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Vorbereitung, Dresscode, Ablauf: Wie Sie im Bewerbungsgespräch punkten

Sie möchten im Vorstellungsgespräch überzeugen? Hier lesen Sie, wie Sie sich am besten vorbereiten, was Sie anziehen sollten - und wie Job-Interviews ablaufen.
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#1 - 28.06.2019, 10:46 von www-professor

Manche Idee lässt weit blicken ...

Mancher Rat ist belustigend.
Dieser Rat richtet sich offensichtlich allein an Marketing, Vertrieb oder Management.
Nehme ich an, ich will in die Buchhaltung. Ob der Boss da viel Durchblick hat, wenn ich mit ihm über die Konkurrenz parliere?
Das gilt ebenso für Lager, IT, Gebäudemanagement oder, oder, oder ...

Also: wir wissen jetzt, wo die Autorinnen ihren Fokus haben.

#2 - 28.06.2019, 10:48 von smartphone

Wenig realistisch

SIe schildern eigentlich etwas , wie es quasi nach Lehrbuch sein sollte. Viele wichtige Dinge werden gar nicht gefragt - ( der kandidat hat defacto auch keine Möglichkeit das einzuflechten ohne progressiv zu wirken )
wenn Sie zB sich für sog innovative Bereiche bewerben und "im Gegenzug" gefragt ob man gewisses Betriebsratswissen hat.... also Sachen geradezu gesucht werden ,dass man "blank" dasteht--- mehrfach hintereinander..die aber mit dem, was man kann( und die Firma nachweislich(!) benötigt ( letztlich der Grund , warum man überhaupt eingeladen...thats fact) eher rudimentär zu tun haben...Der Experte für solche Fragen ist ja schon vorhanden ( da wußte man ) .... Steht also bei vielen derartig "aufgebauten" Gesprächen im Raum was suchen die wirklich ....bzw will man sich wirklich intrinsisch canvasmäßig changen...usw. Wenn man Gespräche seitens des HR Chefs derart auslegt, dass man nur aus Höflichkiet nicht nach 3 Min Aufstehtt und geht... DIeses Phänomen der Fachkräftemangel ist weitenteils zusehen und Mitgrund eines echten FKM seit xx Jahren.... Denn wie wir sehen, die Konjunktur bröselt...nur mit Entlassungswellen löst man die wahren Schwierigkeiten nicht... Man sucht immer denselben Typus im längst umgekippten bzw ausgetrockneten Teich.

#3 - 28.06.2019, 11:19 von Claus S.Schoenleber

Zu einseitig und zu unstrukturiert

Neben der Tatsache, dass es offenbar nur "Tipps" für Adepten der Beraterbranche zu geben scheint, ist es auffällig, dass die Unterschiedlichkeit verschiedener Arbeitgebergruppen überhaupt nicht angesprochen wird. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich mich bei einem Konzern, bei einem Mittelständler oder in einer Universität bewerbe. Des Weiteren scheint es andere Jobs, wie Pflegekräfte, Produktionshelfer oder Handwerker überhaupt nicht zu geben. Für diese gelten ganz andere Regeln bei der Bewerbung. Und, ja doch, man kann overdressed zu einem Gespräch gehen! Die Tippgeber scheinen ihre Tipps aus dem Internet abzuschreiben, gehaltvoll sind sie nicht, teilweise sogar kontraproduktiv.
Wie absurd die gesamte Bewerbungssituation momentan ist, wurde mir letztens wieder bestätigt, als in einem meiner Seminare auch schon Produktionshelfer berichteten, dass sie gefragt wurden, warum sie "diesen Beruf gewählt haben".
Die Firmen wissen selbst nicht mehr, wie eine strukturierte Stellenanzeige aussieht oder wie man ein Bewerbungsgespräch führt. Das "strukturierte Interview", das meist zur Anwendung kommt, ist völlig veraltet, und letztlich ist das klasssische Bewerbungsgespräch inzwischen ebenfalls ein sterbendes Relikt aus einer vergangenen Zeit. Denn was soll man davon halten, wenn in einer Jobsituation, in der es nur noch 12- oder 18-Monatsverträge gibt, die BewerberInnen gefragt werden, wo sie sich in fünf Jahren sehen? Es wird Zeit, dass die Personalverantwortlichen sich selbst einmal weiterbilden. Und die "Tippgeber" sich überlegen, ob sie einfach mal für sich selbst Testbewerbungen durchführen, um zu erleben, wie die Gegenwart funktioniert. Zumindest hat das erfahrungsgemäß viel Unterhaltungswert.

#4 - 28.06.2019, 11:44 von capote

Alles ganz einfach.....

Der neue CEO BWL) stelt als HR-Chef eine Psychologin ein,die er in der Mensa de Uni kennen gelernt hat. Die sucht nun die künftigen Ingenieure aus, kann aber nicht erkären, worin sich der Ing FH vom ng TU unterscheidet, wer was kann und wer was nicht kann. Also stell die lauter Fragen,die mit dem Job überhaupt nichts zu tun haben, Extracuriculares, Fremdsprachenkenntnisse, Fortbildungskurse etc. pp. Wundert da noch irgendwe irgend etwas ?

#5 - 28.06.2019, 11:57 von tom-rheker

Kurze Frage

Ist es tatsächlich notwendig, zu einer Vorstellung irgendein Buch zu beschreiben, so dass der/die eventuelle ArbeitgeberIn bibliografische Angaben besprechen möchte? Wären dafür nicht biografische Angaben über den Bewerber/die Bewerberin eher von Vorteil?

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibliografie

#6 - 28.06.2019, 12:07 von rainerb

Lach

Wenn das wirklich so wäre, ist es ja kein Wunder, dass es so viele Nullnummern in den Betrieben gibt! Wenn sich die Bewerber auf diesen Quatsch einlassen, merkt der Gesprächspartner sofort, dass er etwas vorspielt, was er nicht ist! Man soll sich so geben, wie man ist und nicht etwas darstellen, was man nicht ist!

#7 - 28.06.2019, 12:23 von chb_74

Eher oberflächlich

Was genau steht da jetzt anderes drin als in den ganzen Bewerbungsratgebern, die es bei großen Buchhandelsketten regalmeterweise gibt? Letztlich steht da drin "Informier Dich über Deinen zukünftigen Arbeitgeber und spiel keine unnötige Show vor, weil das eh' zum Bumerang wird". Ui, tolle Erkenntnis... :-) Zum Punkt "1. Probleme und Konkurrenz: Erkundigen Sie sich, welche Probleme das Unternehmen hat, wer die (Haupt-)Konkurrenten sind. Wie sehen die Marktanteile der Firma aus, wie die Expansionsstrategie?": das ist doch eine sehr sehr spezielle Thematik. Für meinen Bereich als fachlicher Einstellender kämen mir solche Fragen nie in den Sinn, aber ich bin eben auch kein Vertriebsmensch. Einen Laborleiter oder Sachbearbeiter Qualitätsmanagement befrage ich nicht zur Strategie und Position meiner Firma, das ist allenfalls Small Talk-Thema zu Beginn. Was das "man kann nicht overdressed" sein angeht: doch, man kann. Ein potentieller Lagerarbeiter, der im schlecht sitzenden Konfirmationsanzug vor einem sitzt, macht einen weitaus schlechteren Eindruck als ein potentieller Lagerarbeiter, der in sauberer Hose und ordentlichem Hemd vor einem sitzt. Der läuft doch später eh' im Blaumann rum, da brauche ich nicht zu wissen, wie er bei förmlichen Anlässen gekleidet ist. ;-)

#8 - 28.06.2019, 12:28 von m_c

Bibliografische Fragen

"...Nach einer Vorstellung des Unternehmens stellen Personaler in der Regel bibliographische Fragen, um im Groben herauszufinden: Wer ist die Bewerberin/der Bewerber? ..."
Aha - interessant - also etwa: "Wie viele Bücher haben sie gelesen und können Sie grade mal schnell deren Inhalt wiedergeben?" Oder ist etwa "biografisch" gemeint? (Fremdwörter sind bekanntlich Glückssache)

#9 - 28.06.2019, 12:53 von ge1234

Muß...

Zitat von capote
Der neue CEO BWL) stelt als HR-Chef eine Psychologin ein,die er in der Mensa de Uni kennen gelernt hat. Die sucht nun die künftigen Ingenieure aus, kann aber nicht erkären, worin sich der Ing FH vom ng TU unterscheidet, wer was kann und wer was nicht kann......
... sie ja auch nicht, deshalb sitzt normalerweise der Leiter/Verantwortliche der betreffenden Fachabteilung mit im Bewerbungsgespräch, um die fachliche Qualifikation des Bewerbers zu beurteilen!

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