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Leben und Lernen

Medienbericht: Schulen brauchen bis 2030 knapp Zehntausende neue Lehrer pro Jahr

DPA An vielen deutschen Schulen werden auch in den kommenden Jahren Lehrer fehlen. Aber wie viele genau? Die Kultusminister legen eine neue Prognose vor.
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#1 - 11.10.2018, 10:26 von Knack5401

Immer das gleiche geseiere,

die haben schon immer vollkommen neben den tatsächlichen Bedarfen gelegen. Ein Haufen eingebildeter Politiker, die nichts zustande brachten und auch dieses Mal wieder vollkommen daneben liegen werden.

#2 - 11.10.2018, 10:29 von ranenberger

Demographische Entwicklungen

sind doch im Zeitalter des Computers ein Kinderspiel. Warum können /wollen die verantwortlichen Behörden/Regierungen diese Erkenntnisse nicht nutzen? Warum gibt es einen Numerus Clausus für das Studium von Förderschullehrern? Warum müssen sich Grundschullehrer mit höherer Mathematik im Studium herumquälen, wenn sie nur das kleine Einmaleins und die Grundrechnenarten vermitteln sollen?
Es muss an vielen Stellen geschraubt werden, aber es gibt keine Handwerker in der Regierung. Traurig, aber wahr. Und was macht man dagegen? AFD wählen?

#3 - 11.10.2018, 10:31 von GerhardFeder

"Wir schaffen das"

Die Kultusmisterien haben seit Jahrzehnten den "Normalfall" des Bildungswesens nicht bewältigt. Zahllose "Reform"-Experimente, Kleinstaaterei, mangelnde Zusammenarbeit, Obrigkeitsstaatliches Denken, das waren die "Eckpfeiler" der Arbeit der Kultusminister/innen.
Irgendwann rächt sich eben jeder Schlendrian.

#4 - 11.10.2018, 10:35 von frankfurtbeat

na ...

na das schaffen wir auch noch ... dann planen wir eben 50 Schüler pro Klasse ein und alles wird gut. Schlimm sind auch die damit einhergehenden Pensionsansprüche der 10.000 ausscheidenden Lehrer - das Problem wird aber auch nicht gesehen oder nur ungern diskutiert.
Das "weiter so" auf den Wahlplakaten in 2017 ist wie ein Schlag ins Gesicht angesichts der ungelösten Probleme ...

#5 - 11.10.2018, 11:01 von scgtef

1.Warum gibt es mehr Gymnasiallehrer als Grundschullehrer?

Sie verdienen mehr! Also sollten Grundschullehrer mehr verdienen. 2. Warum kann die Anzahl der benötigten Grundschullehrer nicht genau vorhergesagt werden? Das liegt an der EU Freizügigkeit. Die Leute kommen, wann sie wollen, oft mitten im Schuljahr. Dazu kommt, dass sie vor der Zuwanderung keinerlei (!) Deutschkenntnisse vorweisen müssen, ihre Kinder können natürlich auch kein Deutsch. Deshalb braucht man noch mehr Lehrer, um diesen Kindern in kleineren Gruppen (in Bayern heißt das neuerdings Deutsch Plus) Deutsch und den Unterrichtsstoff zu lehren. ( Ich unterrichte seit Jahren an einer Grundschule mit 95 Prozent Ausländeranteil). Mein Vorschlag: wer nach D Zuwanderungspolitik will, soll vorher(!) Deutschkenntnisse vorweisen. Vielleicht sollte in den osteuropäischen Ländern in den Schulen Deutsch die erste Fremdsprache sein...

#6 - 11.10.2018, 11:13 von zensurgegner2017

16 Kultusminister
16 Hoofstaaten
16 Fahrtrichtungen
16 Ideologien
16 Futtertröge
16 mal denselben Fehler machen
16 mal dasselbe untersuchen lassen
16 mal Mauern bauen

Deutschland 2020

#7 - 11.10.2018, 11:27 von zensurgegner2017

Zitat von scgtef
Sie verdienen mehr! Also sollten Grundschullehrer mehr verdienen. 2. Warum kann die Anzahl der benötigten Grundschullehrer nicht genau vorhergesagt werden? Das liegt an der EU Freizügigkeit. Die Leute kommen, wann sie wollen, oft mitten im Schuljahr. Dazu kommt, dass sie vor der Zuwanderung keinerlei (!) Deutschkenntnisse vorweisen müssen, ihre Kinder können natürlich auch kein Deutsch. Deshalb braucht man noch mehr Lehrer, um diesen Kindern in kleineren Gruppen (in Bayern heißt das neuerdings Deutsch Plus) Deutsch und den Unterrichtsstoff zu lehren. ( Ich unterrichte seit Jahren an einer Grundschule mit 95 Prozent Ausländeranteil). Mein Vorschlag: wer nach D Zuwanderungspolitik will, soll vorher(!) Deutschkenntnisse vorweisen. Vielleicht sollte in den osteuropäischen Ländern in den Schulen Deutsch die erste Fremdsprache sein...
Sie sind tatsächlich Lehrer?


Es ist unsäglicher Nonsens, den Grundschullehrerbedarf nicht vorhersagen zu können wegen angeblicher Freizügigkeit
Das sind die Ausreden alter Männer, die das eigene Versagen verschleiern wollen
Es gibt genug Instrumente, um die dank Freizügikeit nötigen geringen Lehrermängel beheben zu können, wenn den die Grundbasis an Personal stimmt.
Aber auch die stimmt nicht mal im Ansatz

#8 - 11.10.2018, 11:59 von spon-facebook-10000206253

Wie war das noch mit der Demografie und dem Rentenproblem?

Offensichtlich veräppelt und hier jemand. Angeblich gibt es in der Zukunft massive Rentenprobleme da die nachwachsende Generation fehlt, aber jetzt gibt es plötzlich viel mehr Schüler von denen die Politiker offensichtlich nichts gewusst haben.
Da ist ja unsere Rente doch nicht so unsicher.

#9 - 11.10.2018, 12:21 von trex#1

Zitat von ranenberger
Warum gibt es einen Numerus Clausus für das Studium von Förderschullehrern? Warum müssen sich Grundschullehrer mit höherer Mathematik im Studium herumquälen, wenn sie nur das kleine Einmaleins und die Grundrechnenarten vermitteln sollen?
Warum müssten die dann überhaupt an der Uni studieren? Die könnten sofort nach dem Abitur in das Referendariat gehen, das im Rahmen des dualen Bildungssystems abgewickelt wird, und wären nach 2 Jahren fertig ausgebildet und viel billiger.

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