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Lesereise: Der Osten kam in meinen Reiseplänen nicht vor - bis jetzt

Getty Images In Ostdeutschland sind Rechtspopulisten besonders stark. Von dort bekommt unser Autor viele Hass-E-Mails. Grund genug für ihn, mal ein paar wütende Dialoge in Sachsen und Thüringen vorzulesen.
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#1 - 31.03.2019, 12:57 von synascspe

Als er sich lustig über den Dialekt machte, habe ich aufgehört weiter zu lesen... Toleranz sollte wohl von allen zu erwarten sein. Niveau auch.

#2 - 31.03.2019, 13:06 von Ch. Breer

Die Schlechten prägen das Bild!

Dieser Erfahrung kann ich mich nach meinen eigenen Erfahrungen in östlichen Gefilden nur anschließen. Es ist eine maßlose Selbstüberschätzung, dass diese paar "Spaziergänger" mir ihren kranken Hass-Gemütern für "das Volk" halten. Sie sind hier zum Glück eine Minderheit, die wie jede andere Minderheit innerhalb der Grenzen, die unser Grundgesetz beschreibt, ihre Meinung äußer dürfen. Dass Sie diese Gruppe konfrontieren wollen, nötigt mir Respekt ab, aber Sie sehen ja an dem Herrn mit dem "imperialistischen Medium", dass man da oft einfach keine Diskussionsgrundlage hat. Wichtig ist tatsächlich, dass man die Guten (im Sinne von nicht - Hassverzerrten) wahrnimmt und auch unterstützt. Ein ausgewachsener Skandal, dass die politischen Strukturen vor Ort sich da so bedeckt halten. Die müssten da wirklich stärker auf den Putz hauen, wenn sie wirklich auf dem Boden unseres Rechtsstaates stehen wollen!

#3 - 31.03.2019, 13:06 von finternational

Ein toller Artikel, eine schöne Reportage

jenseits von Alle im Osten sind Nazis oder Verharmlosung total.
Hoffentlich schreiben Sie wieder drüber, wenn Sie wieder Lesungen dort gehalten haben

#4 - 31.03.2019, 13:09 von mac.sassi

Zitat von synascspe
Als er sich lustig über den Dialekt machte, habe ich aufgehört weiter zu lesen... Toleranz sollte wohl von allen zu erwarten sein. Niveau auch.
Er hat sich ja nicht über den Dialekt lustig gemacht, sondern über die Aussage lachen müssen, klingt ja allzu drollig - und das nach bald 30 Jahren Wiedervereinigung.
Dass man lesen und interpretieren kann sollte wohl auch von allen zu erwarten sein.

#5 - 31.03.2019, 13:10 von nachgespiegelt

Vielen Dank für den Mut, eine journalistische Perspektive einzunehmen

Im Westen sind nicht alle arrogant, Russland ist nicht nur Putin und im US-amerikanischen Süden sind nicht nur Rassisten. Dass man - vor allem als Journalist - nicht nur Klischees bedient, finde ich eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wie kann man aber Jahre über einen ganzen Landesteil schreiben und urteilen, ohne jemals da gewesen zu sein? Deshalb - Glückwunsch zu diesem Perspektivwechsel und herzlich willkommen bei uns! Hier gibt es ganz viele, die sich über Besuch und auch über Nachbarn aus aller Welt freuen.

#6 - 31.03.2019, 13:12 von klugscheisser2019

Das auf dem Bild zu Coswig gezeigte Barockschloss ist der alte Witwensitz des Fürstentums Anhalt-Zerbst. Das steht aber in Coswig (Anhalt), Sachsen Anhalt.

#7 - 31.03.2019, 13:15 von Soso12

Einige Menschen

sind überanstrengt von den Möglichkeiten der relativen Freiheit und wenden sich Strukturen zu, welche ihnen Halt, Verständnis und Lösungswege aufzeigen. Diese Menschen sind auf allen Kontinenten zu Hause. Als Leser ihres Buches freue ich mich, dass sie gelebtes Selbstverständnis humorvoll als Gegenstruktur anbieten. Allerdings denke ich auch, dass der Mensch sich so lange als Gegner betrachtet, bis etwas Größeres die Menschheit in ihrer Gesamtheit bedroht.

#8 - 31.03.2019, 13:19 von blue_surfer77

Oho!

Dass Sie sich selbst in einem Atemzug mit Salinger erwähnen, ist wirklich ein guter Witz. Vielen Dank dafür.

#9 - 31.03.2019, 13:20 von holzdrache

Sächsisch lädt nun einmal leider mehr als andere Dialekte zum lästern ein, trotz allem bin ich dem Autor dankbar. Mal ein freundlicher Beitrag über meine Heimat.

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