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"Nine Inch Nails"-Kopf Trent Reznor: "Plötzlich küssten mir alle den Hintern"

AFP Vom Koks zu den Kids: Früher hat er sich mit Drogen berauscht, heute ist Trent Reznor süchtig nach Kindern. Doch auch als Familienvater versucht der "Nine Inch Nails"-Kopf und Oscar-Gewinner sich selbst und seiner Musik treu zu bleiben, wie er im Interview beteuert. Obwohl er 263 Jahre alt ist.
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#1 - 14.09.2013, 09:06 von GSYBE

Fazit?

Der Mensch TR ist nun sympathischer und das neue Werk - zumindest was hier angespielt werden konnte - ist auf dem Weg zur Beliebigkeit.

Auch `How To Destroy Angels´ (Projekt mit seiner Frau) kommt nicht so richtig vom Fleck.

Aber im Angesicht seines musikalischen Schaffens per dato kann ihm eh niemand an´s Bein pinkeln.

#2 - 14.09.2013, 09:32 von Martinaalanya

selten

so ein interessantes Interview gelesen. Obwohl ich Interviews eigentlich gar nicht mag. Weder schreiben noch lesen. Gute Fragen, interessante Antworten.

#3 - 14.09.2013, 10:17 von nuthgeb

ständiger Wandel

Bin seit laaangem NIN Fan. Mich hat Trents Introvertiertheit und Nachdenklichkeit immer fasziniert ... erfrischend gegenüber der teilweise doch recht deutlichen leeren Extrovertiertheit seiner Zöglinge wie Marilyn Manson. Seine Musik ist zwar nicht mehr ganz so innovativ klanggewaltig wie früher. Aber der Mensch hinter dem klanggewordenen Schmerz ist immer noch ein Faszinosum!

#4 - 14.09.2013, 11:06 von cybernic

Sehr aufschlussreich

so werden sie also, die wilden Jungs, wenn sie eine Familie gründen. Bitter und verlogen auf den ersten Blick, dann aber auch wieder ganz natürlich.
Übrigens war TSN nicht der erste Score, den TR fertigte. Unvergessen ist seine Zusammenarbeit mit Oliver Stone für "Natural Born Killers".

#5 - 14.09.2013, 11:08 von doppelpost123

The Downward Spiral

Zitat von sysop
Vom Koks zu den Kids: Früher hat er sich mit Drogen berauscht, heute ist Trent Reznor süchtig nach Kindern. Doch auch als Familienvater versucht der "Nine Inch Nails"-Kopf und Oscar-Gewinner sich selbst und seiner Musik treu zu bleiben, wie er im Interview beteuert. Obwohl er 263 Jahre alt ist.
Ich würde so gerne mal The Downward Spiral an einem Stück live sehen. Die DVD ist der absolute Hammer!

Viele andere Alben sind mir dann doch zu "elektronisch".

#6 - 14.09.2013, 12:22 von Dark Agenda

Machs gut, Trent.

Vorweg, ich bin froh, dass er es geschafft hat aus dem Loch ganz unten zurück zu kommen und jetzt einen Platz im Leben hat mit dem er zufrieden ist. Das ganze Leben lang ein depressives Wrack zu sein, ist eine grausame Angelegenheit.
Dennoch ist es natürlich schade um das künstlerische Output. Ich kenne keinen Künstler bei dem man es nicht rausgehört hätte, dass sich seine Lebensverhältnisse verbessert haben. Gute Songs von verlorenem Glück, existenzieller Angst und Heimatlosigkeit entstehen eben nur aus echten Gefühlen sonst ist es Radio-Kuschelrock. Immerhin hinterlässt er uns Meisterwerke des Schmerzes wie Mr. Self-Destruct, Hurt, Terrible Lie, Right where you belong etc. Danke für alles Trent und lebe dein Leben.