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Killerfragen im Bewerbungsgespräch: Frag bloß nicht!

Getty Images/Cultura RF Es gibt sie: die Killerfragen. Gemeint sind nicht die fiesen Fangfragen der Personaler, sondern die Rückfragen der Bewerber. Von dämlich bis ausgefuchst: Was Sie fragen dürfen - und was nicht.
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#1 - 16.10.2018, 09:58 von ansv

Ich mag die Karrierebibel..

.. aber wen man halt immer nur 3 Sätze rauspickt und diese als allgemeingültige Wahrheit verkauft, geht doch viel verloren. Die Frage "wie schnell kann man bei Ihnen aufsteigen" ist z. B. nicht "pushy" (?!) sondern die einzig passende Antwort auf die Frage "wo sehen Sie sich in 3 Jahren".

#2 - 16.10.2018, 10:19 von andraschek

#1 habe herzlich gelacht, sehr gut gekontert.

Was "pushy" heißt weis ich aber auch nicht. Mein Aufhänger ist aber ein anderer, so heißt es gleich zu Anfang:
"Man sagt zwar, es gäbe keine dummen Fragen. Es gibt sie aber doch." Hier muss ich einwenden: Nein, es gibt keine dummen Fragen! Es gibt dumme Fragensteller und es gibt überhebliche und arrogante Menschen die sich für etwas besseres als den unbedarften Fragesteller halten. Aber sonst kein schlechter Artikel

#3 - 16.10.2018, 10:19 von spon_6744921

Schade, dass hier noch eine Haltnung aus dem letzten Jahrhundert propagiert wird...
Heutzutage erwartet der Bewerber mehr Informationen von seinem zukünftigen Arbeitgeber.
"Ist das Betriebsklima gut?" oder "Habe ich gute Aufstiegschancen?" sind valide Fragen, die ein Personaler selbstverständlich beantworten können muss. Kann er es nicht, dann geht der Bewerber eben zu einer anderen Firma. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig, Jobangebote gibt es viele, da muss sich auch der Arbeitgeber etwas mehr anstrengen.

#4 - 16.10.2018, 10:20 von m82arcel

Wenn man sich mal die ganzen Tipps zu Bewerbungen und Gesprächen, aber auch die Regeln zur Ausschreibung von Stellen anschaut, ist der gesamte Prozess von vorne bis hinten verlogen. Niemand darf (oder sollte) sich so geben, wie er wirklich ist, sondern jedes Wort muss zunächst auf der Goldwaage abgewogen werden. Da dies alle Beteiligten wissen, entscheidet letztlich ohnehin das Bauchgefühl und alle hatten unnötigen Stress.

#5 - 16.10.2018, 10:24 von wetzer123

zu Einseitig

Personaler fragen ja schon mal gerne was die persönlichen Stärken und Schwächen sind, da sollte man das doch auch anders herum fragen dürfen.

Es ist immer eine Frage wer sich bei wem bewirbt, und derzeit sehe ich es so, dass sich allenfalls ein Unternehmen bei mir bewirbt und nicht anders herum, wenn die bei meinen Fragen dicht machen, dann passen die wohl nicht zu mir, deren Pech.

#6 - 16.10.2018, 10:31 von marthaimschnee

die absolute Killerfrage

und zwar eine, bei der einem der Personaler am liebsten an die Kehle springen möchte, da er das jedoch nicht darf, die ganz große Kiste an Ausflüchten öffnet, die Frage, die allerdings bei dem ach so schrecklichen Fachkräftemangel heute jeder Bewerber problemlos stellen können müßte: "Warum glauben Sie verdienen Sie es, daß ICH für Sie arbeite?"

#7 - 16.10.2018, 11:12 von dosmundos

Zitat von spon_6744921
"Ist das Betriebsklima gut?" oder "Habe ich gute Aufstiegschancen?" sind valide Fragen, die ein Personaler selbstverständlich beantworten können muss. Kann er es nicht, dann geht der Bewerber eben zu einer anderen Firma. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig, Jobangebote gibt es viele, da muss sich auch der Arbeitgeber etwas mehr anstrengen.
"Selbstverständlich allerbestens!"
Oder glauben Sie wirklich, dass irgendein Personaler auf diese beiden Fragen anders antworten wird? Mit einem "Eigentlich nicht, aber sagen Sie's bloß niemandem weiter!" vielleicht?
Warum also überhaupt fragen?

#8 - 16.10.2018, 11:28 von handels-insider

Benefits

Was ich im Gespräch aus Bewerbersicht vermeiden würde, ist zu tief in Benefits und ähnliches einzusteigen. Ich habe mal ein Gespräch erlebt, in dem es gefühlt nur sehr an Rande um die Aufgaben und die Tätigkeit ging. Dafür aber sehr intensiv um Work Life Balance, Mitarbeiter Incentives, Betriebliche Altersvorsorge, Parkplatzzuschüsse... da stimme einfach das Verhältnis nicht mehr.

Ähnliches Thema, wenn Außendienst-Bewerber intensiv die Ausstattung ihres Dienstwagens bis hin zu den Felgen diskutieren möchten. Das ist eigentlich immer ein No Go.

#9 - 16.10.2018, 11:39 von k70-ingo

Zitat von spon_6744921
Schade, dass hier noch eine Haltnung aus dem letzten Jahrhundert propagiert wird... Heutzutage erwartet der Bewerber mehr Informationen von seinem zukünftigen Arbeitgeber. "Ist das Betriebsklima gut?" oder "Habe ich gute Aufstiegschancen?" sind .....
Wir hatten mal einen Bewerber auf eine Sachbearbeitersteller, der seine Bereitschaft zum Aufstieg äußerte - indem er den anwesenden Chef fragte, wann er dessen Stuhl einnehmen könne.
Der Bewerber bekam die Stelle nicht.

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