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Fotografen-Tricks: So digitalisiert man Dias mit der Digitalkamera

Michael Hußmann/ DOCMA Um Dias zu digitalisieren, muss man nicht unbedingt einen speziellen Scanner kaufen. "Docma"-Autor Michael J. Hußmann zeigt, wie er diese Aufgabe mit Digitalkamera und Baumarktartikeln erledigt hat.
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#1 - 16.02.2019, 09:26 von freejack75

"nimmt es einige Zeit in Anspruch"

Genau das ist der Punkt -- die Nachbearbeitung ist unglaublich aufwändig.
Ein guter Diascanner mit IR-Kanal (z.B. Digital ICE) kann das zumindest bei Farbmaterial automatisch machen.
Für mehr als Einzelstücke taugt daher diese Methode nicht. Sein Archiv rettet man so nicht ins digitale.

#2 - 16.02.2019, 09:32 von dt1011047

Alternative: digilightbox

Ich setze diese Lösung ein: http://digilightbox.de/index_a.php?section=p_80. Kommt mit einer guten Beleuchtung und Legosteinen :) Übrigens auch mit einer Pentax, mit dem Tamron 90mm Macro-Objektiv.

#3 - 16.02.2019, 10:50 von peter_rot

Mein Vorschlag: Von der Leinwand abfotographieren

Habe alle meine Dias in einem verdunkeltem Raum auf eine Dia-Leinwand produziert und mit einer Spiegelreflexkamera abfotographiert und danach mit einem Fotoprogramm (Picasa) nachbearbeitet. Ein nicht opitmales aber relativ schnelles Procedere bei knapp 5000 Dias. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und der Prämisse ab und zu mal in den alten Urlaubsbilder zu stöbern.

#4 - 16.02.2019, 11:24 von nochnestimme

Leider nur Expertengeschwafel

Was soll der Artikel (und auch die Kommentare)? Das gehört in ein Foto-Fachmagazin. Welcher Amateur, der aus alten Zeiten eine Riesensammlung an Dias gelagert hat, soll damit zurecht kommen?

#5 - 16.02.2019, 11:37 von sikasuu

Ja! Und diese teile gib es in der Bucht für klienes Geld, wenn...

Zitat von freejack75
Genau das ist der Punkt -- die Nachbearbeitung ist unglaublich aufwändig. Ein guter Diascanner mit IR-Kanal (z.B. Digital ICE) kann das zumindest bei Farbmaterial automatisch machen. Für mehr als Einzelstücke taugt daher diese Methode nicht. Sein Archiv rettet man so nicht ins digitale.
... man die nicht leiht.
.
Hinterher wieder weiterverkaufen, denn:
Wenn das letzte Dia/Negativ gescannt ist, bracht man die nicht mehr.
.
Es sei denn, man arbeiten mit der Analogausrüstung, parallel weiter!
.
Wahlweise gibt es auch so was wie "Dia-Duplikator". mit Filtergewinde & Bühne zu denen man nur noch einen kleinen Blitz.
.
Geht also mit sehr viel weniger Koste&Bastelei:-)

#6 - 16.02.2019, 13:08 von otto_hablizel

Stimmt, nicht jeder hat ein Makro-Objektiv und einen Leuchtisch, aber die meisten verfügen über ein Handy und damit lässt sich eine prima Leuchtfläche erzielen. Ein paar Miliimeter Abstand sollten eingehalten werden, sonst fotografiert man das Pixelraster mit.
Übrigens, mit der Handy-Kamera kann man die Dias auch abfotografieren. Verfügt die App nicht über einen Makro-Modus hilft z.B. Open Camera weiter. Mit einer Anwendung wie Snapseed kann man zuschneiden und verfeinern. Ich habe es soeben probiert – es funktioniert besser als ich dachte. Zumindest auf dem Mobiltelefon steht der Diaschau dann nichts mehr im Wege. Natürlich ist das kein Ersatz für hochwertige Scans, aber um die analogen Schätze auf dem Handy oder Tablet zu betrachten eine einfache Lösung mit vorhandenen Mitteln.

#7 - 16.02.2019, 14:28 von meij

Geht viel effizienter - mit Diaprojektor-Umbau

Fast jeder, der Dias hat, verfügt vermutlich noch über einen Diaprojektor. Umbausatz (Birne, Mattscheibe) erwerben, Objektiv entfernen und Kamera mit Makro-Objektiv vor dem Objektivschacht positionieren. Und abphotographieren!
Mit meinem Braun-Projektor mit 100er-Paximat-Rundmagazin schaffe ich 100 Dias/Stunde in guter Qualität. Selbst bei HDR-Mehrfachbelichtungen.

#8 - 16.02.2019, 15:25 von jpphdec

Ein wahrer Experte.

Mit dem Schneider-Kreuznach soso, also ich nehm lieber ein Nikon-Tochigi wenn das Zeiss-Jena gerade nicht passt.

#9 - 16.02.2019, 16:36 von pr-watch

ebay

diaduplikator mit m42 gibt es für kleines geld bei eBay. Blitz indirekt, am besten Manuel und fertig. ich habe einen für 10 Euro gekauft

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