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OnePlus 7 Pro im Test: Hier schiebt sich die Kamera aus dem Handy

Matthias Kremp/ SPIEGEL ONLINE OnePlus will es jetzt mit den ganz Großen aufnehmen. Das neue Smartphone 7 Pro soll Premiumtechnik zum Premiumpreis bieten und lockt dafür mit einem besonderen Gimmick. Was das taugt, zeigt der Test.
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#1 - 14.05.2019, 18:31 von Bowie

Kameraspielzeug...

Auch die beste Handykamera wird bei Weitem nicht mit der Qualität einer durchschnittlichen Spiegelreflexkamera mithalten können, mögen sich die Marketingabteilungen dieser Welt noch so sehr mühen. Denn die reine Qualität eines Bildes hängt neben der Anzahl der Pixel eben auch mit der Sensorfläche, Pixelgröße, der Qualität der Linsen, dem Glas, der Öffnung der Linsen etc. zusammen. Die optischen Gesetze der Physik lassen sich nicht austricksen, und jeder ernsthafte Fotograf wird das auch bestätigen; nicht umsonst laufen sie auch heute noch mit schwerer Ausrüstung herum... Insofern - als Schnappschuss-Werkzeug bei gutem Licht sind Handykameras okay, spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen gehen sie in die Knie, daran ändert sich so schnell nichts.

#2 - 14.05.2019, 19:16 von chk_23

Zitat von Bowie
Auch die beste Handykamera wird bei Weitem nicht mit der Qualität einer durchschnittlichen Spiegelreflexkamera mithalten können, mögen sich die Marketingabteilungen dieser Welt noch so sehr mühen. ...
Diese Erkenntnis, der ich mich voll und ganz anschließe, hat sich aber noch nicht herumgesprochen und wird sich wohl auch nie mehr herumsprechen. Selbst bei seltenen, manchmal einmaligen Ereignissen (Hochzeit, Taufe, Einschulung, Geburtstage usw, usw.) sieht man nur noch "Händis". Es zählt nicht mehr die Qualität, nur noch die Quantität.

Aber beim Musik-Konsum sieht es ja auch nicht anders aus. Komprimierte Klangqualität über Streamingdienste empfangen und an BT-Lautsprecher gesendet ..... Ohne Worte.

#3 - 14.05.2019, 19:39 von meimei

Zitat von Bowie
Auch die beste Handykamera wird bei Weitem nicht mit der Qualität einer durchschnittlichen Spiegelreflexkamera mithalten können, mögen sich die Marketingabteilungen dieser Welt noch so sehr mühen. Denn die reine Qualität eines Bildes hängt neben der Anzahl der Pixel eben auch mit der Sensorfläche, Pixelgröße, der Qualität der Linsen, dem Glas, der Öffnung der Linsen etc. zusammen. Die optischen Gesetze der Physik lassen sich nicht austricksen, und jeder ernsthafte Fotograf wird das auch bestätigen; nicht umsonst laufen sie auch heute noch mit schwerer Ausrüstung herum... Insofern - als Schnappschuss-Werkzeug bei gutem Licht sind Handykameras okay, spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen gehen sie in die Knie, daran ändert sich so schnell nichts.
das hat doch nie jemand behauptet.

Die guten Kamera-Smartphones haben aber seit ein paar Jahren eine Qualität erreicht, die nahezu allen Nutzergruppen für fast alles ausreicht. Und sie sind eben *im Moment* da und können ein Foto machen. Was nützt die große Spiegelreflex im Schrank daheim.

#4 - 14.05.2019, 19:50 von Newspeak

...

Die Qualitaet kann man doch leicht beurteilen. Eine ausfahrbare Kamera ist an sich eine schlechte Idee. Bewegliche Teile, die kaputt gehen koennen, Ritzen, in denen sich Staub festklemmt, oder ins Geraet gelangt, ein abstehendes Teil, das sich zum Abbrechen nur so anbietet. Wer kommt auf solche Ideen? Und welchen echten Nutzen soll es haben? Waere die Kamera wenigstens rotierbar, man koennte ein Panorama inklusive Selfie aufnahmen, ohne sich selbst bewegen zu muessen. Ja, dann waere es vielleicht eine gute Idee. So nicht.

#5 - 14.05.2019, 20:01 von ddcoe

Kamera wird überbewertet

Für inzwischen deutlich unter 100 Euro werden Kameras angeboten, die deutlich mehr können. Den riesigen Speicherplatz braucht auch keiner - Fotos, Videos und Musik sind aus der Cloud überall verfügbar. Also rechne ich 300? für ein Handy, 100? für eine Kamera - damit bin ich bestens bedient.

#6 - 14.05.2019, 20:01 von barlog

@1: Wenn Sie von "ernsthafter Fotografie" schreiben, denke ich an Nerds, die mit Stativ und schwerer Tasche durch Zoos stapfen, um dann Bilder von unfassbar scharfen Adlerköpfen oder Schmetterlingsflügelschuppen auf irgendwelchen Communityseiten hochzuladen. Oder selbsternannte Bildkünstler, die gemietete Models mit 5000-Euro-Kameras in den immer gleichen Fabrikruinen ablichten (wenn kein Model zur Verfügung steht, gern auch nur einen Stuhl). Gewiss ein feines und teures Hobby, aber glauben Sie mir: Leute, die mit Bildern ihr Geld verdienen, arbeiten schon längst auch ernsthaft mit Highend-Smartphones. Denn was ein Bild wirklich spannend macht, ist nur selten die Superpixelvollformatqualitätsglasqualität.
Man muss einfach das richtige Auge und die Kamera immer griffbereit haben. Ich fand Fotografieren vor vielen Jahren schlagartig interessant, als die Digitalfotografie aufkam und finde es heute noch spannender, seit ich nicht mehr auf diesen Spiegelreflexklotz angewiesen bin. Und nach Meinung anderer Leute werden meine Bilder immer besser. :)

#7 - 14.05.2019, 20:13 von sonstwerge

Danke.

Zitat von barlog
@1: Wenn Sie von "ernsthafter Fotografie" schreiben, denke ich an Nerds, die mit Stativ und schwerer Tasche durch Zoos stapfen, um dann Bilder von unfassbar scharfen Adlerköpfen oder Schmetterlingsflügelschuppen auf irgendwelchen Communityseiten hochzuladen. Oder selbsternannte Bildkünstler, die gemietete Models mit 5000-Euro-Kameras in den immer gleichen Fabrikruinen ablichten (wenn kein Model zur Verfügung steht, gern auch nur einen Stuhl). Gewiss ein feines und teures Hobby, aber glauben Sie mir: Leute, die mit Bildern ihr Geld verdienen, arbeiten schon längst auch ernsthaft mit Highend-Smartphones. Denn was ein Bild wirklich spannend macht, ist nur selten die Superpixelvollformatqualitätsglasqualität. Man muss einfach das richtige Auge und die Kamera immer griffbereit haben. Ich fand Fotografieren vor vielen Jahren schlagartig interessant, als die Digitalfotografie aufkam und finde es heute noch spannender, seit ich nicht mehr auf diesen Spiegelreflexklotz angewiesen bin. Und nach Meinung anderer Leute werden meine Bilder immer besser. :)
Es nervt wirklich bei jedem Beitrag über Handys und Kameras. Es kommt immer der Kommentar kommt das Spiegelreflex-Kameras doch wirklich super sind und Handy-Kamera ist Mist . Ich hab eine gute Spiegelreflexkamera und eine gute Kamera an meinem Handy. Meistens fotografiere ich aber mit dem Handy und für normale Situation reicht die Qualität völlig aus.

#8 - 14.05.2019, 23:38 von paul_harandt

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#9 - 15.05.2019, 05:57 von MondVogel

Zitat von Bowie
Auch die beste Handykamera wird bei Weitem nicht mit der Qualität einer durchschnittlichen Spiegelreflexkamera mithalten können, mögen sich die Marketingabteilungen dieser Welt noch so sehr mühen. Denn die reine Qualität eines Bildes hängt neben der Anzahl der Pixel eben auch mit der Sensorfläche, Pixelgröße, der Qualität der Linsen, dem Glas, der Öffnung der Linsen etc. zusammen. Die optischen Gesetze der Physik lassen sich nicht austricksen, und jeder ernsthafte Fotograf wird das auch bestätigen; nicht umsonst laufen sie auch heute noch mit schwerer Ausrüstung herum... Insofern - als Schnappschuss-Werkzeug bei gutem Licht sind Handykameras okay, spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen gehen sie in die Knie, daran ändert sich so schnell nichts.
Dass eine Handykamera besser ist als eine Spiegelreflex (oder gleichwertig) hat ja (hoffentlich) auch noch nie jemand ernsthaft behauptet. Fakt ist jedch dass Handykameras heutzutage fuer den Ottonormalverbraucher 1000x ausreichen. Nicht jeder hat halt Lust, mit der Kameratasche ueber die Schulter durch die Weltgeschichte zu stapfen, nur um hier und da mal besonders ultrascharf Fotos schiessen zu koennen. Und schlechte Lichtverhaeltnisse koennen Handykameras (in ausreichender Form) mittlerweile auch schon ein paar Jahre. Fuers Familienalbum reichts allemal.

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