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Debatte um Audio-Mitschnitte: "Die Kunden haben nicht aufgehört, Alexa zu nutzen"

Britta Pedersen/ zb/ DPA Amazon stand in der Kritik, weil Menschen Alexa-Aufnahmen von Kunden überprüfen. Geräte-Chef Dave Limp räumt Versäumnisse bei der Nutzer-Aufklärung ein. Das umstrittene Verfahren will er aber beibehalten.
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#1 - 01.10.2019, 06:37 von straksine65

Schau mal weiter unten...

Hier warnt ihr noch vor Alexa und ein Stück weiter unten kann man nachschauen, wie man das Spiegel- Update bei Alexa fährt.

#2 - 01.10.2019, 07:24 von stoffi

Alexa wurde von meinen Kindern

dem sehr kranken Vater geschenkt, um sie im Notfall darüber zu informieren, wenn es ihm nicht gut geht. Er hatte die Möglichkeit so mehrere Kinder anzurufen. Drei Wochen später rettete man so sein Leben. Er lag auf dem Boden und rief:,, Alexa ruf D....an" .
Ob das nun von anderen mit geschnitten wird, ist egal.

#3 - 01.10.2019, 07:39 von dippegucker

Natürlich haben die Kunden ...

... nicht aufgehört Alexa, Siri oder sonst irgendein Sprach-Gadget zu nutzen. Wozu auch ?

Dieser ganze Medien-Hype um Sprach-Assistenten greift viel zu kurz.

Seit Jahrzehnten ist Sprachsteuerung und -Mitschnitt von Telefonaten geübte Praxis im Telefonverkehr, ohne daß sich jemand ereifert hätte. ( Versuchen Sie mal mit Ihrer Bank, Versicherung oder sonstigem Lieferanten in Telefonkontakt zu treten, ohne mehrere Minuten mit einer Sprachsteuerung zu kämpfen. )

Windows ( genau wie andere ) bietet ebenfalls seit Jahrzehnten eine Diktat-Funktion für Office an, die ohne Analysieren und Lernen von gesprochenen Inhalten wohl kaum einen Pfifferling wert wäre.

Wer nicht möchte, daß seine Stimme öffentlich verfügbar, analysierbar und identifizierbar ist, der sollte einfach das Sprechen einstellen.

Weit mehr Möglichkeiten, als die Analyse von Sprachbefehlen bieten doch die aus Eitelkeit in Netz gestellten Videos, Fotos und Sprachbeiträge.

Wenn eine Maschine die Absonderungen von Konsumenten nicht versteht, wer sollte sie dann wohl auf Sinnhaftigkeit untersuchen, wenn nicht Menschen ?

Jedes Verkaufsgespräch seit Erfindung des Handels, beginnt mit einer Analyse der Kundenbedürfnisse, wer seine Bedürfnisse für sich behalten möchte, bekommt eben keine qualifizierte Beratung.

Selbst SPON und andere Medien nutzen mit Begeisterung Cookies und andere Tracker um ihren Adressaten die Nachrichten so aufzubereiten, daß möglicht viele Klicks die Kasse klingeln lassen.

Darüber zu berichten und aufzuklären unterläßt man wohlweislich.

Brave new world !

#4 - 01.10.2019, 08:12 von Sonia

Es ist einfach ein interessantes Teil: Alexa

Wir haben es unserem Großvater gekauft. Telefon? Benötigt er nicht mehr. Er kann Alexa bitten jeden anzurufen, der als Kontakt im Handy steht. Und das, ohne zu wählen, einfach auf Zuruf - z.B. wenn er wieder einmal gestürzt ist. Er liest viel und gern. Einfach Alexa fragen, wenn ihn ein Fremdwort nicht geläufig ist, wenn er nähere Informationen zu einer Person haben möchte. Für alte Menschen, die in Bewegung etc. massiv eingeschränkt sind, einfach toll. Meinen Großvater wäre es völlig egal, ob da jemand mithört, mitschreibt. Wenn diese Art Technik weiter ausgebaut würde, wäre es für alle Menschen, die allein leben usw. wirklich eine Hilfe. Freunde benutzen diese Geräte auch zwischen den Etagen im Haus - es ist ja eine Freisprechanlage. Man sollte nicht alles verteufeln, was irgendwie Datenschutzprobleme aufkommen lässt. Jeder muss es selbst entscheiden, bekommt mein Opa Damenbesuch, kann er ja den Stecker ziehen -:)

#5 - 01.10.2019, 11:09 von njotha

einerseits, andererseits

für allein lebende ältere oder irgendwie eingeschränkte Menschen sicher eine geniale, Sicherheit schaffende Technik - wahrscheinlich mittelfristig auch für mich. Aber von den jungen Familien in meinem Freundeskreis haben mindestens vier alle diese nicht kontrollierbaren Sprachsteuerungen deaktiviert bzw ausrangiert.

#6 - 01.10.2019, 14:03 von peterbraun

Zitat von njotha
für allein lebende ältere oder irgendwie eingeschränkte Menschen sicher eine geniale, Sicherheit schaffende Technik - wahrscheinlich mittelfristig auch für mich.
Dafür haben die Johanniter und andere Anbieter Hausnotrufe im Angebot. Das schafft auch Sicherheit ohne Abhören.

#7 - 01.10.2019, 14:21 von neurobi

Bei mir hat Alexa und ihre Kollegen Hausverbot. Und dabei bleibt es.
Ich bin kein Freund von Sprachsteuerung. Solange ich meine Finger bewegen kann werde sich diese Einstellung auch nicht ändern.

#8 - 01.10.2019, 14:22 von xzorgx

Zitat von stoffi
dem sehr kranken Vater geschenkt, um sie im Notfall darüber zu informieren, wenn es ihm nicht gut geht. Er hatte die Möglichkeit so mehrere Kinder anzurufen. Drei Wochen später rettete man so sein Leben. Er lag auf dem Boden und rief:,, Alexa ruf D....an" . Ob das nun von anderen mit geschnitten wird, ist egal.
Geht aber auch mit einem Handy und Kurzwahl.

#9 - 01.10.2019, 15:13 von spon_1980133

Besserwisserei …

Zitat von xzorgx
Geht aber auch mit einem Handy und Kurzwahl.
Der Forist, dem Sie so besserwisserisch geantwortet haben, berichtete von seinem am Boden liegenden Grossvater. Nun nehme ich an, dass niemand vor einem Sturz, vor einem Schwächeanfall oder einem ähnlichen plötzlich eintretenden Behinderungsereignis das Handy eingesteckt hat. Wenn Sie aber hilflos am Boden liegen, ist das nachte Telefon meilenweit weg. Ausserdem ist ein akustischer Hilferuf in der Regel wohl einfacher als das Gefummel auf Display oder Tastatur.

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