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Überwachung durch die Firma: Wenn der Chef sich ins Privatleben einmischt

Getty Images/Blend Images Schrittzähler, Fitnesstrainer, Kalorientracker: Einige Firmen benehmen sich wie ein Überwachungsstaat. Karriereberater Martin Wehrle findet: Das ist unsittlich und entmündigt Erwachsene.
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#1 - 25.09.2018, 12:40 von Igelnatz

wichtig in diesem Zusammenhang

ein Betriebsrat! Ein guter!

#2 - 25.09.2018, 13:00 von kzs.games

theoretisch ziemlich gut

ich finde die Idee an sich nicht schlecht, nur sollten eben Einzelpersonen und nicht (vorrangig) Gruppen bewertet werden. was spricht dagegen, dem sportlichsten Mitarbeiter (oder mehreren) eine Belohnung in Form von einem extra Gehalt, Sonderurlaub oder auch einfach nur "an der Schlange vorbei beim Mittagessen" zu geben? er ist schließlich auch deutlich weniger krank, insgesamt leistungsfähiger und hat somit auch einen höheren Wert als die dicke Tante aus der Verwaltung die mitm Auto zum Arbeiten (Parkplätze, Umwelt) kommt und ihren Sahnejoghurt löffelt

#3 - 25.09.2018, 13:14 von unaufgeregter

Selbstschutz

Schon seit vielen Jahren trenne ich strikt das Berufliche und das Private. Mein Arbeitgeber hat meine Adresse und meine Kontonummer. Mehr muss er nicht wissen. Wer heute glaubt, dass das Gesundheitsmanagement ausschließlich der Gesundheit des Mitarbeiters dient, der ist naiv. Ich bleibe derartigen Veranstaltungen grundsätzlich fern, weil ich im Laufe meiner langen Dienstzeit gelernt habe was mir gut tut und was nicht.

#4 - 25.09.2018, 13:20 von unaufgeregter

Neoliberal

Zitat von kzs.games
ich finde die Idee an sich nicht schlecht, nur sollten eben Einzelpersonen und nicht (vorrangig) Gruppen bewertet werden. was spricht dagegen, dem sportlichsten Mitarbeiter (oder mehreren) eine Belohnung in Form von einem extra Gehalt, Sonderurlaub oder auch einfach nur "an der Schlange .....
Sie scheinen dem neoliberalen Kapitalismus voll auf den Leim gegangen zu sein. Ich nehme an, dass Sie unter 40 sind und wie ich damals noch glauben, dass sich Leistung und die richtige Figur im Betrieb lohnt.

#5 - 25.09.2018, 13:22 von widower+2

Tolle Idee

Zitat von kzs.games
ich finde die Idee an sich nicht schlecht, nur sollten eben Einzelpersonen und nicht (vorrangig) Gruppen bewertet werden. was spricht dagegen, dem sportlichsten Mitarbeiter (oder mehreren) eine Belohnung in Form von einem extra Gehalt, Sonderurlaub oder auch einfach nur "an der Schlange vorbei beim Mittagessen" zu geben? er ist schließlich auch deutlich weniger krank, insgesamt leistungsfähiger und hat somit auch einen höheren Wert als die dicke Tante aus der Verwaltung die mitm Auto zum Arbeiten (Parkplätze, Umwelt) kommt und ihren Sahnejoghurt löffelt
Da pushen sich dann die jüngeren Mitarbeiter sportlich derartig hoch, dass sie zu erschöpft zum Arbeiten sind oder sich Ermüdungsbrüche holt, während "die dicke Tante aus der Verwaltung" mit vielleicht jahrzehntelanger Erfahrung weiterhin ihren Job macht.

Einzig denkbar finde ich Bonuszahlungen für alle, die ein gewisses Mindestniveau an sportlicher Aktivität erreichen. Und zwar abgestimmt nach Alter und individuellen Voraussetzungen. Oder wollen Sie von einem 60-jährigen gleich viel verlangen wie von einem Mittzwanziger?

#6 - 25.09.2018, 13:23 von donatellab

Wissen

Wissen ist Macht und je mehr der Chef von dir weiß, desto mehr kann er dich manipulieren.

#7 - 25.09.2018, 13:25 von Freier.Buerger

Wir haben Vollbeschäftigung

Wer bei so einer Firma bleibt, würde für seine Karriere auch mit Weinstein ins Bett gehen.

#8 - 25.09.2018, 13:48 von Axeman

Glück gehabt

ich bin überwiegend mit Couchpotatoes im Kollegenkreis gesegnet. Man erklärt mich schon für verrückt, weil ich die 7km zum Arbeitsplatz mit dem Fahrrad (ohne Elektrogedöns) zurücklege. Mein Chef hat sogar jahrelang geglaubt, dass ich gar keinen Führerschein hätte und mich immer chauffiert :-)

#9 - 25.09.2018, 14:09 von Freier.Buerger

Ihr Chef hat Glück

Zitat von Axeman
ich bin überwiegend mit Couchpotatoes im Kollegenkreis gesegnet. Man erklärt mich schon für verrückt, weil ich die 7km zum Arbeitsplatz mit dem Fahrrad (ohne Elektrogedöns) zurücklege. Mein Chef hat sogar jahrelang geglaubt, dass ich gar keinen Führerschein hätte und mich immer chauffiert :-)
Ihr Chef hat Glück, dass Ihre Kollegen nicht auch auf die blödsinnige Idee kommen mit dem Fahrrad auf Arbeit zu kommen. Das würde das Risiko von Wegeunfällen mit dem Fahrrad nur weiter erhöhen.
Sie machen sich keine Vorstellung davon, welche Summen meinen Arbeitgebern in den letzten Jahren durch eben solche Unfälle verloren gegangen sind.

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