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Rat der Karriereberaterin: Das Großraumbüro stresst mich - was kann ich tun?

DPA Ein aufdringliches Parfüm, laute Telefonate, Döner-Geruch: Viele Mitarbeiter fühlen sich im Großraum gestört. Doch dagegen lässt sich etwas tun - hier sind die besten Tipps.
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#1 - 18.09.2018, 12:22 von fatherted98

Regeln...

...einfach Regeln beachten....gegessen wird draußen....Lautstärke ist zu senken......Parfüm ist nur in Maßen erlaubt.....gewaschen werden muss sich vor Arbeitsantritt....ist eigentlich ganz einfach....

#2 - 18.09.2018, 12:29 von chb_74

Abhilfe ist recht einfach

Die beschriebenen Lösungen klingen wieder ganz toll, so richtige Beraterkonzepte. Die Realität ist in Unternehmen: ein solcher Umbau hat viel Geld gekostet und wurde von "ganz oben", ggf. sogar einer Konzernmutter, durchgedrückt, weil dort Leute dafür bezahlt werden, solchen Trends hinterherzulaufen (im Glauben, man sei jetzt "modern"). Da wird hinterher nichts meh geändert, ausser im Fall der Verletzung der Arbeitsplatzrichtlinie. Es gibt also in der Praxis meist genau 2 Möglichkeiten: 1. Ertragen oder 2. Kündigen.

#3 - 18.09.2018, 12:38 von biber01

Grossraumbüros

sind echt stressig. Muss seit einigen Jahren in einem arbeiten. 60 Plätze in Reihen. 30 Leute fragen eine Hotline ab, die andere Hälfte führt eher selten Kundengespräche.
Bin glücklicherweise nicht in der Hotlinegruppe. Trotzden sehr anstrengend u. nervig in dieser Halle.

#4 - 18.09.2018, 12:51 von ulrics

Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung

Das ist Stichwort, was Großraumalbträume von vornherein verhindert.

#5 - 18.09.2018, 12:59 von Walther Kempinski

Lachflash

Und was macht man mit einem Mitarbeiter der so laut lacht, dass die Wände wackeln? Man kann niemandem das Lachen verbieten. Und die ewige Frage, wer die Gewalt über die Klimaanlage hat. Jemand der leicht friert oder jemand der leicht schwitzt. Und das Krankheitsrisiko neben dem Lärm steigt zudem auch Großraumbüro ist Murks und dient nur dazu Kosten zu sparen.

#6 - 18.09.2018, 13:01 von nokaner

4er Büro

Ich selber sitze in einem 4er Büro und auch das ist unerträglich. Wenn mehr als 2 Leute telefonieren -und das über den ganzen Tag- ist es sehr unangenehm. Hinzu kommen quasselnde Besucher, Gefresse am Arbeitsplatz. Der Raum ist überhaupt nicht isoliert und außer einem Teppich und einer Pflanze trägt nichts zum Schallschutz bei.
Manche Kollegen können sich nicht wirklich benehmen und müssen ständig quatschen und quasseln. Es gibt Tage da will ich einfach nur aufstehen und gehen.
Ich habe Erfahrungen mit guten Großraumbüros die gut isoliert waren und in denen man seinen kleinen Bereich hatte. Das war okay. Dennoch: Der Stress überträgt sich über den ganzen Raum. Einer schreit, der andere lacht und und und.... Das ist too much. Wenn man 20 ist, dann ist das noch lustig. Aber je älter man wird, desto störender wird es.
Mittlerweile wünsche ich mir einen Heimarbeitsplatz oder einen Rückzugsbereich wo ich einfach meine Ruhe habe.
Fazit: Die meisten Büros leiden eher unter Kollegen die weder Anstand noch Erziehung besitzen. Die wenigsten wissen wann man einfach das M**** zu halten hat.

#7 - 18.09.2018, 13:04 von andreas.s

Eigene Stellwand mitbringen ...

.. klar,, warum eigentlich nicht. Aber warum es bei der Stellwand belassen? Warum nicht im Kollegenkreis sammeln gehen, Darlehen aufnehmen und ein eigenes Bürogebäude bauen und der Firma zur Verfügung stellen? Damit kann man mal richtig zeigen was man so drauf hat und wie Dankbar man ist!

#8 - 18.09.2018, 13:20 von Freier.Buerger

3 Lösungen

1. Chef werden...
2. Arbeitgeber wechseln
3. Arbeitgeber wechseln und Chef werden...

#9 - 18.09.2018, 13:21 von Alexis_Saint-Craque

Redundanzen

Nun, was die Montagehalle dem Arbeiter, ist die Dienstleistungshalle dem Angestellten. Redundante Vorgänge benötigen keinen Spielraum für Inspiration. Dazu genügen die Pausen. Unten am Band wie oben in der Legebatterie wird es nicht mehr lange Arbeit geben. Redundanzen sind für Maschinen geschaffen. Bis es soweit ist, sprechen die Einrichter sehr gerne von Wellness, Creativity, Inspiration und selbstverständlich Motivation. Dabei geht es nur noch um eine Zwischeneffizienz auf dem Weg zur totalen. Ohne störende Arbeiter und Angestellte, dafür mit einer handvoll Techniker, Wartungs- und Sicherheitspersonal. Die einen haben ihre Superechner, die anderen ihre Normalrechner mit vorinstalliertem Gedöns, die letzten ihre Hunde. Seid zufrieden, so lange ihr noch einen Arbeitsplatz mit Sitzplatz habt.

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