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Leben und Lernen

Wohnungsnot: Wo es ein Glück ist, im Container zu wohnen

Privat Die Wohnungssuche zum Semesterstart ist immer stressig und oft vergebens. Im niederländischen Groningen ließ die Universität Zelte für wohnungslose Studenten aufstellen - zu einem stolzen Preis.
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#1 - 18.09.2018, 01:34 von meinungssagerpro

Groningen

Ich studiere ebenfalls in Groningen, obwohl ich ein gutes Abi hatte. Ich zahle zurzeit ca. 500€ für mein 18m2 großes Zimmer und würde auch das doppelte Zahlen, um nicht in Deutschland zu studieren. Wer einmal hier ist, möchte nicht wieder zurück.

#2 - 18.09.2018, 06:23 von eastcape

Das ist doch nicht zu fassen, wie mit jungen Leuten umgegangen wird.

#3 - 18.09.2018, 06:31 von dirkcoe

Die Unis wissen doch

lange vor Semesterbeginn, wie viele Plâtze für Erstsemester sie anbieten werden. Daher verstehe ich nicht, wo das Problem liegt. Eine Universitätsstadt sollte die jungen Leute eigentlich als Bereicherung ansehen und nicht als Last. Da sollte es auch möglich sein, zumutbare Unterkünfte zu für Studenten erträglichen Preise in ausreichender Zahl vorzuhalten.

#4 - 18.09.2018, 07:19 von napoleonwilson

Student

Sie wird 500 Eur für Ihr Zimmer bezahlen ? Wovon bitte ? Richtig wäre : Ihre Eltern werden 500 Eur bezahlen. Zzgl. den Lebensunterhalt ect. Macht min 1300 Eur im Monat. Warum werden wir Eltern immer vergessen ? Ohne unsere Unterstützung wäre es rostiges Fahrrad und WG Zimmer billigst. Wie zu meiner Zeit. Heute muss es schon Mini oder. Smart sein. Bitte vergesst uns Eltern nicht immer.

#5 - 18.09.2018, 07:37 von so-long

87,50€

sind doch ok. Pro Tag 7,50€. Inclusive WC. Soll ja keine verlockende Daueralternative werden, bes. im Sommersemester.

#6 - 18.09.2018, 07:44 von fatherted98

kapiert keiner...

...in Ost-Deutschland sind die Mieten billig und die Unis gut....warum nach München oder Frankfurt gehen?

#7 - 18.09.2018, 07:51 von karlsiegfried

Das Gute an der Sache ist ...

... die zahlen wahrscheinlich nur einen Witz an Studiengebühren. In den USA oder Englang gingen pro Semester Tausende Euro drauf, einschliesslich Zimmer.

#8 - 18.09.2018, 07:57 von trex#1

So betreibt man eine soziale Auslese. Die Tochter eines Busfahrers oder einer Verkäuferin kann nur schwerlich solche Mieten zahlen, für den Chefarzt kein Problem.
Und klar, niemand konnte ahnen, dass es Wohnungsnot gibt und rehtzeitig vorsorgen (/Zynismus)
Jetzt müssen ganz schnell reichlich Studentenheime neu gebaut werden. StudentInnen sollten in der Lage sein, ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten.

#9 - 18.09.2018, 08:01 von philosophus

"Hotspots" für Studenten?..

Die studierende Jugend bildet mit, die Zukunft jeder Gesellschaft und es ist ohne Zweifel eine Blamage für die Gesellschaft, "Hotspots" für Studenten einzurichten. Studenten sind Hartarbeitende und brauchen eine ordentliche Wohnung, um die Studienaufgaben zu erledigen. Wir dürfen nicht vergessen dass eine Studendenwohnung -neben der Universität- einen Arbeitsplatz für die Studenten darstellt und er darf auf keinen Fall, ein Provisorium sein. Universitätsstädte müssen für ihre Studenten ausreichendes Wohnungsangebot bieten. Es ist unangebracht und zugleich beschähment, Studenten in Containern, Zelten und sonstigen "Hotspots" wie Sardinen zu "konservieren" ! ...

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