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Emotionen beim Zocken: Darum rasten so viele Gamer wegen "Fifa" aus

SPIEGEL ONLINE Beim Fußballspielen auf der Konsole wird es oft laut. Und manchmal fliegen sogar Controller. Warum lässt "Fifa" kaum einen Spieler kalt?
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#1 - 27.03.2019, 10:14 von hegoat

Was für ein Quatsch. Bei jedem Spiel, bei denen mal gegeneinander spielt, rastet mal der eine oder andere aus, FIFA hat da alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal. Das jetzt mit der Emotionalität des Fußballs an sich oder der nicht vorhandenen vollständigen Kontrolle über das Spiel zu erklären, ist abenteuerlich. Emotionalität hängt von der Beziehung des Spielers zum Spiel ab und nicht, ob ein Spiel in der Realwelt emotiobal ist. Richitige Emotionalität erlebt man übrigens, wenn ein Online-Zocker richtig was verliert, zB das dauerhafte Ableben eines RPG-Charakters, den man monatelang hochgezüchtet hat. Herrlich bei Youtube. Zufälligkeiten gibt es ebenfalls in zahllosen anderen Spielen. Genauso wie es zahllose andere Spiele gibt, die von ihren Spielern exklusiv gespielt werden, ganz einfach, weil die Meisterung langes Training erfordert - ein ambitionierter Fußballer spielt parallel ja nicht auch noch ambitioniert Basketball.
Der Artikel arbeitet mit Selbstverständlichkeiten, woher die Fokussierung auf FIFA herkommr, ist nicht ersichtlich.

#2 - 27.03.2019, 10:47 von spon-facebook-10000160547

Kleiner Tipp – spielt Rocket League. Wesentlich weniger Zufall und deswegen mehr Skill erforderlich ;)

#3 - 27.03.2019, 10:50 von katapultoffel

Ab 18?

Spiele selbst gern Online. Aber eben keine Sportspiele. Kenne im Freundes und Bekannten Kreis aber genug die z.b. FIFA daddeln. Wenn mann das so sieht fragt mann sich oft wirklich warum bei Ego shootern Medial immer so ein Fass aufgemacht wird. Spiele wie FIFA oder gar Mario Kart machen deutlich agressiver.

#4 - 27.03.2019, 11:08 von Pickle__Rick

Zitat von hegoat
Was für ein Quatsch. Bei jedem Spiel, bei denen mal gegeneinander spielt, rastet mal der eine oder andere aus, FIFA hat da alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal. Das jetzt mit der Emotionalität des Fußballs an sich oder der nicht vorhandenen vollständigen Kontrolle über das Spiel zu erklären, ist abenteuerlich. Emotionalität hängt von der Beziehung des Spielers zum Spiel ab und nicht, ob ein Spiel in der Realwelt emotiobal ist. Richitige Emotionalität erlebt man übrigens, wenn ein Online-Zocker richtig was verliert, zB das dauerhafte Ableben eines RPG-Charakters, den man monatelang hochgezüchtet hat. Herrlich bei Youtube. Zufälligkeiten gibt es ebenfalls in zahllosen anderen Spielen. Genauso wie es zahllose andere Spiele gibt, die von ihren Spielern exklusiv gespielt werden, ganz einfach, weil die Meisterung langes Training erfordert - ein ambitionierter Fußballer spielt parallel ja nicht auch noch ambitioniert Basketball. Der Artikel arbeitet mit Selbstverständlichkeiten, woher die Fokussierung auf FIFA herkommr, ist nicht ersichtlich.
Ich würde mich durchaus als Gamer (PC und PS4) bezeichnen und kenne schon Gründe, die eine gewisse Wut bzw. "Rage" beim Zocken verursachen können. Wobei alles was über einen kurzeitigen Ärger hinausgeht schon bedenklich ist. Die gibt es fast überall aber gewisse Spiele und Communities sind eben noch mal eine Ecke heftiger als andere. Ich bin überzeugt, dass das an der Sorte Mensch liegt, die ein Spiel so im Durchschnitt anzieht. Am schlimmsten sind natürlich free to play Multplayer. Ganz ehrlich, die Leute die ich kenne und Fifa zocken, sind auch die gleichen Typen, die in der Schule ausgerastet sind, wenn Sie nicht als erstes in die Mannschaf gewählt wurden oder sie ein Tor verschossen haben. Nicht selten äußerst ehrgeizige aber auch recht egozentrische Prinzen und Prinzessinnen. Ähnlich bei COD, wo die Community nicht nur von schlecht erzogenen Kindern durchsetzt ist, sondern auch von der Sorte die es nicht erträgt mal zu verlieren und jeden schlechteren Spieler als Noob und jeden besseren als Tryhard bezeichnet. Allgemein scheinen Konsolen noch eher Zocker anzuziehen, die nicht so dem Typ "zurückhaltender Nerd" entsprechen.

#5 - 27.03.2019, 11:11 von popovonpinnow

Seit vielen Spielegenerationen spiele ich nun FIFA (es lebe der Hallenmodus von '98) und habe dabei auch einige Gegner gehabt, die ihre Niederlagen oder einfach nur Pfostentreffer sehr emotional erlebt haben. Umso mehr hat es mich allerdings immer mitgezogen, außerdem ist die Freude über eigene Last-Minute-Treffer umso größer.

Ich kann den Zusammenhang, den der Autor zwischen Spielerleben und "echten Fussballemotionen" im Stadion sieht, gut nachvollziehen. Andere Spiele lösen naturgemäß andere Emotionen bei mir aus (Grusel/Furcht, Ekel, ...). Auch werden einfach unterschiedliche Komponenten der jeweiligen Emotionen bei verschiedenen Spielen getriggert.

Wenn man nun FIFA als DAS (reichweitenstärkste) Sportspiel sieht, hat es zumindest in seiner Wirkung auf mich (und meine Spielkameraden) ein Alleinstellungsmerkmal. Wie allerdings die meisten Spiele, die ich gerne habe auch...

#6 - 27.03.2019, 11:12 von 5b-

Thema Verfehlt

Bei uns sind damals Controller geflogen und gebissen worden als Super Mario Cart (das Original) gespielt wurde. Man regt sich immer auf wenn man verliert. Der Grad der emotionalen Erhöhung hängt wohl von der Immersion und der Action im Spiel ab. Wer dann Controller schmeißt, lernt dann gleich wir Aggressionen funktionieren. Aufgeregt, Controller (die hießen damals noch Joypads) geschmissen, Angst bekommen das Eingabegerät ist kaputt gegangen, feststellen dass es kaputt ist, sich über den Sinn von Aggressionen und dem Ausleben derer machen. Super!

#7 - 27.03.2019, 11:14 von moriar

@erziege

es geht hier lediglich darum ein Buch über digitale Fußballgames zu vermarkten, damit das kein zu erwartender Ladenhüter wird. Von daher ist der Artikel Null und Nichtig vom Inhalt und Sinn.

#8 - 27.03.2019, 11:15 von barozi

@hegoat: Gar kein Quatsch, sondern die volle Wahrheit.
Sportspiele machen viel aggresiver als bspw. Shooter. Hab ich schon tausende Male beobachtet.
Man kann sehr gut damit leben, dass man von einem besseren Spieler abgeknallt wird. Passiert... und zwar in solchen Spielen ziemlich häufig, so dass man nicht erwarten kann jede Runde mit ner weißen Weste rauszukommen.
Aber wenn der CPU Torwart am Ball vorbeirauscht, man 10 Mal auf die Pass-Taste gedrückt hat und aufgrund der langsamen Animationen der Pass nicht rechtzeitig ausgeführt wird, man einen Pass zum freien Mitspieler unten links spielen will und der Ball bewegt sich aber zum gedeckten Mitspieler oben rechts etc. etc. DAS macht aggressiv, weil man eben nicht die volle Kontrolle über sein eigenes Team hat und man gefühlt vom Spiel verarscht wird (was auch der Fall ist). Das kann man bei anderen Genres nur bei Spielen mit Cheatern vergleichen.
In Ihrem RPG beispielsweise sind keine fremden Mächte schuld, sondern die eigene Schwäche. Klar ärgert man sich über die verschwendete Zeit aber man sollte sich seine Unterlegenheit auch eingestehen können. Außerdem passiert das nur alle mehrere dutzend Spielstunden, während es bei FIFA mehrmals pro Partie passieren kann.

#9 - 27.03.2019, 11:21 von Felihno

Fifa ist nicht perfekt

EA hat aus einem mir unbekannten Grund sehr viel wert darauf gelegt seit ihrem ersten Fifa die Spiele immer realistischer werden zu lassen. Und realistisch ist es halt, wenn auch mal ein Toni Kroos den Ball zum Gegner spielt oder ein Ronaldo daneben schießt. Dies führt aber zu genau dem was der Verfasser dieses Artikels gesagt hat. Chaos. Auch jemand total schlechtes kann jetzt plötzlich gegen einen Profi gewinnen. Am Ende mag es 12 zu 1 in Torschüssen stehen, aber ein Torschuss reicht ja schon damit es 0:1 in Toren steht. Vor allem mit schwächeren Mannschaften gegen besser zu gewinnen ist harte Arbeit, da die Chancenvereertung der eigenen Spieler sehr niedrig ist, aber schon eine Chance der Gegner zum Tor führen kann. Versteht ihr worauf ich hinaus will? Fifa ist heutzutage kein Spiel mehr was man competitive spielen kann, da man nicht zu 100% selber über den Ausgang der Partie entscheiden kann. Verliere ich eine Partie Online Schach, dann bin nur ich dafür verantwortlich. Verliere ich eine Partie Online Schach bei der ab und zu der Computer für mich einfach so einen Zug macht, dann bin ich nicht mehr alleine verantwortlich. Meiner Meinung nach, wäre ein Fifa, bei dem jede Annahme perfekt ist und jeder Pass und Schuss genau dahin geht wo man den Ball auch haben will ein viel besseres Spiel und das könnte man dann auch problemlos gegeneinander spielen. Aber anscheinend ist EA noch nicht so weit, oder die Leute stehen halt darauf sich aufregen zu können. In meinem Freundeskreis ist es allgemein bekannt, dass Fifa agressiver macht als jeder Ego Shooter.

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