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Leben und Lernen

Wohnungsnot zum Semesterstart: Mehr als 11.200 Studenten suchen in München ein Zimmer

DPA In vielen Uni-Städten stehen bei den Wohnheimen Tausende Studenten auf den Wartelisten - und viele Vermieter nutzen die Verzweiflung aus. Neue Zahlen zeigen, wo es am schlimmsten ist.
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#90 - 09.10.2018, 22:07 von flohzirkusdirektor

Tja, München.

Zitat von roflxd
Auch andere Städte haben schöne Wohnungen. Selbst schuld, wenn jeder Zweite ins "ach so hippe" München will.
Meine erste Frau und ich wollten mal dorthin ziehen. Also wurde München inspiziert und ein Resumée gezogen. Was dabei heraus kam:
1.: Mieten in München ist Blödsinn! Entweder kann man kaufen oder München ist halt ein no-no. Und ausgerechnet in Schwabing fanden wir eine sehr schöne, dennoch bezahlbare Wohnung.

2.: Aber in München sind nicht nr die Mieten teuer. Um unseren Lebensstandard auch nur halbwegs halten zu können, hätten wir mindestens DM 1000 per mensem mehr gebraucht. Also blieben wir halt in Freiburg - ist zumindest einiges schöner als München ...

#91 - 09.10.2018, 22:29 von mediaproduction

manche Studiengänge gibt es aber nur an bestimmten Unis...

@Ashurnasirapli: aha, nach Ihrer Meinung sind wohl alle Studiengänge gleich, Hauptsache "studieren"... Den Studiengang "Informationstechnik" gab es 2007 z.B. nur an der TU München, weshalb für meinen Sohn nur München bzw. mit leicht abgewandelten Inhalt Karlsruhe (ähnliche Wohnungssituation...) in Frage kam. Ähnlich war es bei mir selbst - Elektrotechnik gab/gibt es zwar "überall" - aber an der TUM gab es die Professoren Meinke, Färber und Zwicker, bei denen ich unbedingt ausgebildet werden wollte...

Und für die anderen Kommentatoren: die Zeiten, in denen das "Studieren" hauptsächlich aus Studenten-Partys bestand, sind schon lange, sehr lange vorbei... Mindestens in den Naturwissenschaften ist das anschließende Berufsleben schon beinahe "Urlaub" verglichen mit dem Studium! Als zeitweiliger Gastdozent an der FH Ansbach (Medien- und Kommunikationstechnik) weiß ich sehr genau, was heutigen Studenten abverlangt wird...

#92 - 09.10.2018, 22:31 von flohzirkusdirektor

Bitte? Bei Burschenschaftlern hausen?

Zitat von osnase92
In vielen Unistädten bieten auch die örtlichen Studentenverbindungen für 5€ die Nacht Übernachtungsmöglichkeiten an, damit Erstis eben nicht in Hotels schlafen müssen.
Na, da hätte ich als Student lieber im Zelt - es gibt ünrigens recht grosse aus diversen Armeebeständen für kleines Geld in Army Surplus Stores (nur sollten einen Tarnfarben nicht abschrecken) dazu Feldbetten, Feldkocher etc. - auf dem Campingplatz verbracht. In Freiburg, in der unmittelbaren Nähe vom Campingplatz, fährt die Strassenbahn alle paar Minuten innert ein paar Minuten zum Campus I der Geisteswissenschaftler.
Aber mit absoluter Sicherheit nicht bei Studentenverbindungen, Burschenschaftlern et alteri ...

#93 - 09.10.2018, 22:35 von fremdenzimmer

Also in Frankfurt/Oder hat der Sohn eines Bekannten eine 67qm Wohnung Altbau zum Studententarif bekommen. Erstes halbe Jahr nur die Nebenkosten, danach 50% der Miete solange studiert wird ( an der Viadrina - nicht in Berlin) und das von der städtischen Wohnungsverwaltung.

#94 - 09.10.2018, 22:38 von maxgil

In

Göttingen wurden 2015 in nullkomanichts mehrere Wohnheime in Rekordzeit aus dem Boden gestampft....
Ntürlich nicht für Studenten. Mein Jüngster wohnt jetzt bei mir, studiert hier Physik, keine Chance, ein bezahlbares WG-Zimmer zu finden. Dann halt Männer-wg bei mir, allemal besser, als irgendeinem Vermieter absurde Mieten zu zahlen. Wär auch bereiti, ein Studentenappartment zu kaufen, gibt aberr nix mehr! Die Wohnheime für die Migranten sollen übrigens nach 5 Jahren „zurück gebaut“ werden, es regiert der Wahnsinn.

#95 - 09.10.2018, 22:38 von mediaproduction

und gibt es dort auch den Studiengang????

Zitat von Anna156464641156
Es gibt kein Grundrecht in Hipster Vierteln mit den angesagten veganen Waffelläden zu leben. Es spielt keine Rolle wo man in Deutschland studiert. Das Niveau ist überall hoch. Jena und Rostock würden sich freuen. Vorallem in Köln versteh ich die Lage überhaupt nicht. Dann sollen die Studenten einfach nach Leverkusen, Bergisch Gladbach oder Frechen ziehen. Wo ist das Problem? Und mich würde mal interessieren wie viele denn Angenommen werden. Also das Verhältnis von Suchenden zu vergebenen Plätzen.
will man ein "allgemeines" Fach studieren, mag das eine Lösung sein - hat man aber eine genaue Vorstellung über die eigenen Fähigkeiten/Vorstellungen/Visionen, wird es viel, viel enger...

Dann kommen nur noch wenige Unis in Frage, manchmal hat man "Glück" und es ist Ilmenau (dort lehrt z.B. Brandenburg, der Haupt-Initiator von mp3...) oder man hat "Pech" und wollte bei Zwicker lernen (er hat viele der Grundlagen zu mp3 erforscht) und musste deshalb die Preise in München akzeptieren...

#96 - 09.10.2018, 22:48 von Spiegelpfau

Berlin 100.000 Studenten

Berlin mit 100.000 Studenten gar nicht gelistet? Die größte Uni-Stadt Deutschlands. Hier sieht es genauso schlimm aus. Interessiert nur den Autor nicht.

#97 - 10.10.2018, 23:13 von uhlmann

Richtig wählen!!Ihr lieben Studenten

dann ist auch das Zimmerproblem gelöst in den Großstädten.Familienzuzug und 200.000 Migranten pro Jahr wollen ja auch irgendwo wohnen.Die AfD verdammen und die Grünen wählen und gleichzeitig jedes grüne Fleckchen frei machen für Wohnungsbau....Ist ein Widerspruch!!Die Studenten tun mir nicht leid mit ihrer Wohnungssuche,die wollen es genauso haben (Ätschi Bätschi!!)sondern die Rentner und Alleinerziehenden und die Familien...die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden.

#98 - 10.10.2018, 23:25 von birdie

10.000 Verzweifelte suchen ein Zimmer und ....

die bajuwarischen Politiker verharren im Tiefschlaf. Davon träumend, dass sich dieses alberne Problem von selbst löst. Denn sie können ja selbst nichts dafür. Weil der Kampf gegen die Bundeskanzlerin ihr primäres Ziel ist.

#99 - 10.10.2018, 23:26 von Julie33

Ach die armen BAföG-Empfänger... Ich bin es langsam Leid, dass es immer heißt, das BAföG wäre zu niedrig. Der Durchschnittsstudent ist reich genug, dass er keines bekommt. Am Ende ist er aber schlechter gestellt, als jemand, der den Höchstsatz bekommt! 735€ im Monat sind für die allermeisten Studienstädte mehr als angemessen. Ich selbst, aus “reichem“ Elternhause bekomme von meinen Eltern weniger als das und arbeite dann eben nebenher. Damit habe ich je nach Job dann pro Monat 750 -1000€. München könnte ich mir also auch niemals leisten, aber so ist das dann eben! Man kann nicht alles haben...

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