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Leben und Lernen

Wohnungsnot zum Semesterstart: Mehr als 11.200 Studenten suchen in München ein Zimmer

DPA In vielen Uni-Städten stehen bei den Wohnheimen Tausende Studenten auf den Wartelisten - und viele Vermieter nutzen die Verzweiflung aus. Neue Zahlen zeigen, wo es am schlimmsten ist.
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#140 - 10.10.2018, 21:09 von gibraldo

e-learning, fernstudium ?!

In einer Zeit, in der Lernplattformen aus dem Boden schießen, verhalten sich Universitäten und FHs wie Bastionen des Mittelalters.

In der Erwachsenenbildung ist man längst davon abgekommen teuerste Präsenzveranstaltungen durchzuführen.

Aber junge Studenten müssen sich in überfüllten Hörsälen zusammenroten und mir kann keiner sagen, das die Qualität dadurch besser ist als im virtuellen Seminarraum.

Mehr Fernstudienlehrgänge....und das Problem ist gelöst.

#141 - 11.10.2018, 11:30 von Kampfgeist

Verständnis

Man muss auch Verständnis für die Vermieter aufbringen können. Warum sollten die in neue Wohnungen investieren?
Irgendwann ist es in Syrien, Afghanistan & co. wieder alles in Ordnung und die Flüchtlinge kehren alle zurück in ihre Heimat.
Und dann? Was wird aus dem vielen Leerraum?
Dann bekommen die Studenten vielleicht alle billige Wohnungen und der Steuerzahler muss nicht mehr so viel für die Harzer zahlen - aber die Vermieter? Wer würde deren Verluste mindern? Dann wäre die Häme bestimmt groß...

#142 - 18.10.2018, 12:09 von theone320

Amtsjahr

Ich muss als Teil meiner Ausbildung zum Patentanwalt in ca. 2 Jahren für 8 Monate noch München. Ich habe in der Situation keine andere Wahl. Dazu kommt noch, dass man in der Zeit keine Bezahlung bekommt und auf Kreditbasis dort leben muss. Mir läuft bei jedem Artikel über die Mietpreise in München ein Scheuer den Rücken runter. Ich frage mich wie man das finanzieren soll?

#143 - 17.01.2019, 00:11 von meinungssagerpro

Studieren lohnt sich trotzdem

Trotz der hohen Preise ist ein Studium eine gute Investition.

#144 - 17.01.2019, 12:48 von g_bec

Könnte man.

Zitat von Ashurnasirapli
Man könnte sich ja auch z.B. in Jena, Leipzig, Dresden, Potsdam, Greifswald oder Rostock einschreiben, aber das wäre anscheinend zu einfach.
Könnte man machen.
Nur, viel billiger und so viel leichter zu finden ist der Wohnraum auch dort nicht mehr.

#145 - 17.01.2019, 12:51 von g_bec

Ob

Zitat von flohego
... Statt Soziologen, Geologen, Archäologen usw. für viel Steuergeld über den Bedarf auszubilden und über die Wohnungsnot in den Unistädten zu klagen, würden sich die Handwerksbetriebe quer durchs Land freuen, intelligente junge Menschen ausbilden zu dürfen.
Ob das die potentiellen Soziologen, Geologen, Archäologen usw. auch freuen würde, wäre aber noch zu beweisen.
Geht halt nur eines von beiden: Weitgehend freie Wahl der Ausbildung und damit des Lebensweges oder Zuteilung. Ich wähle Ersteres.

#146 - 17.01.2019, 12:55 von g_bec

Äh,

Zitat von Anna156464641156
Es gibt kein Grundrecht in Hipster Vierteln mit den angesagten veganen Waffelläden zu leben. Es spielt keine Rolle wo man in Deutschland studiert. Das Niveau ist überall hoch. Jena und Rostock würden sich freuen. Vorallem in Köln versteh ich die Lage überhaupt nicht. Dann sollen die Studenten einfach nach Leverkusen, Bergisch Gladbach oder Frechen ziehen. Wo ist das Problem? Und mich würde mal interessieren wie viele denn Angenommen werden. Also das Verhältnis von Suchenden zu vergebenen Plätzen.
Jena und Rostock sind in diesem Zusammenhang schlechte Beispiele. Die sind, hinsichtlich Zulauf, Hipness, Wohnraummangel und Preis nicht mehr weit weg von München.

#147 - 17.01.2019, 13:02 von g_bec

Tja,

Zitat von kika2012
schaut euch mal in Paris, London oder Zürich um (ja ich habe in allen 3 Städten gelebt), dann hört ihr auf zu quengeln. Man könnte sich das Geld erarbeiten, sprich Nebenjob.
tja, das mag in einigen Fächern problemlos klappen. Echte Studenten könnten, insbesondere, wenn sie etwas weiter draußen wohnen, dann doch ein paar Probleme bekommen, zeitgerecht bzw. überhaupt fertig zu studieren.

#148 - 17.01.2019, 13:23 von g_bec

Ui,

Zitat von pom_muc
Wäre sicher interessant zu sehen wie viele Studenten in so Wohncontainer einziehen würden. https://www.containerbasis.de/marktplatz/raum/fladafi-r-raumcontainer-kombination/131/ Bei der Bundeswehr waren erst 3 und in den 80ern 4 qm pro Soldaten in der Gemeinschaftsunterkunft für 18 bzw. 15 Monate "menschenwürdig". Ich schätze mehr als 3 Studenten können Sie in so einem Container nicht unterbringen. Das würde tausende Container auf Flächen außerhalb Münchens und noch hunderte Zusatzcontainer für das Duschen bedeuten.
Ui, 3 Personen in einem Wohncontainer? Möglich, aber nach 12 Wochen können Sie froh sein, wenn noch kein Mord geschehen ist.

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