. Das ist immer noch nicht mehr als nur ein angemessenes Dankeschön, denn meine für die Arbeit geopferte Lebenszeit kann er eh nicht finanziell ersetzen. Leider wird das Gut "Lebenszeit" in derartigen Gleichungen nie berücksichtigt, obwohl es das wertvollste ist, was wir zu geben haben. Löhne können also eigentlich niemals "angemessen" sein, und was derzeit an Löhnen gezahlt wird, ist eine Frechheit gemessen an dem, was jeder Mensch an Zeit für die Arbeit opfern muss.

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