Forum
Karriere

Psychische Probleme im Job: "Depressionen werden oft geheim gehalten"

DPA Stress bei der Arbeit sei nicht der entscheidende Faktor für Depressionen, sagt der Psychiater Ulrich Hegerl. Die Krankheit werde zugleich bagatellisiert und dämonisiert.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/6    
#1 - 30.03.2015, 14:51 von Leser161

Menschen sind wie Kugellager

Wenn man sie überlastet fressen sie sich fest. Selbst gesehen. Aber ein guter Fahrer/Manager weiss das man auch ohne superbelastbare Bauteile/Mitarbeiter was reißen kann, wenn man sie nämlich nur soweit belastet wie es geht.

Aber leider verhalten sich viele Manager als hätten Sie irgendwo eine Kiste superbelastbarer Mitarbeiter in der Hinterhand. Oder als wenn die alle aus dem Ausland/von der Uni zu ihm strömen würden.

Dem ist nicht so. Man muss mit dem effektiv arbeiten was da ist. Dann ist man ein erfolgreicher Manager.

#2 - 30.03.2015, 15:00 von roby

Mit Verlaub...

Mit Verlaub.... wer sich im Betrieb als Depressiv outet ist für alle Zeit als Verrückter abgestempelt, der kriegt keine Beförderung und keine Gehaltserhöhung mehr. Im Gegenteil, oft wird er noch mehr unter Leistungsdruck gesetzt um ihn endlich loszuwerden, während Beurteilungen unter Hinweis auf mangelnde Leistung schlechter ausfallen.
Esist ein Teufelskreis, der sehr wohl mit dem Leistungsdruck in den Betrieben zusammen hängt. Betrieblich Ursache werden aber konsequent in Abrede gestellt, denn das könnte ja Geld kosten. Lieber drückt man die Betoffenen aus den Betrieben, natürlich unter Vorwänden, raus. Die Medikamentierung der meisten Betroffenen dient lediglich dazu, noch mehr Leistung aus ihnen herausz zu kitzeln. Stressabbau und andere Themen fürs Gehirn sind die einzige Abhilfe. Medikamente sind nur in Ausnahmefällen von Eigen- oder Fremdgefährdung angebracht.

#3 - 30.03.2015, 15:08 von it--fachmann

Klar doch ...

... dass dieses verschwiegen wird. Andere Leute würden das für ihre vermeintlichen soziale Vorteile sofort ausnutzen. So sind die Menschen nun mal. Empathielos und egoistisch - besonders die Deutschen.

#4 - 30.03.2015, 15:11 von w.diverso

Gerne wird heutzutage auch eine Depression als Burnout verkauft. Vor allem bei Manager, oder wie ich es erlebt habe, bei einem Firmeneigentümer der absolut keinen Grund für ein Burnout hatte. Burnout klingt nach überforderten Leistungsträger und Depression klingt eher nach Versager. Also wird einfach, wenn die Abwesenheit vom Job nicht mehr anders erklärt werden kann, der smarter klingende Begriff genommen.

#5 - 30.03.2015, 15:19 von vassiliki2000

Die Zunahme der Depressionen

hat mit der veränderten Lebenswirklichkeit zu tun.
Befristete Jobs, keine Perspektive, Arbeitsverdichtung, fehlende Anerkennung, Konkurrenzkampf untereinander...
Und die Daumenschraube wird weiter zugedreht.
Der real existierende Kapitalismus ist mitnichten besser als es der real existierende Sozialismus war.

#6 - 30.03.2015, 15:19 von Märchenonkel

Ganz einfach...

...Unternehmen sollten wieder Interesse an Ihrem "HUMANKAPITAL" haben. Solange wir aber die Optimierer am Ruder haben und Menschen nur als Kostenfaktor angesehen werden -was gegen die Menschenrechte verstößt- bruache wir uns nicht zu wundern, dass immer mehr Menschen depressiv werden.

#7 - 30.03.2015, 15:21 von Rinax

Zitat von it--fachmann
... dass dieses verschwiegen wird. Andere Leute würden das für ihre vermeintlichen soziale Vorteile sofort ausnutzen. So sind die Menschen nun mal. Empathielos und egoistisch - besonders die Deutschen.
der letzte Halbsatz ist Rassismus und dummes Zeug. Das Menschen natürlich zuerst sich selbst sehen liegt in der Natur der Sache und auch das diese Dame hier nicht recht hat in vielen was sie da von sich gibt, aber kommen Sie mal in irgendeinem Land dazu schwächer zu sein (in irgendeiner Form) dann sind sie evolutionsgewachsen, der Schwache und das merken Sie dann.

#8 - 30.03.2015, 15:24 von hummel1

Andere Erfahrungen!

Zitat von it--fachmann
... dass dieses verschwiegen wird. Andere Leute würden das für ihre vermeintlichen soziale Vorteile sofort ausnutzen. So sind die Menschen nun mal. Empathielos und egoistisch - besonders die Deutschen.
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Sie werden lachen und zwar ausschließlich mit Deutschen!

#9 - 30.03.2015, 15:29 von trader_07

Im Text steht...

Zitat von Märchenonkel
Solange wir aber die Optimierer am Ruder haben und Menschen nur als Kostenfaktor angesehen werden -was gegen die Menschenrechte verstößt- bruache wir uns nicht zu wundern, dass immer mehr Menschen depressiv werden.
Im Text steht direkt unterhalb der Überschrift:

"Stress bei der Arbeit sei nicht der entscheidende Faktor für Depressionen"

Was haben Sie an diesem Satz nicht verstanden?

    Seite 1/6