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Krimi über Trickbetrügerin: Trauen Sie bloß nicht Ihrer Enkelin!

deja-vu Film Wie entkommt man dem Elend eines Callcenters? Im preisgekrönten Schweizer Debütfilm "Dene wos guet geit" entdeckt eine junge Frau ihr kriminelles Talent - dank Zugriff auf Daten und Emotionen ihrer Mitmenschen.
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#1 - 19.07.2019, 09:37 von odenkirchener

Sprache

Dann hoffe ich mal die Schweizer TATORT Macher beenden dieses Synchronisations Debakel. Können die Österreicher doch auch. Und bleiben trotzdem durch ihre Sprachfärbung als solche erkennbar.

Und hoffentlich haben sie den Hauptdarstellerinnen nicht eine Rolle bis zur Rente versprochen. Und die spielen dann entsprechend verschnarcht. . .

#2 - 19.07.2019, 11:27 von Andreasjilg

Die Frau ist eine Verbrecherin

und eine ziemlich gemeine dazu. Kapitalismuskritik, wenn überhaupt sinnvoll, geht anders. Die Arglosigkeit und Einsamkeit alter Menschen, denen es meist durch harte Arbeit "gut geht", auszunutzen, ist niederträchtig. Neben den materiellen Verlusten leiden die Opfer oft lebenslang an der Scham auf einen billigen Trick hereingefallen zu sein. Solche Leute gehören vor Gericht und nicht vor eine Filmkamera, die wegen der hohen Lebenshaltungskosten in Zürich Verständnis für die Täterin mitschwingen lässt.

#3 - 19.07.2019, 13:59 von stefank

Irrtum

" Solche Leute gehören vor Gericht und nicht vor eine Filmkamera, die wegen der hohen Lebenshaltungskosten in Zürich Verständnis für die Täterin mitschwingen lässt." - Falls Sie demnächst eine andere "Doku", z.B. "Stagecoach" sehen: Die Indianer und Cowboys sind gar nicht tot und stehen nach den Dreharbeiten wieder auf. Und Schauspieler gehören vor eine Kamera, nicht vor Gericht.

#4 - 19.07.2019, 15:39 von Andreasjilg

Natürlich ist es ein Film

und Frau Stauffer spielt Alice auch wirklich gut. Doch der Film hat eben auch einen Subtext und in diesem sympathisiert man sehr stark mit der Täterin. Mir zu viel.