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Rechte Aufmärsche und Kühnerts Sozialismus-Thesen: Ferner liefen Nazis

Carsten Koall/ Getty Images Hat Kevin Kühnert verlangt, die Demokratie abzuschaffen? Natürlich nicht, man könnte es angesichts der Reaktionen auf sein Interview aber glauben. Ein Nazi-Aufmarsch dagegen scheint niemanden zu stören.
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#250 - 07.05.2019, 19:43 von derHamlet

Zitat von nobody_incognito
Naja, Sie müssten schon den natürlichen Urzustand als Grundlage nehmen. Da geht es nicht um Freiwilligkeit, sondern um das Recht des Stärkeren. Niemand wird gefragt ob er sich freiwillig von einem Wolf auffressen lassen will. Der Wolf braucht Sie halt als Nahrung und Sie müssen schauen wie Sie ihn verhungern lassen können. Also entweder *können* Sie oder *kann* er. Es passiert amoralischer Weise was geht oder eben nicht. D.h. der Mensch definiert sich über eine "moralische" Entwicklungs- bzw. Verständigungs-Stufe. Die Natur kennt keine Moral, was nur meint, dass sie darin keinen Sinn *erkennt* bzw. erkennen kann.
Guten Abend nobody_incognito,

Sie schrieben vorhin von Vernunft, und dies macht den Menschen doch aus, dadurch unterscheidet er sich vom Tier und der Natur, er kann denken und somit Schlussfolgerungen ziehen.

Übrigens, der Wolf schätzt andere Nahrungsquellen.

#251 - 07.05.2019, 22:23 von nobody_incognito

Zitat von derHamlet
Guten Abend nobody_incognito, Sie schrieben vorhin von Vernunft, und dies macht den Menschen doch aus, dadurch unterscheidet er sich vom Tier und der Natur, er kann denken und somit Schlussfolgerungen ziehen. Übrigens, der Wolf schätzt andere Nahrungsquellen.
Wir haben eigentlich alles was wir brauchen mit der "Meinungsfreiheit". Wenn wir vernünftig wären, müssten wir auch in der Lage sein aus dieser Freiheit etwas Vernünftiges *sein* bzw. werden zu lassen. Es ist aber wie es ist und et kütt wie et kütt.
Wenn man sich's über-legen können täte, dann läuft Vernunft, Moral, Objektivität, Transzendenz auf dasselbe hinaus. Aber sinnvoller erscheint es den meisten wohl auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein.

Der Wolf würde uns sehr wohl schätzen, wenn er positive Erfahrungen damit gemacht hätte. Und ein Huhn hat an seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit auch zu leiden, indem es im Käfig sein Dasein fristen "darf". Andererseits ist die freie Wildbahn auch nicht unbedingt der Himmel auf Erden, allenfalls für den Fuchs. ;-)

#252 - 08.05.2019, 19:02 von derHamlet

Zitat von nobody_incognito
Wir haben eigentlich alles was wir brauchen mit der "Meinungsfreiheit". Wenn wir vernünftig wären, müssten wir auch in der Lage sein aus dieser Freiheit etwas Vernünftiges *sein* bzw. werden zu lassen. Es ist aber wie es ist und et kütt wie et kütt. Wenn man sich's über-legen können täte, dann läuft Vernunft, Moral, Objektivität, Transzendenz auf dasselbe hinaus. Aber sinnvoller erscheint es den meisten wohl auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Der Wolf würde uns sehr wohl schätzen, wenn er positive Erfahrungen damit gemacht hätte. Und ein Huhn hat an seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit auch zu leiden, indem es im Käfig sein Dasein fristen "darf". Andererseits ist die freie Wildbahn auch nicht unbedingt der Himmel auf Erden, allenfalls für den Fuchs. ;-)
Guten Tag nobody_incognito,

mit der Meinungsfreiheit allein ist es ja nicht getan.
Es bedarf zusätzlich eines "Über-steigen" in eine gleiche Freiheit Aller, in freiwillige Vereinbarungen, dem Eigentum an sich selbst und des Nichtaggressionsprinzips.

Außerdem ist mir nicht bekannt, dass es im Tierreich und speziell bei Wölfen, Hühnern und Füchsen Gruppierungen von Neonazis oder Vorsitzende von Jungsozialisten gibt, die eine Kollektivierung fordern.

#253 - 08.05.2019, 22:06 von nobody_incognito

Zitat von derHamlet
Guten Tag nobody_incognito, mit der Meinungsfreiheit allein ist es ja nicht getan. Es bedarf zusätzlich eines "Über-steigen" in eine gleiche Freiheit Aller, in freiwillige Vereinbarungen...
Meinungsfreiheit muss schon ausreichen vernünftigen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen. Ist eben nicht in jedermanns Interesse, der "symbiotisch" aus der Existenz von sowas wie Macht übeproportional profitiert. Mit Unvernünftigen ist kein vernüftiger Staat zu machen und das wird durch Meinungsfreiheit offenkundig. Unvenunft ist aber per Definition zum scheitern / ausssterben verurteilt - Transzendenz meint ja auch "Nachhaltigkeit".

#254 - 09.05.2019, 15:42 von derHamlet

Zitat von nobody_incognito
Meinungsfreiheit muss schon ausreichen vernünftigen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen. Ist eben nicht in jedermanns Interesse, der "symbiotisch" aus der Existenz von sowas wie Macht übeproportional profitiert. Mit Unvernünftigen ist kein vernüftiger Staat zu machen und das wird durch Meinungsfreiheit offenkundig. Unvenunft ist aber per Definition zum scheitern / ausssterben verurteilt - Transzendenz meint ja auch "Nachhaltigkeit".
Guten Tag nobody_incognito,

ja, es ist schwer, sich eine unvernünftigere, unselbstständigere oder gefährlichere Art von Entscheidungen vorzustellen, als diese Entscheidungen in die Hände von Menschen zu legen, die keinen Preis dafür zahlen, wenn sie die versprochenen Lösungen nicht liefern oder falsch liegen.

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