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Digitale Medizin: Liebe Leserin, lieber Leser,

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#1 - 14.01.2019, 13:07 von meine2pfennig

Ernsthaft, Herr Müller?

"Ich habe auch in 2019 keine wirklich überzeugende Antwort, wie man als Kunde, der den stationären Handel durchaus unterstützen will, richtig mit solchen Situationen umgeht."
Wie wäre es, von der Geiz-ist-geil-Mentalität Abschied zu nehmen und endlich bereit zu sein einen höheren Preis zu bezahlen? Dem "kleinen Schreibwarenladen" nicht nur die Schuld am Kaufimpuls zu geben, sondern sich auch dort kostenlos beraten zu lassen und dann doch beim großen A zu kaufen. Das ist schon dreist. Und dann noch als Sahnehäubchen bei SPON in den Newsletter schreiben. Ich bin schockiert von so viel kaltschnäuzigkeit (oder hoffentlich Ignoranz?). Sie sollten sich schämen, Herr Müller.

#2 - 14.01.2019, 13:14 von Spiegelleserin57

eigentlich ganz einfach!

alles was eine rechtliche Relevanz haben sollte nicht via Whatsup geschickt werden. Es stellt sich die Frage ob diese verschickten Dokumente rechtlich gültig sind da man sie verändern könnte.
Diese Frage der Gültigkeit müssen die Gerichte ausdrücklich und eindeutig klären.
Wir haben erst vor ein paar Tagen gesehen was wie schnell gehackt werden kann. Wer trägt die Verantwortung für die verschickten Dokumente?

#3 - 14.01.2019, 13:32 von dirkcoe

Ich bin da weniger optimistisch

Gehen wir getrost davon aus - gehäckt werden kann Alles, es ist eine Frage des Aufwandes. Wollen wir wirklich, dass demnächst unsere Krankengeschichte im Internet veröffentlicht wird?

#4 - 14.01.2019, 13:34 von touri

Zitat von meine2pfennig
"Ich habe auch in 2019 keine wirklich überzeugende Antwort, wie man als Kunde, der den stationären Handel durchaus unterstützen will, richtig mit solchen Situationen umgeht." Wie wäre es, von der Geiz-ist-geil-Mentalität Abschied zu nehmen und endlich bereit zu sein einen höheren Preis zu bezahlen? Dem "kleinen Schreibwarenladen" nicht nur die Schuld am Kaufimpuls zu geben, sondern sich auch dort kostenlos beraten zu lassen und dann doch beim großen A zu kaufen. Das ist schon dreist. Und dann noch als Sahnehäubchen bei SPON in den Newsletter schreiben. Ich bin schockiert von so viel kaltschnäuzigkeit (oder hoffentlich Ignoranz?). Sie sollten sich schämen, Herr Müller.
Sehe ich auch so und das als regelmäßiger Amazonkunde. Aber wenn ich doch mal einkaufen gehe und ich sehe in einem Laden etwas das mir gefällt, dann mache ich in aller Regel nicht lange herum sondern kaufe das Teil (soweit das Budget nicht gesprengt wird).

#5 - 14.01.2019, 13:36 von schaere2

Digitale Medizin

Wenn sie nichts dagegen haben, das Ihre persönlichen Daten im Netz herum wandern gerne. Nur unsere Netze sind offen wie ein Scheunentor. Wer ändert alle 14 Tage sein email Kennwort, wer ändert alle sechs Monate seine Mail Adresse?
In den Praxen wird meistens aus Zeitgründen vieles mit der Begründung: " Ist ja bis jetzt nix passiert!" was den Datenschutz angeht, hinten an gestellt. Viele Praxen sind abhängig von Dienstleitern, die sich jetzt um neue Gesundsheitkarte kümmern sollen. Termine für die Installation haben einen Vorlauf von sechs Monaten. Einarbeitung: " Im laufenden Betrieb, ist kein Problem"!!!

Und dann die Tolle Internetverbindung. Zu Zeiten von isdn hatte unser laden 3 Basisanschlüsse a 2 Telefonleitungen = 6 Leitungen und dadurch 3 x DSL a 6 Mb/s. und nun nach Umstellung auf SIP Trunk haben wir 16 Mb/s für 6 Telefonleitung und Internet EINE LEITUNG die sich mit den Telefongesprächen die Leitung teilt!!!
Eine Praxis braucht verschiedene Zugänge: für die KV eine; für die Labore, für Mails, den Internet verkehr und die Homeoffice anwendungen. Ich glaube man sollte sich die Gesamte Situation der Digitalen Welt in Deutschland ansehen, dann würde man schnell diesen Schwachsinn vergessen!

#6 - 14.01.2019, 13:38 von harronal

Liebe Leser,...

..schicken Sie am besten Ihre Krankenakten und die letzten Bluttests gleich per Post an Google und Facebook. Das spart das stumpfe WhatsApp-Geklicke und neue Apps braucht man dann auch nicht laden. Man sollte sich allerdings vorab nicht mit so schändlichen, überflüssigen Themen wie z.B. Datenschutz und Privatsphäre beschäftigen.

#7 - 14.01.2019, 13:39 von mapcollect

WhatsApp ist sicher

Zitat von Spiegelleserin57
alles was eine rechtliche Relevanz haben sollte nicht via Whatsup geschickt werden. Es stellt sich die Frage ob diese verschickten Dokumente rechtlich gültig sind da man sie verändern könnte. Diese Frage der Gültigkeit müssen die Gerichte ausdrücklich und eindeutig klären. Wir haben erst vor ein paar Tagen gesehen was wie schnell gehackt werden kann. Wer trägt die Verantwortung für die verschickten Dokumente?
Ich kommuniziere schon seit Jahren mit meinem Arzt über WhatsApp. Spart mir einen Haufen Wartezeit. Die Kommunikation über WhatsApp ist verschlüsselt. Mag sein, dass die NSA da ein Hintertürchen hat - ist mir aber vollkommen egal. Ein Hacker wird nicht an meine Daten kommen, selbst wenn er mein Smartphone klaut, da das Gerät verschlüsselt ist. Es ist deutlich einfacher einen Briefkasten zu klauen. Bei dem von Ihnen angesprochenen Daten"leck" war nicht die Technologie das Problem, sondern der User, der zu schwache Passwörter vergeben hat. Analoge Schriftstücke lassen sich ebenso einfach fälschen wie digitale. Die Digitalisierung in der Medizin ist auf dem Vormarsch und wird gerade durch den Bereich KI in der Früherkennung einen Haufen Leid und Kosten sparen. Wir sollten uns also hier mit der permanenten Mahnerei mal zurückhalten und die Forschung in diesem Bereich fördern.

#8 - 14.01.2019, 13:41 von Crom

Zitat von meine2pfennig
Wie wäre es, von der Geiz-ist-geil-Mentalität Abschied zu nehmen und endlich bereit zu sein einen höheren Preis zu bezahlen? Dem "kleinen Schreibwarenladen" nicht nur die Schuld am Kaufimpuls zu geben, sondern sich auch dort kostenlos beraten zu lassen und dann doch beim großen A zu kaufen. Das ist schon dreist. Und dann noch als Sahnehäubchen bei SPON in den Newsletter schreiben. Ich bin schockiert von so viel kaltschnäuzigkeit (oder hoffentlich Ignoranz?). Sie sollten sich schämen, Herr Müller.
Nun, normalerweise wäre ich bei Ihnen. Wenn das Produkt im Schreibwarenladen allerdings mehr als doppelt so teuer ist als online, dann ist in meinen Augen die Preisspanne übertrieben. So lange es noch eine moderate Abweichung gibt, würde ich das auch so sehen.

#9 - 14.01.2019, 14:00 von Spiegelleser2018

Zum Thema Amazon: Immer wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung besonders günstig angeboten werden, hat ein anderer Mensch die Zeche dafür gezahlt. Das gilt beim Urlaubspauschalschnäppchen genauso wie im Onlinehandel. Wann hören wir endlich auf damit, unsere Mitmenschen immer im Preis drücken zu wollen, Herr Müller, sie möchten für ihre Arbeit doch auch ordentlich entlohnt werden.

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