Forum
Netzwelt

Google und Nasa präsentieren Quantencomputer

D-Wave Systems Inc. Google und die US-Raumfahrtbehörde wollen bewiesen haben, dass Quantencomputer funktionieren. Sie arbeiten nun an künstlicher Intelligenz. Ein Besuch an dem Ort, an dem angeblich gerade eine Revolution stattfindet.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/14   10  
#1 - 09.12.2015, 16:33 von pariah_aflame

komischer artikel

ich war eigentlich der meinung, dass in sachen maschinenintelligenz heute stand der dinge ist, dass quantencomputer da nicht wesentlich weiterhelfen. das menschliche gehirn rechnet ja eigentlich auch eher langsam, dafür massiv parallel. hmm.

wirklich hilfreich ist so ein quantencomputer derzeit nur in fragen der verschlüsselung ... und entschlüsselung natürlich.

#2 - 09.12.2015, 16:34 von laurelnetz

Hoffentlich

ist das letzendlich berechnete Ergebnis, welches der Quantencomputer am Ende ausgibt, mit den Kategorien "richtig" oder "falsch" bewertbar. Wenn nicht, ist es unbrauchbar, wenn ja, dann ist es letztlich doch wieder binär. Bleibt nur noch die Frage wer oder was beurteilen soll, ob eben das Ergebnis TATSÄCHLICH wahr ist. Oder vielleicht ist die Antwort am Ende doch nur "42" .....

#3 - 09.12.2015, 16:42 von PapaRozzi

Na dann herzlichen Glückwunsch und Adé Verschlüsselung

Damit haben ja dann die Geheimdienste endlich die Möglichkeit, jegliche bis dato verwendete digitale Verschlüsselung zu entschlüsseln. Tschüss Privatsphäre und anschließend tschüss Freiheit :-(

Nicht ohne Grund ist die CIA einer der Sponsoren des Projekts.

#4 - 09.12.2015, 16:44 von Bueckstueck

Setec Astronomy

Wenn ich lese, dass die CIA durch eine Strohfirma mitfinanziert und überhaupt jede Firma mit "Big Data" als Moto an Quantencomputern brennen interessiert ist, dann fallen mir diese beiden Worte ein:

Setec Astronomy

Jeder der die Bedeutung kennt ohne Google zu bemühen, sollte heute Abend ein Bier auf unser aller Wohl trinken! Wir könnens gebrauchen...

#5 - 09.12.2015, 16:45 von RobinB

Egal wie schnell...

...das Ding wird nicht klüger, als das Programm, das es ausführt. AI als "emergent behaviour" von Komplexität und Geschwindigkeit alleine wird es vermutlich nicht geben. Das Interested der Geldgeber dürfen eher darin liegen, Verschlüsselungen zu knacken. Faktor eine Million an Geschwindigkeit macht Brute Force Attacked auch bei sehr langen Codes möglich. NSA lässt grüßen. E.T. weniger...

#6 - 09.12.2015, 16:47 von w.diverso

Ein Quantencomputer kann auch selbsttätig Erfindungen machen? Dachte immer, einen Quantencomputer ist nur eine Rechenmaschine mit viel größerer Rechengeschwindigkeit als die bestehenden Supercomputer. Durch die höhere Rechenleistung sollte er doch nur schneller werden, aber nicht selbständig alle Probleme der Welt lösen. Oder habe ich da was falsch verstanden?

#7 - 09.12.2015, 16:50 von der.tommy

@pariah_aflame

Und ein quantencomputer kann eben genau das: parallel rechnen. Und zwar sehr viele Aufgaben gleichzeitig. Die Zahl der parallel durchführbaren Prozesse steigt exponentiell mit der Zahl der qubits.

#8 - 09.12.2015, 16:51 von misterjupiter

Fachliche Kompetenz

... vermisse ich beim Autor. "Quantum Computing" ist weder bei Physikern, noch bei Informatikern umstritten - sondern findet längst Anwendung für reale Probleme wie z.B. sichere Verschlüsselung bei Transaktionen im Bankwesen - vgl. "Quantum cryptography". Quantencomputer sind nichts neues. Es gibt sie seit Jahren unter Laborbedingungen, das Problem welches von der NASA und Google hier gelöst wurde ist ein anderes: Es ging darum einen Quantencomputer zu bauen, der über die Funktionalität eines Taschenrechners hinaus geht und tatsächlich als Computer nutzbar ist. Ein wenig mehr Recherche hätte dem Autor sicher gut getan.

#9 - 09.12.2015, 16:52 von der.tommy

@laurelnetz

Natürlich muss das Ergebnis deterministisch sein. Es ist wenig hilfreich wenn der Computer beliebige Werte zu einer Aufgabe ausgibt. Nur weil das Ergebnis eine wohl definierte grösse ist, heißt das aber längst nicht, dass man da binär hingekommen ist. Man will mit einem quantencomputer ja nicht die Art des Ergebnisses ändern, sondern vor allem schneller zum Ergebnis kommen.

    Seite 1/14   10