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Einweihung des 9/11-Museums: In der Tiefe des Grauens

DPA Barack Obama kämpfte bei der Einweihungsfeier mit den Tränen: Denn im Mittelpunkt des 9/11-Museums in New York stehen die herzzerreißenden Geschichten der Opfer und Überlebenden - und die unzerstörbare Hoffnung auf das Gute im Menschen.
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#1 - 15.05.2014, 22:28 von DMenakker

Ein absolutes Muss auf meinem nächsten USA Trip.
Und eigentlich auch all den typishen Ami-bashern zu empfehlen, die ( bei allen Fehlern, die dort gemacht werden ) offensichtlich viel zu viel in viel zu kurzer Zeit vergessen haben.

Genauso wie wir hier ja auch alles vergessen. Wer das Museum am Checkpoint Charly besucht, wird erinnert, dass die DDR eben kein Konstrukt war, dem man auch nur eine Träne nachweinen muss.

Wer sich heute über Boko Haram in Nigeria aufregt, hat vergessen, mit welchem Idealismus man versucht hat den Frauen in Afgahnistan zu helfen.
Und eben auch 9/11 Ein Denkmal, ein Museum ist vor allem da, um dem Vergessen vorzubeugen. Viele Deutsche hätten es verdammt nötig, einmal hinzufahren.

#2 - 16.05.2014, 05:50 von n.schuller

und kostet 25 Dollar Eintritt

ohne Kommentar

#3 - 16.05.2014, 06:53 von nykrob

Leider stand ich im Februar noch vor verschlossenen Türen. Finde es aber gut das dieser Ort als Mahnmal erhalten bleibt!

#4 - 16.05.2014, 08:57 von tweet4fun

Das macht doch Sinn!

Zitat von n.schuller
... ohne Kommentar
Das sind ca. 18,- Euro. Und nun? Immerhin wird damit gewährleistet, daß nur ernsthaft interessierte Besucher durch die Gedenkstätte gehen. Damit vermeidet man die Touristen mit kurzen Hosen und Badelatschen und einem T-Shirt mit dem Aufdruck "Mia san Mia".

#5 - 16.05.2014, 09:07 von mr.motto

USA ist Schizophren

Was für eine Show, 25 Dollar Eintritt?! Ich hoffe der Barak hat auch noch eine Träne für die tausende Opfer, die durch Amerikanisches Großmachtstreben sterben müssen übrig. Dieses Land ist so Schizophren, auf der einen Seite die Christlichen mit Mittelalterlichen Werten und auf der anderen Seite das ständige heucheln von einer der besten Demokratien und Freiheiten der Welt. 9/11 ist bis heute umstritten, irgendwann kommt die Wahrheit raus, genauso wie Pearl Habor, doch dann sitzen die Verantwortlich im Altenheim oder sind schon längst verstorben. Ich bin kein Freund von diesen Verschwörungstheorien, doch Tatsache ist, nach 9/11, hat sich die Welt zu Gunsten der Machtgeilen Militärs Geheimdiensten und Kapitalisten sehr verbessert. Ich hoffen unser Ableger des Amerikanischen Kongresses in Berlin weint heute auch und legt eine Schweigestunde ein, da würde jedenfalls nicht so viel Müll geredet.

#6 - 16.05.2014, 09:07 von kurosawa

beeindruckend

Zitat von sysop
Barack Obama kämpfte bei der Einweihungsfeier mit den Tränen: Denn im Mittelpunkt des 9/11-Museums in New York stehen die herzzerreißenden Geschichten der Opfer und Überlebenden - und die unzerstörbare Hoffnung auf das Gute im Menschen.
... mir gefälllt wie die amerikaner das unglück darstellen. statt verworrener kunst lieber nah an der realität. in europa wäre es vermutlich anders herum.
bei bild 11 musste ich wieder an unsere diskussion um 'das recht auf vergessen' denken. ich glaube die amerikaner sehen das anders.

#7 - 16.05.2014, 09:26 von mukulele

Rip

Ich war 1994 und 1999 oben auf der Aussichtsplattform des WTC, ich werde es niemals vergessen. Nach den Anschlägen, war es für alle die New York schon davor kannten, als ob man ein Teil der Stadt, seiner Lebensfreude und der Power, die sie noch immer hat, amputiert hätte. Diese Lücke in der Skyline tut noch immer weh

#8 - 16.05.2014, 10:05 von remmbremmerdeng

Zitat von sysop
Barack Obama kämpfte bei der Einweihungsfeier mit den Tränen: Denn im Mittelpunkt des 9/11-Museums in New York stehen die herzzerreißenden Geschichten der Opfer und Überlebenden - und die unzerstörbare Hoffnung auf das Gute im Menschen.
Trotz immer noch tiefer Betroffenheit über das Geschehene - wer die Außenpolitik der USA über einen längeren Zeitraum verfolgt, konnte doch abschätzen, daß es früher oder später knallen würde. Und sich jetzt als getroffene Nation zu gerieren - voll daneben!

Der kleine Mann in den Türmen, die braven Polizisten und Feuerwehrleute, die mutigen Menschen in den Flugzeugen u.v.m. die taten mir leid. Nicht die USA, die den Nährboden des Hasses gegen sich selbst bereitet.

"die unzerstörbare Hoffnung auf das Gute im Menschen" - tss, faxen Sie diesen Spruch doch mal an die NSA.

#9 - 16.05.2014, 10:49 von alyeska

Mit oder ohne Eintritt (...)

Ich finde es großartig, berührend und den Hinterbliebenen gerecht werdend. Und hier ist jede Amerika Kritik völlig fehl am Platz.

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